Microsoft: Nutzung von Cloud-Diensten steigt um 775 Prozent an
Die Nachfrage nach Microsoft-Diensten steigt aufgrund des sich weiter verbreitenden Coronavirus stetig an. In betroffenen Gebieten soll die Steigerung der Nachfrage bei über 775 Prozent liegen. Xbox Live- und Teams-Nutzer müssen bereits mit Einschränkungen leben.
Das Leben und Arbeiten hat sich durch die COVID-19-Pandemie in den letzten Wochen drastisch verändert. Ein großer Teil der Weltbevölkerung arbeitet im Home Office oder befindet sich in der Selbstisolation. Die Nutzung von Kommunikations-Tools wie Microsoft Teams, Video-Streaming-Services wie Netflix oder Disney+ und Gaming-Plattformen wie Xbox Live steigt rasant an, was selbst die Server der Microsoft Cloud in die Knie zwingt. Im jüngsten Azure-Blog-Update sprechen die Redmonder über eine Steigerung von 775 Prozent, bezogen auf die eigenen Cloud-Dienste, in Regionen, die vom Coronavirus stark betroffen sind.
Microsoft spricht seit längerem davon, seine Services für Ersthelfer und medizinische Einrichtungen priorisiert zur Verfügung zu stellen und für diese Bereiche auch eine hohe Ausfallsicherheit zu gewährleisten. Die Priorisierung führt zu weiteren Einschränkungen "unwichtiger" Cloud-Features. Unter anderem verlieren Xbox One-Spieler derzeit die Möglichkeit Profilbilder und Grafiken für Live-Clubs hochzuladen. Das soll nicht nur die Server-Auslastung leicht minimieren, sondern auch das Moderatoren-Team entlasten, welches eingeschränkt aus dem Home Office arbeiten dürfte.
Neben den noch leichten Einschränkungen verspricht Microsoft eine zügige Erweiterung der Serverkapazitäten in den kommenden Tagen und Wochen.
Siehe auch:
Update vom 31. März: Microsoft hat die Angaben zur Steigerung der Nutzung von eigenen Cloud-Diensten korrigiert. Den Anstieg von 775 Prozent verzeichneten die Remonder nur in Italien und leiglich bei Telefonaten und Meetings über Microsoft Teams.
Das Leben und Arbeiten hat sich durch die COVID-19-Pandemie in den letzten Wochen drastisch verändert. Ein großer Teil der Weltbevölkerung arbeitet im Home Office oder befindet sich in der Selbstisolation. Die Nutzung von Kommunikations-Tools wie Microsoft Teams, Video-Streaming-Services wie Netflix oder Disney+ und Gaming-Plattformen wie Xbox Live steigt rasant an, was selbst die Server der Microsoft Cloud in die Knie zwingt. Im jüngsten Azure-Blog-Update sprechen die Redmonder über eine Steigerung von 775 Prozent, bezogen auf die eigenen Cloud-Dienste, in Regionen, die vom Coronavirus stark betroffen sind.
Ansturm sorgt für Einschränkungen bei Teams und Xbox Live
Im Detail spricht Microsoft von über 44 Millionen Nutzern, die täglich über den hauseigenen Slack-Konkurrenten Teams über 900 Millionen Minuten an Meetings und Telefonaten teilnehmen. Ebenso soll die Nutzung des Windows Virtual Desktop um 300 Prozent nach oben geschossen sein. Zudem stiegen die Power BI-Analysen von Regierungen im Bereich des Coronavirus um 42 Prozent an. Dass selbst Microsoft-Server in diesen Zeiten mit einer hohen Auslastung zu kämpfen haben, zeigen diverse Ausfälle von Teams, Xbox Live und Co. sowie Einschränkungen im Funktionsumfang vieler Dienste.Microsoft spricht seit längerem davon, seine Services für Ersthelfer und medizinische Einrichtungen priorisiert zur Verfügung zu stellen und für diese Bereiche auch eine hohe Ausfallsicherheit zu gewährleisten. Die Priorisierung führt zu weiteren Einschränkungen "unwichtiger" Cloud-Features. Unter anderem verlieren Xbox One-Spieler derzeit die Möglichkeit Profilbilder und Grafiken für Live-Clubs hochzuladen. Das soll nicht nur die Server-Auslastung leicht minimieren, sondern auch das Moderatoren-Team entlasten, welches eingeschränkt aus dem Home Office arbeiten dürfte.
Neben den noch leichten Einschränkungen verspricht Microsoft eine zügige Erweiterung der Serverkapazitäten in den kommenden Tagen und Wochen.
Siehe auch:
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