Zu wenig Smartphones produziert - auch 5G könnte Fehlstart hinlegen
Über die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise kann derzeit in den meisten Bereichen nur spekuliert werden. Allerdings deutet sich an, dass es den Smartphone-Markt ziemlich hart treffen wird. Denn es ist schon klar, dass einfach nicht genügend Geräte gebaut wurden.
"Die Wellen aus China ziehen weltweit ihre Kreise" erklärte David McQueen vom Marktforschungs-Unternehmen ABI Research. Selbst wenn die Nachfrage noch annähernd so hoch wäre wie vor einigen Monaten, würde der Markt kräftig schrumpfen, weil einfach gar nicht genug Ware vorhanden ist. Berechnungen auf Grundlage der bisherigen Zahlen und der Angaben von Herstellern über den Stand in den Fabriken, ist davon auszugehen, dass die Produktionsmengen von Smartphones im ersten Halbjahr um rund 30 Prozent unter dem Wert der vorhergehenden sechs Monate liegen werden.
Der überwiegende Teil der Geräte wird immerhin in China produziert, wo die Corona-Pandemie zuerst massiv zuschlug. Um die Ausbreitung einzudämmen hat man dort schließlich auch die Wirtschaft nahezu komplett heruntergefahren. Zwar erholt sich der Fertigungssektor langsam von dem wochenlangen Stillstand, von einer Normalität ist aber noch lange nicht zu sprechen.
Es steht nach Einschätzung der Marktforscher auch zu befürchten, dass die ganze Sache einen Fehlstart für 5G mit sich bringt. Eigentlich wollten verschiedene Mobilfunker im Laufe des Jahres ihre ersten größeren Schritte mit der neuen Technologie machen. Doch wird es in der nächsten Zeit erst einmal gar nicht genug Geräte geben, um eine kritische Masse an Nutzern zu erreichen. In der Folge werden die Hersteller auch später erst einmal versuchen, ihre Premium-Modelle mit 5G-Funktionalität zu verkaufen, so dass günstigere Geräte auch nicht so schnell in größerer Menge zur Verfügung stehen werden.
Der überwiegende Teil der Geräte wird immerhin in China produziert, wo die Corona-Pandemie zuerst massiv zuschlug. Um die Ausbreitung einzudämmen hat man dort schließlich auch die Wirtschaft nahezu komplett heruntergefahren. Zwar erholt sich der Fertigungssektor langsam von dem wochenlangen Stillstand, von einer Normalität ist aber noch lange nicht zu sprechen.
Komponenten und Logistik schlingern
Denn die Auswirkungen reichen über die reine Endproduktion von Mobilgeräten hinaus. Auch die Komponenten-Hersteller müssen massive Ausfälle vermelden und können erst nach und nach wieder auf die benötigten Fertigungsmengen kommen. Darüber hinaus sind auch die eingespielten Logistik-Routen durch die Entwicklung des Corona-Ausbruchs zu einer Pandemie weiterhin stark beeinträchtigt.Es steht nach Einschätzung der Marktforscher auch zu befürchten, dass die ganze Sache einen Fehlstart für 5G mit sich bringt. Eigentlich wollten verschiedene Mobilfunker im Laufe des Jahres ihre ersten größeren Schritte mit der neuen Technologie machen. Doch wird es in der nächsten Zeit erst einmal gar nicht genug Geräte geben, um eine kritische Masse an Nutzern zu erreichen. In der Folge werden die Hersteller auch später erst einmal versuchen, ihre Premium-Modelle mit 5G-Funktionalität zu verkaufen, so dass günstigere Geräte auch nicht so schnell in größerer Menge zur Verfügung stehen werden.
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