Bundesregierung verschickt Argumente gegen "5G-Skeptiker"
Die Bundesregierung will den Kommunen jetzt Argumente an die Hand geben, mit denen sie den Gegnern des 5G-Ausbaus etwas entgegensetzen sollen. Dabei greift man auch auf die Erfahrungen aus der aktuellen Corona-Krise zurück.
Für den Aufbau der neuen 5G-Netze werden deutlich mehr Antennen-Standorte benötigt als bisher. Das wird allerdings zum Problem, weil teils massiv Widerstand gegen die Infrastruktur geleistet wird. Sogenannte 5G-Skeptiker verbreiten mit diversen Behauptungen immer wieder Ängste, die dann dazu führen, dass auch Bürger, die dem Mobilfunk eigentlich offen gegenüberstehen, eher ablehnend reagieren.
Den fundamentalen Gegnern wird man mit der Handreichung kaum etwas entgegensetzen können, da sie überhaupt nicht an einer faktenbasierten Auseinandersetzung interessiert sind. Es dürfte also mehr um jene Personen gehen, die sich eher weniger mit dem Thema befasst haben und von der Verunsicherung angesteckt wurden. Das geht aus einem Bericht der Nachrichtenagentur DPA hervor.
Darüber hinaus macht man sich die aktuelle Lage zunutze und argumentiert, dass gerade die aktuelle Corona-Krise besonders deutlich mache, wie wichtig eine durchgehende Versorgung mit Mobilfunk sei. Immerhin sind beispielsweise Videokonferenzen über das Smartphone eine der wichtigsten Formen des sozialen Kontakts zwischen Familienmitgliedern und Schulklassen geworden. Formale Absender des Schreibens sind Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) und Umweltministerin Svenja Schulze (SPD).
Den fundamentalen Gegnern wird man mit der Handreichung kaum etwas entgegensetzen können, da sie überhaupt nicht an einer faktenbasierten Auseinandersetzung interessiert sind. Es dürfte also mehr um jene Personen gehen, die sich eher weniger mit dem Thema befasst haben und von der Verunsicherung angesteckt wurden. Das geht aus einem Bericht der Nachrichtenagentur DPA hervor.
Verweis auf Grenzwerte
"Die Sorgen von 5G-Skeptikern vor den gesundheitlichen Auswirkungen elektromagnetischer Felder gehen oft einher mit einer generellen Ablehnung des voranschreitenden Digitalisierungsprozesses", heißt es in der Handreichung. Im Konkreten wird dann darauf eingegangen, dass für 5G-Anlagen die gleichen gesetzlichen Grenzwerte gelten würden, wie es auch bei den bisherigen Technologien der Fall ist. Und diese würden auf wissenschaftlichen Untersuchungen basieren. In der Praxis sei es zudem so, dass die Grenzwerte in aller Regel weit unterschritten werden.Darüber hinaus macht man sich die aktuelle Lage zunutze und argumentiert, dass gerade die aktuelle Corona-Krise besonders deutlich mache, wie wichtig eine durchgehende Versorgung mit Mobilfunk sei. Immerhin sind beispielsweise Videokonferenzen über das Smartphone eine der wichtigsten Formen des sozialen Kontakts zwischen Familienmitgliedern und Schulklassen geworden. Formale Absender des Schreibens sind Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) und Umweltministerin Svenja Schulze (SPD).
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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