Festplatten-Fertigung wandert aus China ab, Thailand jetzt Schwerpunkt
Auch die Hardware-Industrie reagiert verstärkt auf die Auswirkungen der Ausbreitung des Coronavirus in aller Welt. Dazu gehört auch, dass die grössten Hersteller und Zulieferer aus dem Bereich der Festplatten entsprechende Anpassungen vorgenommen haben. Die HDD-Fertigung wandert aus China ab.
Wie der taiwanische Branchendienst DigiTimes berichtet, haben sich in den letzten Monaten immer mehr Festplatten-Hersteller und ihre Zulieferer in Südostasien angesiedelt oder die Produktion dorthin verlagert. Thailand steht dabei besonders im Fokus, denn dort ist ein neues Zentrum für die HDD-Fertigung entstanden.
Darüber hinaus versuchen die Hersteller damit auch, den durch die USA verhängten Strafzöllen auf Produkte aus China zu entgehen und die Auswirkungen durch die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus zu begrenzen. In Thailand wuchs dadurch ein "Supply Chain Cluster" heran, der Vertragsfertiger wie Quanta Storage, Cal-Comp und ihre Lieferanten umfasst, die Kunststoffe, Metallteile und andere Komponenten für den Bau von Festplatten liefern.
Quanta hat sein chinesisches Festplattenwerk mittlerweile geschlossen, während man in den Ausbau der Kapazitäten in Thailand investiert. Auch in Thailand entgehen die Konzerne allerdings nicht ganz den Problemen, die sich durch das Virus ergeben haben. Zumindest laut offiziellen Angaben sind dort bisher zwar nur 75 Fälle bekannt, in denen sich Menschen mit dem Coronavirus infiziert haben, doch wird eine hohe Dunkelziffer befürchtet.
Siehe auch: WD Black: Schnelle SSDs und externe Festplatten speziell für Gamer
Produktion in China zu teuer und unsicher
Diverse Zulieferer der großen Hersteller wie Seagate und Western Digital haben sich mittlerweile in Südostasien angesiedelt und aus China weitestgehend zurückgezogen. Zuvor hatten die Markenanbieter ihre Produktionspartner und Lieferanten aufgefordert, umzusiedeln, um steigenden Lohnkosten und der stark schwankenden Verfügbarkeit von Arbeitskräften in China zu entgehen.Darüber hinaus versuchen die Hersteller damit auch, den durch die USA verhängten Strafzöllen auf Produkte aus China zu entgehen und die Auswirkungen durch die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus zu begrenzen. In Thailand wuchs dadurch ein "Supply Chain Cluster" heran, der Vertragsfertiger wie Quanta Storage, Cal-Comp und ihre Lieferanten umfasst, die Kunststoffe, Metallteile und andere Komponenten für den Bau von Festplatten liefern.
Quanta hat sein chinesisches Festplattenwerk mittlerweile geschlossen, während man in den Ausbau der Kapazitäten in Thailand investiert. Auch in Thailand entgehen die Konzerne allerdings nicht ganz den Problemen, die sich durch das Virus ergeben haben. Zumindest laut offiziellen Angaben sind dort bisher zwar nur 75 Fälle bekannt, in denen sich Menschen mit dem Coronavirus infiziert haben, doch wird eine hohe Dunkelziffer befürchtet.
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