Infineon droht schon wieder mit Übernahme in den USA zu scheitern
Es hätte aus deutscher Sicht endlich mal wieder eine ordentliche Stärkung der hiesigen IT-Branche werden sollen - doch die geplante Übernahme des US-Chipherstellers Cypress Semiconductor durch Infineon droht zu scheitern.
Als eines der letzten international erfolgreichen IT-Unternehmen Deutschlands sollte der Aufkauf des Konkurrenten zu einer deutlich stärkeren Wirtschaftsmacht führen, die auf dem Weltmarkt einige Vorteile gebracht hätte. Bedenken hat nun aber das einflussreiche Gremium CFIUS, die laut einem Bericht der US-Nachrichtenagentur Bloomberg eine Empfehlung an Präsident Donald Trump ausgesprochen haben soll, den Deal nicht zu genehmigen.
Als Grund werden Bedenken hinsichtlich der nationalen Sicherheit der USA aufgeführt. Der Deal, an dem Infineon-Chef Reinhard Ploss nun schon seit Monaten werkelt, dürfte hier an den geopolitischen Auseinandersetzungen der Washingtoner Regierung scheitern. Denn laut der CFIUS sei zu befürchten, dass durch den Deal wichtige Technologien aus den USA nach China entweichen. Denn das asiatische Land ist einer der größten Absatzmärkte Infineons und nach einem Zusammenschluss dürften auch Cypress-Produkte ihren Weg in diese Richtung finden.
Dass es nicht einfach wird, zeigte sich aber schon vor einiger Zeit. Bereits im Juni letzten Jahres hatte Ploss die Übernahmepläne verkündet. Und seitdem ziehen sich die Verhandlungen mit den verschiedenen Seiten. Zuletzt war der Infineon-Chef noch zuversichtlich, dass der ganze Prozess in wenigen Wochen abgeschlossen sein wird. Das ist er wohl auch wirklich bald, wenn auch mit ganz anderem Ergebnis als erhofft.
Siehe auch: Krypto-GAU durch Infineons TPM-Bug weitaus größer als angenommen
Als Grund werden Bedenken hinsichtlich der nationalen Sicherheit der USA aufgeführt. Der Deal, an dem Infineon-Chef Reinhard Ploss nun schon seit Monaten werkelt, dürfte hier an den geopolitischen Auseinandersetzungen der Washingtoner Regierung scheitern. Denn laut der CFIUS sei zu befürchten, dass durch den Deal wichtige Technologien aus den USA nach China entweichen. Denn das asiatische Land ist einer der größten Absatzmärkte Infineons und nach einem Zusammenschluss dürften auch Cypress-Produkte ihren Weg in diese Richtung finden.
Es sah diesmal so gut aus
CFIUS würde damit dem deutschen Halbleiterkonzern bereits zum zweiten Mal einen ordentlichen Strich durch die Rechnung machen. Im Jahr 2017 wollte man bereits den kleinen Konkurrenten Wolfspeed aufkaufen, auch damals scheiterte die Sache am Widerspruch des Gremiums. Nun aber wähnte man sich aufgrund der Gespräche mit den US-Behörden auf einem guten Kurs.Dass es nicht einfach wird, zeigte sich aber schon vor einiger Zeit. Bereits im Juni letzten Jahres hatte Ploss die Übernahmepläne verkündet. Und seitdem ziehen sich die Verhandlungen mit den verschiedenen Seiten. Zuletzt war der Infineon-Chef noch zuversichtlich, dass der ganze Prozess in wenigen Wochen abgeschlossen sein wird. Das ist er wohl auch wirklich bald, wenn auch mit ganz anderem Ergebnis als erhofft.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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