Infineon-Vorstandschef warnt vor Angriff aus Asien
Infineon-Vorstandschef Peter Bauer sieht für den IT-Standort Deutschland erhebliche Gefahren aus dem asiatischen Raum. Man müsse sich hierzulande auf die Basis wichtiger Schlüsselindustrien zurückbesinnen.
"Wir müssen unsere Leitmärkte - Auto, Maschinenbau, Chemie - verteidigen", sagte Bauer in einem Interview mit dem Nachrichtenmagazin 'Focus' (heutige Ausgabe). Das sei aber nur zu schaffen, "wenn wir ähnlich viel in Forschung und Entwicklung investieren wie die Asiaten. Die befinden sich in einer aggressiven Aufholjagd."
Der Infineon-Chef verteidigte seinen Anspruch auf staatliche Fördermittel: "Ich will keine Subventionen. Wir brauchen aber in Deutschland einen Ausgleich für die Unterstützung, die andere Nationen anbieten - einen Verzerrungsausgleich", sagte Bauer.
Er lobte insbesondere die Aufholjagd der neuen Wettbewerber aus Korea, wie etwa den Konzern Samsung im Bereich Speicherchips: Die hätten das "extrem gut und sehr diszipliniert" gemacht: "Sie haben mit langem Atem jahrelang - hochsubventioniert vom Staat - investiert, ohne Geld zu verdienen. Heute dominieren sie."
Der Infineon-Vorstandschef machte klar, dass die deutsche Industrie durch ihre überragende Erfahrung den Kampf mit Asien gewinnen könne: "Der IT- und High-Tech-Standort Deutschland und der Standort Europa sind nicht tot", stellte Bauer klar.
Als Beispiele nannte er den deutschen High-Tech-Vorsprung in den wichtigen Branchen Industriemaschinen und Autos: "Wir bringen unser über Jahrzehnte erworbenes Wissen ein. Korea baut nicht schon seit einem Jahrhundert Autos und hat nicht vor eineinhalb Jahrhunderten die Stromübertragungstechnik entwickelt", so der Infineon-Vorstand.
Der Infineon-Chef verteidigte seinen Anspruch auf staatliche Fördermittel: "Ich will keine Subventionen. Wir brauchen aber in Deutschland einen Ausgleich für die Unterstützung, die andere Nationen anbieten - einen Verzerrungsausgleich", sagte Bauer.
Er lobte insbesondere die Aufholjagd der neuen Wettbewerber aus Korea, wie etwa den Konzern Samsung im Bereich Speicherchips: Die hätten das "extrem gut und sehr diszipliniert" gemacht: "Sie haben mit langem Atem jahrelang - hochsubventioniert vom Staat - investiert, ohne Geld zu verdienen. Heute dominieren sie."
Der Infineon-Vorstandschef machte klar, dass die deutsche Industrie durch ihre überragende Erfahrung den Kampf mit Asien gewinnen könne: "Der IT- und High-Tech-Standort Deutschland und der Standort Europa sind nicht tot", stellte Bauer klar.
Als Beispiele nannte er den deutschen High-Tech-Vorsprung in den wichtigen Branchen Industriemaschinen und Autos: "Wir bringen unser über Jahrzehnte erworbenes Wissen ein. Korea baut nicht schon seit einem Jahrhundert Autos und hat nicht vor eineinhalb Jahrhunderten die Stromübertragungstechnik entwickelt", so der Infineon-Vorstand.
Thema:
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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Redakteur bei WinFuture
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