AMD: Zeitplan für neue Prozessoren und Grafikkarten veröffentlicht
Während des nächtlichen Financial Analyst Day 2020 sprach AMD über seine Roadmap für neue Ryzen-Prozessoren und Radeon-Grafikkarten bis hin zur Zen 4- und RDNA 3-Architektur. Der Chiphersteller verspricht dabei jährliche Leistungssteigerungen von bis zu 50 Prozent.
Im Konkurrenzkampf setzt AMD die Kontrahenten Nvidia und Intel weiter unter Druck. Konnte man sich im letzten Jahr bereits mit neuen Ryzen 3000-Prozessoren (Zen 2) und Radeon-Grafikkarten (Navi, RDNA) in Hinsicht auf das Preis-Leistungs-Verhältnis teilweise deutlich absetzen, blickt das US-amerikanische Unternehmen positiv in die Zukunft. Noch in diesem Jahr plant AMD die Einführung neuer Ryzen 4000 Desktop-CPUs auf Basis der Zen 3-Architektur und so genannte "Navi 2X"-GPUs mit RDNA 2-Technologie und Raytracing-Features. Diese dürften dann auch in den kommenden Konsolen Xbox Series X und PlayStation 5 (PS5) zum Einsatz kommen.
Der AMD-Zeitplan für Prozessoren und Grafikkarten bis ins Jahr 2022
Konnte man die "Performance pro Watt" beim Wechsel von der älteren Graphics Core Next-Architektur (GCN) auf RDNA bereits um 50 Prozent steigern, soll auch die RDNA 2-Generation wieder um die Hälfte zulegen können. Es bleibt abzuwarten, wie Intel und Nvidia auf die diesjährigen CPU- und GPU-Neuheiten von AMD reagieren werden. Während Intel aktuell an der 10nm-Produktion arbeitet und bis 2022 ebenfalls bei 7nm anzukommen versucht, stehen bei Nvidia die Ampere-Grafikchips der für dieses Jahr erwarteten GeForce RTX 3000-Serie im Mittelpunkt des Privatkundengeschäfts.
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Der AMD-Zeitplan für Prozessoren und Grafikkarten bis ins Jahr 2022
5nm-Fertigung und High-End-Grafikkarten sind das große Thema
Während AMD mit Zen 3 (Milan) und RDNA 2 den Fertigungsprozess im 7nm-Verfahren weiter verbessert, plant man bis zum Jahr 2022 auf die 5nm-Herstellung umzuschwenken. Bestätigt wurde dieser Schritt vorerst nur für die Zen 4-Prozessoren, während in Hinsicht auf zukünftige Grafikkarten mit RDNA 3-Architektur lediglich die Rede von "Advanced Nodes" ist. Dennoch dürfte vor allem das GPU-Segment in den nächsten Monaten und Jahren deutlich an Fahrt aufnehmen, sodass Hauptkonkurrent Nvidia auch im High-End-Segment angegriffen werden kann.Konnte man die "Performance pro Watt" beim Wechsel von der älteren Graphics Core Next-Architektur (GCN) auf RDNA bereits um 50 Prozent steigern, soll auch die RDNA 2-Generation wieder um die Hälfte zulegen können. Es bleibt abzuwarten, wie Intel und Nvidia auf die diesjährigen CPU- und GPU-Neuheiten von AMD reagieren werden. Während Intel aktuell an der 10nm-Produktion arbeitet und bis 2022 ebenfalls bei 7nm anzukommen versucht, stehen bei Nvidia die Ampere-Grafikchips der für dieses Jahr erwarteten GeForce RTX 3000-Serie im Mittelpunkt des Privatkundengeschäfts.
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