Die haben eine Schraube locker:
AMD-Karten von Asus überhitzen
Der taiwanesische Hersteller Asus hat derzeit Probleme mit überhitzten Grafikkarten, konkret geht es um die ROG-Reihe Strix RX 5700. Laut Asus sind dafür einige zu lockere Schrauben verantwortlich, was aber an Spezifikationen von AMD liegen soll.
Wer seine PC am liebsten selbst zusammenbaut, der wird sicherlich wissen, wie wichtig es ist, die Wärmeleitpaste korrekt zwischen CPU und Kühler anzubringen und auch, dass das Ganze auch möglichst gut festgeklemmt werden sollte. Bei der Grafikkarte macht sich aber wohl niemand Gedanken, diese wird als Ganzes reingesteckt und fertig.
Laut Asus ist aber nicht etwa Nachlässigkeit bei der Fertigung dafür verantwortlich, sondern im wahrsten Sinne des Wortes zu lockere Spezifikationen seitens AMD (via PCGamesN). Denn der GPU-Hersteller empfiehlt den Grafikkarten-Produzenten einen Anpressdruck von 30 bis 40 psi, Asus hat aber herausgefunden, dass 50 bis 60 psi die Karte besser kühlen.
Asus hat dazu auch ein Diagramm bereitgestellt, das die verbesserte Kühlwirkung zeigen soll, allerdings fehlt auf der Y-Achse die genaue Temperatur, weshalb man nicht genau sagen kann, wie stark sich das tatsächlich auswirkt.
Siehe auch: Coronavirus - Engpass bei Asus, Smartphone-Zulieferer pessimistisch
Mehr Druck, bessere Kühlung
Doch laut Asus kommt es bei der ROG Strix RX 5700-Serie zu Überhitzung, der Hersteller hat sich seine Grafikkarten deshalb näher angesehen und festgestellt, dass die Schuld bei AMD liegen soll. Denn man hat zusätzlichen Druck auf die Heatsink ausgeübt, womit eine verbesserte Kühlleistung erreicht werden konnte.
Laut Asus ist aber nicht etwa Nachlässigkeit bei der Fertigung dafür verantwortlich, sondern im wahrsten Sinne des Wortes zu lockere Spezifikationen seitens AMD (via PCGamesN). Denn der GPU-Hersteller empfiehlt den Grafikkarten-Produzenten einen Anpressdruck von 30 bis 40 psi, Asus hat aber herausgefunden, dass 50 bis 60 psi die Karte besser kühlen.
Asus hat dazu auch ein Diagramm bereitgestellt, das die verbesserte Kühlwirkung zeigen soll, allerdings fehlt auf der Y-Achse die genaue Temperatur, weshalb man nicht genau sagen kann, wie stark sich das tatsächlich auswirkt.
Austauschprogramm
Asus-Kunden sollen aber nicht selbst zum Schraubendreher greifen, davor warnt der Hersteller laut TechRadar explizit. Stattdessen sollen Betroffene den Asus-Support kontaktieren, sie können ihre Grafikkarte einschicken und bekommen diese (ab dem nächsten Monat) ausgetauscht. Jedenfalls dann, wenn das Coronavirus nicht die Zulieferkette noch mehr durcheinanderwirft.Siehe auch: Coronavirus - Engpass bei Asus, Smartphone-Zulieferer pessimistisch
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