Fünf Jahre unter Lisa Su: AMD stärker als je zuvor und wächst rasant
Beim Chipdesigner AMD sieht man sich mit den neuesten Produkten und den noch in Entwicklung befindlichen Chips so gut aufgestellt, dass man über Jahre mit sehr starken Wachstumsraten rechnen kann.
Konzernchefin Lisa Su sprach laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg davon, dass mindestens über die kommenden vier Jahre hinweg Umsatzsteigerungen von jeweils 20 Prozent erwartet werden könnten. Und im Zuge dessen soll auch noch die Profitabilität stetig steigen. Denn mit steigenden Absätzen sinken anteilig die Kosten für Entwicklung, Produktion und Marketing und darüber hinaus plant AMD ohnehin damit, dass gerade die besonders lukrativen Produkte erst noch richtig abheben werden.
Für das erste Quartal dieses Jahres hat sich das Unternehmen erst einmal ein Ziel von 1,8 Milliarden Dollar Umsatz gesetzt, plusminus 50 Millionen Dollar. Aktuell muss man allerdings davon ausgehen, dass die Ergebnisse sich eher im unteren Bereich der Prognose bewegen werden, da aufgrund der Corona-Epidemie schwache Umsätze aus China zu vermelden sind.
In diesem Jahr feiert Su außerdem ihren fünften Jahrestag als AMD-Chefin. Und aus ihrer Sicht ist dies nicht nur ein formaler Anlass zum Feiern, denn unter ihrer Führung hat sich das Unternehmen enorm positiv entwickelt. "Wir sind ein sehr viel stärkeres Unternehmen als vor fünf Jahren", erklärte sie. Und hat recht. Damals schien es so, als würde AMD nie wieder zu altem Glanz zurückfinden können und längerfristig fast nur noch als Grafikchip-Anbieter überleben. Inzwischen ist man aber durchaus wieder eine ernstzunehmende Konkurrenz für den Konkurrenten Intel.
Siehe auch: AMD: Zeitplan für neue Prozessoren und Grafikkarten veröffentlicht
Für das erste Quartal dieses Jahres hat sich das Unternehmen erst einmal ein Ziel von 1,8 Milliarden Dollar Umsatz gesetzt, plusminus 50 Millionen Dollar. Aktuell muss man allerdings davon ausgehen, dass die Ergebnisse sich eher im unteren Bereich der Prognose bewegen werden, da aufgrund der Corona-Epidemie schwache Umsätze aus China zu vermelden sind.
Epycs werden zur tragenden Säule
Als wirksames Gegengewicht erweist sich hier die Tatsache, dass das sich neu entwickelnde Geschäft mit den Betreibern von Datenzentren schneller vorankommt als erwartet. Die Epyc-Prozessoren erfreuen sich bereits recht großer Beliebtheit und sie sollen dazu beitragen, dass der Jahresumsatz AMDs den Wert von 2019 um 28 bis 30 Prozent übertreffen kann.In diesem Jahr feiert Su außerdem ihren fünften Jahrestag als AMD-Chefin. Und aus ihrer Sicht ist dies nicht nur ein formaler Anlass zum Feiern, denn unter ihrer Führung hat sich das Unternehmen enorm positiv entwickelt. "Wir sind ein sehr viel stärkeres Unternehmen als vor fünf Jahren", erklärte sie. Und hat recht. Damals schien es so, als würde AMD nie wieder zu altem Glanz zurückfinden können und längerfristig fast nur noch als Grafikchip-Anbieter überleben. Inzwischen ist man aber durchaus wieder eine ernstzunehmende Konkurrenz für den Konkurrenten Intel.
Siehe auch: AMD: Zeitplan für neue Prozessoren und Grafikkarten veröffentlicht
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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