Coronavirus: iPhone-Bauer Foxconn will bald wieder normal arbeiten
Der weltgrößte Vertragsfertiger von Elektronikprodukten geht davon aus, dass seine Werke in China und den meisten anderen Regionen schon bald wieder so viel produzieren wie vor Beginn der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus'. Foxconn sieht die Krise weitestgehend als überwunden an.
Wie das Unternehmen laut der Nikkei Asian Review jüngst im Zuge der Bekanntgabe seiner Geschäftszahlen mitteilte, hat der Ausbruch des Coronavirus durchaus Auswirkungen auf den Konzern. Foxconn ist unter anderem der wichtigste Fertigungspartner von Apple und arbeitet auch für diverse andere Marken. Für das erste Quartal 2020 erwartet Foxconn derzeit einen Rückgang des Umsatzes um bis zu 15 Prozent in Folge der Ausbreitung des neuen Coronavirus.
Für das gesamte Jahr seien die Auswirkungen des Coronavirus auf Foxconn derzeit noch schlecht einzuschätzen, so Firmenchef Young Liu. Hintergrund seien die diversen Unsicherheitsfaktoren, was die Krankheit und deren Ausbreitung angeht. Das Unternehmen muss vor allem deshalb mit geringerer Auslastung rechnen, weil diverse große Kunden des Vertragsfertigers ihrerseits mit geringerer Nachfrage rechnen.
Sowohl Microsoft als auch Apple haben ihre Prognosen für den Umsatz und Gewinn ihrer jeweiligen Hardware-Produkte bereits deutlich reduziert und vor entsprechenden Rückgängen gewarnt. Foxconn ist darüber hinaus auch Fertigungspartner der meisten anderen großen Hardware-Anbieter, darunter PC-Hersteller wie Dell, HP und Lenovo sowie Smartphone-Hersteller wie Huawei, Xiaomi und diverse weitere.
Siehe auch: Coronavirus: Foxconn lockt Arbeiter mit Bonus in die iPhone-Fertigung
Fertigung soll Ende März wieder Normalniveau erreichen
Aktuell nutze Foxconn wegen des Virus nur rund 50 Prozent seiner für die im ersten Quartal eines Jahres üblicherweise ohnehin "schwache Saison" geplanten Kapazitäten. Man gehe aber davon aus, dass Foxconn in der Lage sei, ab Ende März wieder mit einer vollen Auslastung der geplanten Kapazitäten zu arbeiten. Auch das zweite Quartal war in den vergangenen Jahren aber ohnehin von einer im Vergleich zu den folgenden Monaten geringeren Nachfrage geprägt.Für das gesamte Jahr seien die Auswirkungen des Coronavirus auf Foxconn derzeit noch schlecht einzuschätzen, so Firmenchef Young Liu. Hintergrund seien die diversen Unsicherheitsfaktoren, was die Krankheit und deren Ausbreitung angeht. Das Unternehmen muss vor allem deshalb mit geringerer Auslastung rechnen, weil diverse große Kunden des Vertragsfertigers ihrerseits mit geringerer Nachfrage rechnen.
Sowohl Microsoft als auch Apple haben ihre Prognosen für den Umsatz und Gewinn ihrer jeweiligen Hardware-Produkte bereits deutlich reduziert und vor entsprechenden Rückgängen gewarnt. Foxconn ist darüber hinaus auch Fertigungspartner der meisten anderen großen Hardware-Anbieter, darunter PC-Hersteller wie Dell, HP und Lenovo sowie Smartphone-Hersteller wie Huawei, Xiaomi und diverse weitere.
Siehe auch: Coronavirus: Foxconn lockt Arbeiter mit Bonus in die iPhone-Fertigung
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