MediaTek: Schwerwiegende Schwachstelle wird seit Monaten ausgenutzt
Mit einer schwerwiegenden Sicherheitslücke in MediaTek-Prozessoren ist es möglich, Root-Zugriff auf einer Vielzahl von Smartphones zu erlangen. Die Schwachstelle wird bereits seit Monaten aktiv ausgenutzt. Google hat die Lücke nun im Rahmen des März-Sicherheitsupdates geschlossen.
Bei der Schwachstelle handelt es sich um einen Bug in den Schnittstellen von MediaTek. Obwohl eigentlich nur privilegierte Prozesse auf die bereitgestellten Funktionen zugreifen können sollten, kann durch einen Fehler jede Anwendung die Dienste beanspruchen. Damit kann jeder Prozess Superuser-Rechte erlangen und uneingeschränkt auf das Gerät zugreifen. Das stellt selbstverständlich ein erhebliches Sicherheits-Risiko dar.
Über ein Shell-Skript lässt sich leicht herausfinden, ob auch das eigene Smartphone von der Sicherheitslücke betroffen ist. Das Skript kann aus dem Forum XDA-Developers heruntergeladen werden. Wenn sich das erste Zeichen des Terminals von "$" auf "#" ändert, konnte Superuser-Zugriff erlangt werden und das Gerät ist verwundbar. Sollte sich nichts ändern, könnte das Smartphone jedoch trotzdem gefährdet sein. In einigen Fällen sind leichte Anpassungen am Skript erforderlich, um einen erfolgreichen Angriff durchführen zu können.
Google stellt Sicherheits-Patch bereit
Das Problem ist schon seit etwa einem Jahr bekannt. Nur kurze Zeit später wurde auch eine Aktualisierung, die das Problem behebt, zur Verfügung gestellt. Viele Hersteller haben den Patch jedoch nicht übernommen, sodass über die Schwachstelle seit einigen Monaten hauptsächlich günstige Android-Smartphones übernommen werden. Daher hat Google jetzt reagiert und den Patch in das März-Sicherheitsupdate integriert. Auf XDA-Developers werden alle CPU-Modelle, die von der "MediaTek-su" getauften Schwachstelle betroffen sind, gelistet.Über ein Shell-Skript lässt sich leicht herausfinden, ob auch das eigene Smartphone von der Sicherheitslücke betroffen ist. Das Skript kann aus dem Forum XDA-Developers heruntergeladen werden. Wenn sich das erste Zeichen des Terminals von "$" auf "#" ändert, konnte Superuser-Zugriff erlangt werden und das Gerät ist verwundbar. Sollte sich nichts ändern, könnte das Smartphone jedoch trotzdem gefährdet sein. In einigen Fällen sind leichte Anpassungen am Skript erforderlich, um einen erfolgreichen Angriff durchführen zu können.
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