Mozilla räumt auf und verbannt rund 200 Erweiterungen für Firefox
Die meisten von uns werden gleich mehrere Browser-Addons installiert haben, es gibt für praktisch jeden Anwendungsfall eine Erweiterung. Entsprechend voll sind auch die Portale bei Firefox, Chrome und Co. Doch einige Addons sind betrügerisch und die warf Mozilla nun raus.
Firefox-Betreiber Mozilla hat in den vergangenen Tagen in seinem Erweiterungs-Portal nahezu 200 Addons entfernt, in den vergangenen zwei Wochen hat man das Angebot durchkämmt, dabei wurden genau 197 Erweiterungen verbannt. Gründe gab es diverse, so wurden Schadcode, Datenklau und das Verschleiern des Quellcodes der Software gefunden.
Wie ZDNet schreibt, gehen die meisten Erweiterungen auf das Konto eines Unternehmens namens 2Ring, dabei handelt es sich um einen Anbieter von Business-to-Business-Software (B2B). In diesen Fällen wurde der Bann vollzogen, weil die Erweiterungen Code oder Teile davon von einem Remote-Server heruntergeladen und ausgeführt haben. Das untersagt Mozilla jedoch kategorisch, da die Addons den gesamten Code in der ursprünglichen Form bzw. Installation selbst mitbringen müssen.
Es gab aber eine ganze Reihe an anderen Bann-Gründen, etwa für das illegale Erfassen von persönlichen Daten. Mozilla hat keine Übersicht über die Addon-Namen geliefert, sondern gab nur die IDs der Erweiterungen an. Betroffene Entwickler können ihre Software überarbeiten und in einer entschärften Version neu einstellen, ein Addon namens Like4Like.org hat die "Berufung" bereits erfolgreich passiert.
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Auch installierte Addons wurden deaktiviert
Die Erweiterungen wurden nicht nur aus dem "Store" von Mozilla entfernt, der Firefox-Betreiber hat auch bestehende Installationen deaktiviert. Damit will man natürlich jene Nutzer schützen, die eine Erweiterung installiert haben, aber nicht wissen, was sie sich hier auf den Rechner geholt haben bzw. es zu dem Zeitpunkt nicht wissen konnten.Wie ZDNet schreibt, gehen die meisten Erweiterungen auf das Konto eines Unternehmens namens 2Ring, dabei handelt es sich um einen Anbieter von Business-to-Business-Software (B2B). In diesen Fällen wurde der Bann vollzogen, weil die Erweiterungen Code oder Teile davon von einem Remote-Server heruntergeladen und ausgeführt haben. Das untersagt Mozilla jedoch kategorisch, da die Addons den gesamten Code in der ursprünglichen Form bzw. Installation selbst mitbringen müssen.
Es gab aber eine ganze Reihe an anderen Bann-Gründen, etwa für das illegale Erfassen von persönlichen Daten. Mozilla hat keine Übersicht über die Addon-Namen geliefert, sondern gab nur die IDs der Erweiterungen an. Betroffene Entwickler können ihre Software überarbeiten und in einer entschärften Version neu einstellen, ein Addon namens Like4Like.org hat die "Berufung" bereits erfolgreich passiert.
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