Oscar-Screener: Noch nie gab es mehr Film-Leaks in so kurzer Zeit
Die Tage und Wochen vor der Verleihung der Academy Awards sind traditionell auch die wichtigste Saison für Film-Leaker. Auch dieses Jahr sind zahlreiche Filme illegal kopiert ins Netz gestellt worden, allen voran der Golden Globes-Abräumer 1917.
Das Katz-und-Maus-Spiel zwischen der Filmindustrie und den Piraterie-Szenegruppen schien für die Hollywood-Studios ein gutes Ende zu nehmen: Denn im Vorjahr gab es vor der Verleihung der Academy Awards praktisch keine signifikanten Leaks noch unveröffentlichter oder brandneuer Streifen.
Doch dieses Jahr sieht es wieder ganz anders aus, denn es gibt so viele Oscar-Filme wie selten zuvor. Dabei handelt es sich aber nicht etwa um per Kamera im Kino abgefilmte Filme oder Rips von bereits verkauften Blu-rays oder DVDs, sondern um die so genannten Screener. Das sind jene Kopien, die die Mitglieder der Academy of Motion Picture Arts and Sciences bekommen, da sie schließlich die Oscars vergeben und für die Filme abstimmen.
Das ist auch eine Notwendigkeit, denn die Jury-Mitglieder können nicht alle Streifen im Kino sehen, auch weil manche nicht regulär gezeigt werden bzw. noch gar nicht veröffentlicht worden sind. Und bei 5500 Mitgliedern der Akademie (und ihrem Umfeld) kommt es vor, dass jemand seinen Screener ins Netz stellt. Dabei versucht die Academy zwar alles, um das auch technisch zu verhindern, dennoch gelingt es den Szenegruppen, an die Filme zu kommen, ohne dass die Identität der Quelle herauskommt.
Siehe auch: Academy Awards - Netflix und Joker dominieren Oscar-Nominierungen
Doch dieses Jahr sieht es wieder ganz anders aus, denn es gibt so viele Oscar-Filme wie selten zuvor. Dabei handelt es sich aber nicht etwa um per Kamera im Kino abgefilmte Filme oder Rips von bereits verkauften Blu-rays oder DVDs, sondern um die so genannten Screener. Das sind jene Kopien, die die Mitglieder der Academy of Motion Picture Arts and Sciences bekommen, da sie schließlich die Oscars vergeben und für die Filme abstimmen.
Das ist auch eine Notwendigkeit, denn die Jury-Mitglieder können nicht alle Streifen im Kino sehen, auch weil manche nicht regulär gezeigt werden bzw. noch gar nicht veröffentlicht worden sind. Und bei 5500 Mitgliedern der Akademie (und ihrem Umfeld) kommt es vor, dass jemand seinen Screener ins Netz stellt. Dabei versucht die Academy zwar alles, um das auch technisch zu verhindern, dennoch gelingt es den Szenegruppen, an die Filme zu kommen, ohne dass die Identität der Quelle herauskommt.
Rekordverdächtige Screener-Leaks
Dieses Jahr ist ohnehin ein Rekordjahr für Screener, wie TorrentFreak berichtet: Denn aktuell sind innerhalb von 24 Stunden gleich sechs neue Leaks aufgetaucht, darunter 1917, damit liegt die Gesamtzahl der illegal durchgesickerten Screener bei mittlerweile 16. Das Filesharing-Blog schreibt, dass es so etwas noch nie gegeben hat, da Größenordnung und Zeitraum in dieser Form bisher einmalig sind.Siehe auch: Academy Awards - Netflix und Joker dominieren Oscar-Nominierungen
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