Emmys: Amazon und Game of Thrones räumen bei den TV-Oscars ab
In der Nacht auf heute wurden in Los Angeles die Emmy Awards verliehen, diese werden auch gerne TV-Oscars genannt. Inzwischen sollte man aber auch von Streaming-TV-Oscars sprechen, denn Netflix und vor allem Amazon waren erneut stark vertreten.
In den vergangenen Jahren waren die Streaming-Portale stark im Kommen, vor allem Netflix konnte sich mit Serien wie The Crown und House of Cards immer wieder einige der goldene Statuen sichern. Amazon konnte indes immer wieder mit The Marvelous Mrs. Maisel punkten und auch dieses Jahr war die Serie über eine Hausfrau, die eine Karriere als Stand-up-Comedian einschlägt, erfolgreich.
Netflix war dieses Jahr weniger erfolgreich, konnte sich aber immerhin den Preis als besten Drama-Film holen, nämlich für die "interaktive" Black Mirror-Folge Bandersnatch. Außerdem gab es zwei Emmys (Drama) für Ozark. Rechnet man die "Neben-Emmys" (Creative Arts Emmys) dazu, dann kam Netflix auf insgesamt 27 Auszeichnungen, HBO auf 34 und Amazon auf 15.
Einen neuen Rekord konnte Game of Thrones damit aber nicht aufstellen, denn bereits 2015 und 2016 stand der Punktezähler am Ende der Verleihung bei zwölf. HBO konnte sich auch weitere der Hauptpreise sichern, allen voran für das historische Drama Chernobyl zum gleichnamigen Atomunglück, die die Jury als die beste Mini-Serie ansah.
Großer Abend für Fleabag
Doch der große Gewinner der diesjährigen Primetime Emmy Awards war Fleabag, eine gemeinsam von Amazon und der BBC produzierte Serie. Die tragisch-komische Serie von und mit Phoebe Waller-Bridge konnte sich den Preis als beste Comedy-Serie und beste Hauptdarstellerin sichern, insgesamt konnte Fleabag vier Preise mit nach Hause nehmen.Netflix war dieses Jahr weniger erfolgreich, konnte sich aber immerhin den Preis als besten Drama-Film holen, nämlich für die "interaktive" Black Mirror-Folge Bandersnatch. Außerdem gab es zwei Emmys (Drama) für Ozark. Rechnet man die "Neben-Emmys" (Creative Arts Emmys) dazu, dann kam Netflix auf insgesamt 27 Auszeichnungen, HBO auf 34 und Amazon auf 15.
Game of Thrones: Preisregen zum Abschied
Großer Sieger des Abends war aber zweifellos Game of Thrones. Denn auch wenn die achte und letzte Staffel der Fantasy-Serie bei vielen Fans ungeliebt, ja sogar verhasst war, so überschüttete die Emmy-Jury die HBO-Produktion noch einmal mit Emmys. Insgesamt zwölf Preise waren es am Ende des Abends, GoT wurde als beste Drama-Serie ausgezeichnet, Peter Dinklage wurde als bester Nebendarsteller geehrt.Einen neuen Rekord konnte Game of Thrones damit aber nicht aufstellen, denn bereits 2015 und 2016 stand der Punktezähler am Ende der Verleihung bei zwölf. HBO konnte sich auch weitere der Hauptpreise sichern, allen voran für das historische Drama Chernobyl zum gleichnamigen Atomunglück, die die Jury als die beste Mini-Serie ansah.
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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