Intel holt sich glanzlos die Halbleiter-Krone von Samsung zurück
Samsungs Aufenthalt am Sonnenplatz des Halbleitermarktes war dann doch ziemlich kurz. Obwohl Intel zwar eher mit negativen Schlagzeilen von sich Reden machte, konnte der Konzern seine Spitzenposition wieder zurückholen.
Generell könnte man hier ohnehin vom Einäugigen unter den Blinden sprechen. Denn in einem Markt, dessen Handelsvolumen insgesamt binnen nur eines Jahres um 12 Prozent auf 418 Milliarden Dollar abrutscht, genügt es ja schon, halbwegs stabil zu bleiben, um den Marktanteil auszubauen. Während Intel dies tatsächlich gelang, schlug vor allem der schwache Markt für Speicherchips massiv auf Samsung durch.
Intel kam so im gesamten Jahr mit Chip-Produkten auf einen Umsatz von 65,8 Milliarden Dollar, so sehen es zumindest die Daten, die beim Marktforschungsunternehmen Gartner zusammengekommen sind. Die Südkoreaner hatten sich zuvor zwar kurzzeitig an die Spitze des Marktes gesetzt, kamen zum Jahresabschluss nun aber auf einen Umsatz von 52,2 Milliarden und sind damit nur noch deutlicher Zweiter.
Ein solch massiver Rückgang deutet schon auf eine ausgewachsene Krise hin - auch wenn diese noch nicht offen ausgebrochen ist. Letztlich haben die Hersteller aber lange kräftig Arbeitsspeicher in Kapazitäten produziert, die nie gebraucht wurden. Die Ausstattung sowohl bei PCs als auch bei Mobilgeräten ist immerhin nur in einem recht überschaubaren Rahmen gewachsen. Das führte letztlich zu vollen Lagern und einem signifikanten Verfall der Großhandelspreise für die Chips.
Intel kam so im gesamten Jahr mit Chip-Produkten auf einen Umsatz von 65,8 Milliarden Dollar, so sehen es zumindest die Daten, die beim Marktforschungsunternehmen Gartner zusammengekommen sind. Die Südkoreaner hatten sich zuvor zwar kurzzeitig an die Spitze des Marktes gesetzt, kamen zum Jahresabschluss nun aber auf einen Umsatz von 52,2 Milliarden und sind damit nur noch deutlicher Zweiter.
Krisenzeichen kaum zu übersehen
Ansonsten hat sich hinsichtlich der Anteile am Markt nicht viel getan. Auf den folgenden Plätzen sind weiterhin SK Hynix, Micron und Broadcom zu finden. Überhaupt war es vor allem der Speicher-Markt, der wesentlich für den Abschwung verantwortlich war. Denn der enorme Preiskampf sorgte hier für ein Minus von 31,5 Prozent. Der Umsatz mit DRAM-Komponenten ging sogar um 37,5 Prozent im Jahresvergleich zurück.Ein solch massiver Rückgang deutet schon auf eine ausgewachsene Krise hin - auch wenn diese noch nicht offen ausgebrochen ist. Letztlich haben die Hersteller aber lange kräftig Arbeitsspeicher in Kapazitäten produziert, die nie gebraucht wurden. Die Ausstattung sowohl bei PCs als auch bei Mobilgeräten ist immerhin nur in einem recht überschaubaren Rahmen gewachsen. Das führte letztlich zu vollen Lagern und einem signifikanten Verfall der Großhandelspreise für die Chips.
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