Abofalle: Fake-Benachrichtigung zu DHL-Paket mit falscher Adresse

DHL, Pakete, Packstation, DHL-Packstation Bildquelle: DHL
Seit einigen Monaten tauchen immer wieder Abofallen auf, die versuchen Opfer angeblich im Namen von DHL zur Eingabe ihrer Kontoverbindungen zu bringen. Nach Weihnachten startet jetzt eine besonders perfide Kampagne, die über "nicht zustellbare Pakete" informiert.
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Dieser neue Trick wurde in den vergangenen Tagen laut dem Portal Onlinewarnungen.de immer wieder gemeldet. Dabei erhielten Betroffene zunächst entweder eine SMS mit dem kurzen Hinweis über ein nicht zustellbares Paket oder eine E-Mail mit ähnlichem Inhalt. Diese erste Nachricht ist kurz und enthält neben der Information zu dem verwaisten Paket noch einen Link, auf dem man weitere Informationen finden soll:

  • Unzustellbares Paket! Status: Ihre Sendung ist im Verteilerzentrum angehalten worden. Verfolgen Sie Ihre Sendung: xxxxxxxx

Aber auch dabei werden nicht viele Details verraten, nur dass es ein nicht zustellbares Paket gibt und das DHL dieses erst nach der Zahlung einer geringen Summe - meist zwischen 1,65 Euro und 2 Euro - weiter bearbeiten und an die richtige Adresse senden könne. Die Webseite wird dabei mehr oder weniger gekonnt im Stil von DHL gefälscht. Dann wird dazu aufgefordert, die Zahlung zu veranlassen indem die Kontoverbindung erbeten wird. Zudem muss man seine Adresse, E-Mail und Telefonnummer angeben.

Plötzlich hat man ein Abo

Im Kleingedruckten findet man dann etwas überraschendes: Dort heißt es, dass man mit dem Absenden ein automatisches Abonnement von gymtracker.net in Höhe von 69 Euro abschließt, welches nach einer Testphase von 5 Tagen, in ein kostenpflichtiges Abo gewandelt wird. Laut onlinewarnungen.de sollten entsprechende SMS oder E-Mails sofort gelöscht werden. Es ist nicht ausgeschlossen, dass die verlinkten Webseiten noch Malware-Schleudern sind. Dazu liegen derzeit aber zu wenige Erkenntnisse vor.

Eines bleibt bei den unbekannten Betrügern, die Nutzer so in die Abofalle locken wollen immer gleich: Sie setzen auf die Neugierde und versuchen daher ihre Kampagnen immer weiter zu optimieren, um möglichst hohe Erfolgsquoten zu haben. Wer ähnlichen Spam oder Phishing-Nachrichten bekommt, kann sie auch bei onlinewarnung.de melden und überprüfen lassen.

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