Deutschland ist bei jungen Menschen Schlusslicht in Sachen Piraterie
Piraterie wird gerne als Problem beschrieben, das vor allem junge Menschen betrifft, doch eine aktuelle Studie der EU kommt zu diversen interessanten Ergebnissen. Demnach hat jeder zweite 15- bis 24-Jährige im vergangenen Jahr keinen einzigen illegalen Inhalt konsumiert.
Eine neue Studie des Amtes der Europäischen Union für geistiges Eigentum hat sich das legale und illegale Nutzungsverhalten von jungen Menschen angesehen und kommt dabei zu einigen interessanten Ergebnissen. So ist und bleibt (im Vergleich zu einer gleichen Studie von 2016) unter 15- bis 24-Jährigen Musik der bevorzugte Inhalt insgesamt.
Satte 97 Prozent streamen Musik oder laden diese herunter, 94 Prozent sehen sich per Stream oder Download Filme und Serien an. Gaming kommt an dritter Stelle mit 92 Prozent. 82 Prozent greifen auf Bildungsinhalte zu, Fernsehen und Sport sehen 79 Prozent der Jugendlichen und Twens.
Deutschland ist Schlusslicht - in diesem Fall ist das erfreulich
Interessant ist auch, dass - zur Freunde deutscher Medienunternehmen und Rechteinhaber - hierzulande der Anteil an bewusster illegaler Nutzung EU-weit am niedrigsten ist, nämlich 13 Prozent (-6%).
In der gesamten EU hat es den größten Rückgang im Bereich der Musik gegeben. Denn unter den Nutzern illegaler Quellen gaben 39 Prozent an, dass sie das für Musik machten - das sind 17 Prozentpunkte weniger als vor drei Jahren. Man muss kein Experte sein, um die Gründe dafür schlussfolgern zu können: Legale Angebote wie Spotify sind klar bequemer, entsprechend weniger interessant wird Piraterie.
Siehe auch: Nächste Studie zeigt - Video-Piraterie wird demnächst wohl explodieren
Satte 97 Prozent streamen Musik oder laden diese herunter, 94 Prozent sehen sich per Stream oder Download Filme und Serien an. Gaming kommt an dritter Stelle mit 92 Prozent. 82 Prozent greifen auf Bildungsinhalte zu, Fernsehen und Sport sehen 79 Prozent der Jugendlichen und Twens.
Deutschland ist Schlusslicht - in diesem Fall ist das erfreulich
Jeder Dritte greift auf Illegales zu
Ein Drittel (33 Prozent) dieser Nutzer sieht sich die Inhalte illegal an, das ist ein klarer Rückgang zu 2016, denn damals waren es fünf Prozentpunkte mehr, wie TorrentFreak berichtet. Interessant ist, ob diese illegale Nutzung bewusst ist oder nicht. Denn 21 Prozent gaben an, dass sie wissen, dass der Inhalt illegal ist, zwölf Prozent sagten hingegen, dass das unabsichtlich war.Interessant ist auch, dass - zur Freunde deutscher Medienunternehmen und Rechteinhaber - hierzulande der Anteil an bewusster illegaler Nutzung EU-weit am niedrigsten ist, nämlich 13 Prozent (-6%).
In der gesamten EU hat es den größten Rückgang im Bereich der Musik gegeben. Denn unter den Nutzern illegaler Quellen gaben 39 Prozent an, dass sie das für Musik machten - das sind 17 Prozentpunkte weniger als vor drei Jahren. Man muss kein Experte sein, um die Gründe dafür schlussfolgern zu können: Legale Angebote wie Spotify sind klar bequemer, entsprechend weniger interessant wird Piraterie.
Siehe auch: Nächste Studie zeigt - Video-Piraterie wird demnächst wohl explodieren
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