Coup gibt auf: E-Roller-Sharing wird im Dezember komplett eingestellt
Während die deutschen Innenstädte mit Elektro-Tretrollern aller Art vollgestellt werden, gibt mit Coup der wohl bekannteste Scooter-Sharing-Dienst auf. Aus Kostengründen sollen die flexibel anmietbaren türkis-schwarzen Elektroroller ab Dezember komplett verschwinden.
Wie Coup, eine Tochter des Elektronikausrüsters Bosch, vor kurzem in einer Nachricht an alle seine Kunden in Deutschland mitteilte, wird der Scooter-Sharing-Dienst in Berlin und Tübingen bis Mitte Dezember eingestellt. Auch in Madrid und Paris werden die durchaus beliebten Roller innerhalb der nächsten Wochen und Monate vollständig aus dem Straßenbild verschwinden.
Bosch hatte mit Coup bereits Mitte 2016 in Kooperation mit dem taiwanischen Hersteller Gogoro einen Scooter-Sharing-Service gestartet. Die hochwertigen E-Roller waren innerhalb relativ kurzer Zeit zu einem durchaus beliebten Fortbewegungsmittel in den Innenstädten von Berlin und einigen anderen Metropolen geworden. Offenbar lässt sich das Konzept aber nicht kostendeckend fortführen.
Als Grund für den Rückzug nennt Coup daher auch die hohen Kosten. "Der tägliche Betrieb mit Batterietausch und Kundenservice ist zu kostenintensiv, aber notwenig, um den Kunden die Flotte in gutem Zustand zur Verfügung zu stellen", teilte das Unternehmen mit. Um Coup weiter zu betreiben, wäre wohl eine Preiserhöhung nötig gewesen, doch dies hätte sich offfenbar nicht gerechnet.
Da die Roller mit austauschbaren, aber proprietären Akkus betrieben werden, musste Coup hierzulande mit einigem Aufwand den Wechsel der Stromspeicher bei den im Stadtgebiet verteilten Rollern realisieren. Auch dies soll einer der Kostenfaktoren gewesen sein, der jetzt zur Einstellung des Diensts geführt hat. Gleichzeitig ist dies auch der Grund, warum Coup die Roller nach seinem Aus nicht einfach an interessierte Fans verkaufen kann.
Da hierzulande, anders als in Gogoros Heimat Taiwan, keine entsprechende Ladeinfrastruktur gegeben ist, könne man die Roller nicht einfach verkaufen. Was nun mit den mehreren Tausend Scootern passiert, ist zum aktuellen Zeitpunkt noch unklar. Erst vor kurzem hatte der Hersteller mit dem Gogoro Viva einen günstigeren E-Roller vorgestellt, doch dieser wird aufgrund der Aufgabe von Coup wohl nicht als Alternative für die bisher verwendeten teureren Modelle in Deutschland in Frage kommen.
Bosch hatte mit Coup bereits Mitte 2016 in Kooperation mit dem taiwanischen Hersteller Gogoro einen Scooter-Sharing-Service gestartet. Die hochwertigen E-Roller waren innerhalb relativ kurzer Zeit zu einem durchaus beliebten Fortbewegungsmittel in den Innenstädten von Berlin und einigen anderen Metropolen geworden. Offenbar lässt sich das Konzept aber nicht kostendeckend fortführen.
Als Grund für den Rückzug nennt Coup daher auch die hohen Kosten. "Der tägliche Betrieb mit Batterietausch und Kundenservice ist zu kostenintensiv, aber notwenig, um den Kunden die Flotte in gutem Zustand zur Verfügung zu stellen", teilte das Unternehmen mit. Um Coup weiter zu betreiben, wäre wohl eine Preiserhöhung nötig gewesen, doch dies hätte sich offfenbar nicht gerechnet.
Kunden erhalten ihr Geld zurück
Coup will eventuell vorhandene Guthaben seiner bisherigen Nutzer unbürokratisch zurückerstatten, so dass die Kunden keinerlei Verluste befürchten müssen. Zu den Problemen, die jetzt zum Aus des Diensts führen, gehörten angeblich auch die "Premium-Fahrzeuge", welche ausschließlich vom taiwanischen Partner Gogoro stammten. Tatsächlich gehören die Gogoro-Roller, hinter denen unter anderem die Gründerin von HTC steckt, zu den schnelleren und hochwertigeren E-Scootern auf dem Markt.Da die Roller mit austauschbaren, aber proprietären Akkus betrieben werden, musste Coup hierzulande mit einigem Aufwand den Wechsel der Stromspeicher bei den im Stadtgebiet verteilten Rollern realisieren. Auch dies soll einer der Kostenfaktoren gewesen sein, der jetzt zur Einstellung des Diensts geführt hat. Gleichzeitig ist dies auch der Grund, warum Coup die Roller nach seinem Aus nicht einfach an interessierte Fans verkaufen kann.
Da hierzulande, anders als in Gogoros Heimat Taiwan, keine entsprechende Ladeinfrastruktur gegeben ist, könne man die Roller nicht einfach verkaufen. Was nun mit den mehreren Tausend Scootern passiert, ist zum aktuellen Zeitpunkt noch unklar. Erst vor kurzem hatte der Hersteller mit dem Gogoro Viva einen günstigeren E-Roller vorgestellt, doch dieser wird aufgrund der Aufgabe von Coup wohl nicht als Alternative für die bisher verwendeten teureren Modelle in Deutschland in Frage kommen.
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