Phil Spencer: Werden bei Scarlett nicht Xbox One-Fehler wiederholen
Microsofts Gaming-Chef Phil Spencer ist dieser Tage in London, Anlass seines Besuches ist die Xbox-Hausmesse X019. Dort stellt der Redmonder Konzern in erster Linie aktuelle Games vor, doch viele interessieren sich für die Zukunft, gemeint ist natürlich die Xbox Scarlett.
Dazu kommt, dass das Gerät schlichtweg zu teuer war, auch weil Microsoft den Kunden den Kinect-Sensor aufzwingen wollte. Das alles kostete seinerzeit Don Mattrick den Job, von den Fehlern konnten sich Microsoft und die Xbox One aber trotz intensiver Bemühungen nie erholen.
Mattricks Nachfolger Phil Spencer will den Start "seiner" Next-Gen-Konsole natürlich nicht vermasseln. Gegenüber The Verge sagte er, dass Microsoft dieses Mal nicht in Sachen Preis oder Leistung das Nachsehen haben wird. "Zum Beginn dieser Generation waren wir 100 Dollar teurer und ja, auch (in Sachen Hardware) schwächer." Genau das hat man im Fall von Scarlett nun von Anfang an bedacht.
Xbox Project Scarlett Infos, Gerüchte & Termine im Überblick
Den Launch vermasselt
Microsoft hatte in der aktuellen Konsolengeneration klar das Nachsehen gegenüber der PlayStation 4. Das liegt zu einem guten Stück auch an den Fehlern, die sich der Konzern im Vorfeld und kurz nach der Einführung der Xbox One geleistet hat. Microsoft wollte die noch aktuelle Xbox bekanntlich anfangs als Alles-in-einem-Gerät fürs Wohnzimmer positionieren und hat hierfür vor allem auf das Thema Fernsehen gesetzt (und hat Gaming nahezu "vergessen") und auch diverse unglückliche Aussagen zu DRM gemacht.Dazu kommt, dass das Gerät schlichtweg zu teuer war, auch weil Microsoft den Kunden den Kinect-Sensor aufzwingen wollte. Das alles kostete seinerzeit Don Mattrick den Job, von den Fehlern konnten sich Microsoft und die Xbox One aber trotz intensiver Bemühungen nie erholen.
Xbox Project Scarlett offiziell bestätigt - Der erste Trailer von Microsoft
Mattricks Nachfolger Phil Spencer will den Start "seiner" Next-Gen-Konsole natürlich nicht vermasseln. Gegenüber The Verge sagte er, dass Microsoft dieses Mal nicht in Sachen Preis oder Leistung das Nachsehen haben wird. "Zum Beginn dieser Generation waren wir 100 Dollar teurer und ja, auch (in Sachen Hardware) schwächer." Genau das hat man im Fall von Scarlett nun von Anfang an bedacht.
"Wie gehen All-In"
Laut Spencer habe es bei Microsoft auch so manche Diskussion gegeben, ob man denn überhaupt eine weitere Konsolengeneration machen sollte. Doch das hat man bejaht und mehr als das will Microsoft mit Scarlett "alles auf eine Karte setzen". Spencer: "Ich will mich dem Wettbewerb stellen, aber auf die richtige Art und Weise, weshalb wir uns auf Themen wie Cross-Play und Abwärtskompatibilität konzentrieren."Xbox Project Scarlett Infos, Gerüchte & Termine im Überblick
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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