Adidas: Deutsche und US-Roboter verlieren Arbeit an asiatische Roboter
Der deutsche Sportartikel-Hersteller Adidas ist im Grunde ziemlich stolz auf seine hochgradig automatisierten Produktionsanlagen. Doch auch die Roboter in Deutschland und den USA verlieren ihre Arbeit nun an Maschinen in Asien.
Die Nachricht der Verlagerung der Produktion nach Fernost dürfte überraschen. Immerhin geht es hier nicht wie einst um Arbeiten, die hauptsächlich von Menschen verrichtet werden und deren Löhne angeblich zu teuer wären. Es spielen aber durchaus trotzdem auch Kostengründe eine Rolle für die Entscheidung, die Fertigung im Westen ab- und im Osten wieder aufzubauen, wie aus einem Bericht der New York Post hervorgeht.
Das Unternehmen begründete den Schritt unter anderem damit, dass man mit der Fertigung dichter an den Kunden sein wolle. Und der asiatische Raum, in dem extrem bevölkerungsreiche Staaten zu finden sind, ist eben auch einer der wichtigsten Märkte für die Sportbekleidungs-Marke. Und auch angesichts steigender Transportkosten scheint die Entscheidung für die Verantwortlichen daher vernünftig.
Die Pilotanlage war die so genannte "Speedfactory". Diese hatte Adidas erst im Jahr 2016 in der Nähe des in Bayern angesiedelten Konzernsitzes aufgebaut. Ein Jahr später folgte eine ähnliche Anlage in der Nähe Atlantas im US-Bundesstaat Georgia. Beide Werke sollen im April des kommenden Jahres ihre Tätigkeit einstellen. Die Weiterentwicklung der Produktionsanlagen, die jetzt zum Einsatz kommen, bleibt allerdings trotz der Verlagerungspläne in Deutschland beheimatet.
Siehe auch: Social-Media-Fail des Jahres? Adidas blamiert sich bis auf die Knochen
Das Unternehmen begründete den Schritt unter anderem damit, dass man mit der Fertigung dichter an den Kunden sein wolle. Und der asiatische Raum, in dem extrem bevölkerungsreiche Staaten zu finden sind, ist eben auch einer der wichtigsten Märkte für die Sportbekleidungs-Marke. Und auch angesichts steigender Transportkosten scheint die Entscheidung für die Verantwortlichen daher vernünftig.
Im April ist Schluss
Ursprünglich wollte der Konzern rund um die Welt ein regelrechtes Netz von robotisierten Fertigungsanlagen aufbauen. Warum man nun einfach die Produktion komplett verlagern will, wurde nicht näher ausgeführt. Es könnte aber auch damit zusammenhängen, dass ohnehin auch die bestehenden Anlagen nach signifikanten Investitionen verlangten, um weiterhin mithalten zu können. Da dürfte es wohl preiswerter sein, eine Fabrik in Asien einfach größer zu bauen.Die Pilotanlage war die so genannte "Speedfactory". Diese hatte Adidas erst im Jahr 2016 in der Nähe des in Bayern angesiedelten Konzernsitzes aufgebaut. Ein Jahr später folgte eine ähnliche Anlage in der Nähe Atlantas im US-Bundesstaat Georgia. Beide Werke sollen im April des kommenden Jahres ihre Tätigkeit einstellen. Die Weiterentwicklung der Produktionsanlagen, die jetzt zum Einsatz kommen, bleibt allerdings trotz der Verlagerungspläne in Deutschland beheimatet.
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