Microsoft bringt seinen Defender bald auch für Linux-Systeme
Microsoft strebt jetzt auch im Security-Bereich nach der großen Plattform-Neutralität. Der hauseigene Defender soll jetzt für Linux-Umgebungen bereitgestellt werden. Damit wird deutlich, warum der Windows Defender in Microsoft Defender umbenannt wurde.
Rob Lefferts, der Microsofts M365 Security leitet, erklärte gegenüber dem US-Magazin ZDNet, dass die Linux-Version des Tools im kommenden Jahr verfügbar sein wird. Einen genauen Zeitrahmen nannte er allerdings noch nicht. Die Portierung dürfte auch nicht mehr die allergrößte Aufgabe sein, da ja auch schon eine entsprechende Fassung für den Mac bereitsteht.
Wie auch schon bei der Mac-Fassung wird die Linux-Version eher nicht auf den einzelnen Privatnutzer ausgerichtet sein. Vielmehr stellt Microsoft das Tool Administratoren zur Verfügung, die es auch schon auf den Windows-Systemen im heterogenen Netzwerk eines Unternehmens einsetzen. Diese können die gleiche Plattform dann quasi auf allen anderen Desktop- und Notebook-Systemen verwenden.
Hinter all dem steht am Ende der so genannte Intelligent Security Graph. Dabei handelt es sich um ein Analysesystem, das in Defender ATP, Office 365 und Azure wirkt und von diesen Seiten auch jeweils Informationen erhält. Das soll letztlich dazu führen, dass beispielsweise ein gehäuftes Auftreten einer neuen Ransomware, die über die Cloud-Applikationen Microsofts registriert wird, umgehend zu einer entsprechenden Absicherung auf Client-Systemen beiträgt.
Siehe auch: Windows Defender: Unkontrollierbare Scanner-KI bereitet Probleme
Wie auch schon bei der Mac-Fassung wird die Linux-Version eher nicht auf den einzelnen Privatnutzer ausgerichtet sein. Vielmehr stellt Microsoft das Tool Administratoren zur Verfügung, die es auch schon auf den Windows-Systemen im heterogenen Netzwerk eines Unternehmens einsetzen. Diese können die gleiche Plattform dann quasi auf allen anderen Desktop- und Notebook-Systemen verwenden.
Teil eines großen Ganzen
Das geht dann einher damit, dass Microsofts Application Guard über alle Office-Dokumente ausgerollt wird. Diese Software sorgt für Sicherheitsprüfungen von Dokumenten. Geraten diese in Verdacht, dass sie beispielsweise einen Makrovirus mitbringen, wird die Datei innerhalb eines VM-Containers geöffnet. Lädt die Malware dann weitere Bestandteile herunter, die sich ins System eingraben wollen, bleibt das eigentliche Betriebssystem des Anwenders davon unberührt.Hinter all dem steht am Ende der so genannte Intelligent Security Graph. Dabei handelt es sich um ein Analysesystem, das in Defender ATP, Office 365 und Azure wirkt und von diesen Seiten auch jeweils Informationen erhält. Das soll letztlich dazu führen, dass beispielsweise ein gehäuftes Auftreten einer neuen Ransomware, die über die Cloud-Applikationen Microsofts registriert wird, umgehend zu einer entsprechenden Absicherung auf Client-Systemen beiträgt.
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