Sysinternals: Microsoft stellt Procmon für Linux-Systeme bereit

Nachdem Microsoft schon vor einiger Zeit das Sysinternals-Tool Procdump für Linux-Systeme bereitgestellt hat, möchten die Redmonder nun auch Procmon auf das Open-Source-Betriebssystem portieren. Mit dem Werk­zeug können die Nutzer die ausgeführten Prozesse überwachen.
Microsoft, Linux, Betriebssysteme
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Procdump ist ein Kommandozeilen-Programm, das zum Überwachen von CPU-Spitzen und zum Erstellen von Crash-Dumps verwendet werden kann. Das Tool wurde bereits vor mehr als zwei Jahren für Linux veröffentlicht. Procmon bietet die Option, das Verhalten von Pro­zes­sen zu untersuchen und einzelne Systemaufrufe zu verfolgen. Sowohl Procdump als auch Proc­mon sind in der Sysinternals Suite für Windows enthalten. Das Paket bringt knapp 70 weitere Konsolen-Anwendungen mit sich und lässt sich auf einer Microsoft-Seite finden. Microsoft <3 Linux

Die Entwickler bitten um Feedback

Wie Mario Hewardt in einem Tweet schreibt, steht die Linux-Version von Procmon momentan als Preview-Build bereit. Der Quellcode des Pro­gramms wurde auf GitHub veröffentlicht. Die Vor­schau steht in der Version 1.0 bereit und ist noch nicht mit allen Features ausgestattet. Es ist jedoch schon möglich, die Operationen der unterschiedlichen Prozesse zu verfolgen. Au­ßer­dem wird angezeigt, welche Prozesse be­stim­mte einzelne Systemaufrufe durchführen. Da es sich derzeit noch um eine Preview-Version han­delt, bitten die Entwickler, Bugs und Ver­bes­ser­ungs­vor­schlä­ge als Feedback einzusenden.

Da nun bereits zwei Sysinternals-Tools für Linux zur Verfügung stehen, wäre es möglich, dass Microsoft zukünftig sogar die gesamte Sammlung an Werkzeugen portiert. Dieser Schritt wurde bislang allerdings noch nicht offiziell angekündigt. Natürlich wäre es ebenfalls denkbar, dass es sich lediglich um ein kleines Nebenprojekt handelt und Procmon das letzte Sysinternals-Tool, welches Microsoft auch für Linux-Systeme anbietet, darstellt.

Download Sysinternals Suite: Windows-Werkzeugkasten
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