Tesla Smart Summon fährt wie "betrunken", so Konsumentenschützer
Consumer Reports (CR) ist so etwas wie die US-amerikanische Stiftung Warentest, also ein angesehenes Konsumentenschutzmagazin, dessen Urteile begehrt, aber auch gefürchtet sind. Und mit dem neuen Smart Summon-Feature von Tesla geht man hart ins Gericht.
Tesla bietet seit etwa zwei Wochen das Software-Update mit der Versionsnummer 10 an und dessen Highlight ist die Smart Summon genannte Ausparkhilfe. Diese sorgte bereits kurz nach Start für diverse Beiträge in sozialen Netzwerken, es gab Videos, die zeigten, dass das Feature für Chaos auf den Parkplätzen sorgt und auch so manche Delle zur Folge hatte.
Die Experten von Consumer Reports wollten es genauer wissen und haben Smart Summon auf einem Model 3 getestet. Mehrere Tage lang wurde die neue Autopilot-Version auf einem Testgelände sowie nahegelegenen Parkplätzen geprüft, wie man in einem Artikel auf der CR-Webseite schreibt (via derStandard).
Die Verbraucherschützer stellen dabei fest, dass es eine Diskrepanz gebe zwischen dem, was Tesla im Marketing-Material vermittelt bzw. Tesla-Chef Elon Musk sagt, und der Realität. Denn Tesla legt Szenarien nahe, in denen Shopper von ihren Autos abgeholt werden, anstatt im Regen oder mit Einkaufstüten in den Armen über den Parkplatz laufen zu müssen.
Doch die Realität sieht anders aus: Smart Summon ist manchmal "verwirrt", wo das Auto gerade ist und hat sich mitunter auch auf einem Parkplatz abgeschaltet, weil das Fahrzeug dachte, dass es auf einer offenen Straße unterwegs ist (wo Smart Summon nicht fahren soll bzw. darf).
Das Fahrverhalten der Funktion bezeichnete man als "erratisch", weil das Fahrzeug immer wieder wie ein "betrunkener oder abgelenkter Lenker" von links nach rechts "wankte". Zwar gab es auch Lob, unter anderem für das vorsichtige Fahren des ausparkenden Autopiloten, insgesamt kommt CR-Cheftester Jake Fisher zum Urteil, dass Tesla hier keine vollständig getestete und Consumer-bereite Technologie liefere.
Die Experten von Consumer Reports wollten es genauer wissen und haben Smart Summon auf einem Model 3 getestet. Mehrere Tage lang wurde die neue Autopilot-Version auf einem Testgelände sowie nahegelegenen Parkplätzen geprüft, wie man in einem Artikel auf der CR-Webseite schreibt (via derStandard).
Kaum Nutzen
Das Urteil der Konsumentenschützer ist ziemlich vernichtend. Consumer Reports kommt nämlich zum Fazit, dass diese Art der Automatisierung störanfällig ist und unregelmäßig funktioniert hat und "ohne viel offensichtlichen Nutzen für Verbraucher" ist, so CR.Die Verbraucherschützer stellen dabei fest, dass es eine Diskrepanz gebe zwischen dem, was Tesla im Marketing-Material vermittelt bzw. Tesla-Chef Elon Musk sagt, und der Realität. Denn Tesla legt Szenarien nahe, in denen Shopper von ihren Autos abgeholt werden, anstatt im Regen oder mit Einkaufstüten in den Armen über den Parkplatz laufen zu müssen.
Doch die Realität sieht anders aus: Smart Summon ist manchmal "verwirrt", wo das Auto gerade ist und hat sich mitunter auch auf einem Parkplatz abgeschaltet, weil das Fahrzeug dachte, dass es auf einer offenen Straße unterwegs ist (wo Smart Summon nicht fahren soll bzw. darf).
Das Fahrverhalten der Funktion bezeichnete man als "erratisch", weil das Fahrzeug immer wieder wie ein "betrunkener oder abgelenkter Lenker" von links nach rechts "wankte". Zwar gab es auch Lob, unter anderem für das vorsichtige Fahren des ausparkenden Autopiloten, insgesamt kommt CR-Cheftester Jake Fisher zum Urteil, dass Tesla hier keine vollständig getestete und Consumer-bereite Technologie liefere.
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