Microsoft killt ePub-Unterstützung auch im klassischen Edge-Browser
Microsoft hat bereits vor knapp einer Woche bekannt gegeben, dass die kommende Chromium-Version des Edge-Browsers keinen ePub-Support mehr bieten wird. Nun ist klar, dass man sich auch bei der noch aktuellen Fassung des eigenen Browsers von ePub verabschieden muss.
Microsoft hat sicherlich von Anfang an gewusst, dass der hauseigene Browser Edge es alles andere als einfach haben wird. Deshalb hat der Redmonder Konzern versucht, eine Marktlücke für Edge zu finden. Und man dachte, eine Nische in der Unterstützung von E-Books gefunden zu haben, entsprechend wurde der Browser intensiver auch als Anwendung zum Lesen positioniert.
Doch man hat die Rechnung wohl ohne die Nutzer gemacht, denn diese haben Edge wohl nur in den seltensten Fällen zum Lesen von E-Books verwendet - der PC ist dazu nun mal nicht so bequem wie E-Book-Reader, Tablet oder Smartphone. Das Scheitern dieser Pläne spielt nun sicherlich eine Rolle, dass Microsoft seine dazugehörigen Aktivitäten im Wesentlichen komplett eingestellt hat.
Zunächst wurde der Verkauf von E-Books über den Microsoft Store eingestellt, danach wurde die ePub-Unterstützung von Chromium-Edge entfernt und nun folgt das endgültige Ende für dieses Format. Denn nun werden auch die Nutzer des klassischen Edge an den Store verwiesen, wenn sie ein ePub-Buch öffnen möchten, sie sollen sich dort nach einer App umsehen, wenn sie ein entsprechendes Dokument lesen wollen.
Auch wenn die Nachfrage nach der Funktionalität wohl begrenzt war, so war Edge aber dennoch ein ausgezeichneter E-Reader. Wer ihn also dafür verwendet hat, der wird wohl traurig sein, dass Microsoft diese Unterstützung einstellt.
Doch man hat die Rechnung wohl ohne die Nutzer gemacht, denn diese haben Edge wohl nur in den seltensten Fällen zum Lesen von E-Books verwendet - der PC ist dazu nun mal nicht so bequem wie E-Book-Reader, Tablet oder Smartphone. Das Scheitern dieser Pläne spielt nun sicherlich eine Rolle, dass Microsoft seine dazugehörigen Aktivitäten im Wesentlichen komplett eingestellt hat.
Zunächst wurde der Verkauf von E-Books über den Microsoft Store eingestellt, danach wurde die ePub-Unterstützung von Chromium-Edge entfernt und nun folgt das endgültige Ende für dieses Format. Denn nun werden auch die Nutzer des klassischen Edge an den Store verwiesen, wenn sie ein ePub-Buch öffnen möchten, sie sollen sich dort nach einer App umsehen, wenn sie ein entsprechendes Dokument lesen wollen.
Store-Apps
Das Problem dabei: Groß ist die Auswahl an Apps im Store nicht, was sich aber laut Microsoft (via Thurrott) im September ändern werde. Derzeit scheinen ePub-Dateien auf Edge Classic noch zu funktionieren, im September dürfte dann aber endgültig Schluss sein.Auch wenn die Nachfrage nach der Funktionalität wohl begrenzt war, so war Edge aber dennoch ein ausgezeichneter E-Reader. Wer ihn also dafür verwendet hat, der wird wohl traurig sein, dass Microsoft diese Unterstützung einstellt.
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