Edge auf Chromium-Basis: Neues Feature verbessert die Akkulaufzeit
Auf Chromium basierende Browser sind nicht gerade dafür bekannt, die Akkukapazität eines Geräts sparsam einzusetzen. Dagegen hat Microsoft nun eine Lösung entwickelt, die auch den neuen Edge-Browser effizienter laufen lässt. Das Feature wurde in den letzten Canary-Build integriert.
Damit die Akkulaufzeit des Computers nicht zu stark reduziert wird, hat Microsoft eine Flag-Option in die Canary-Version des Edge-Browsers auf Chromium-Basis eingebaut. Das Feature ist in Version 78.0.256.0 oder aktuelleren Builds vorhanden. Der Nutzer muss die Adresse "edge://flags" aufrufen und "Turn off caching of streaming media to disk" manuell aktivieren.
Microsoft hat das Energieproblem von Chromium mit einem experimentellen Feature gelöst.
Darüber hinaus arbeiten die Redmonder momentan an einer Funktion, welche den Browser die Cache-Daten direkt im Arbeitsspeicher ablegen lässt. Da es sich dabei um große Datenmengen handeln kann, werden die Informationen normalerweise auf der Festplatte gespeichert. Durch die Verlagerung in den RAM sind schnellere Zugriffszeiten möglich. Zudem wird die Auslastung der Festplatte reduziert. Im Gegenzug belegt der Browser natürlich mehr Arbeitsspeicher, sodass Nutzer mit wenig RAM einen Nachteil haben dürften.
Download Microsoft Edge - Der Browser auf Chromium-Basis
Microsoft hat das Energieproblem von Chromium mit einem experimentellen Feature gelöst.
Cache-Zugriffe sollen reduziert werden
Laut Techdows werden die Cache-Zugriffe damit auf ein Minimum reduziert. Während der Nutzer Medien wiedergibt, werden kaum noch Inhalte auf der Festplatte des eigenen PCs zwischengespeichert. Das hat zur Folge, dass die Auslastung der HDD oder SSD beschränkt wird. Somit verbraucht der Computer weniger Energie, was die Akkulaufzeit selbstverständlich verbessert. Sollte ein Nutzer jedoch nur über eine langsame Internetverbindung verfügen, können während des Streamings Probleme auftreten, da die Inhalte nicht schnell genug nachgeladen werden können.Darüber hinaus arbeiten die Redmonder momentan an einer Funktion, welche den Browser die Cache-Daten direkt im Arbeitsspeicher ablegen lässt. Da es sich dabei um große Datenmengen handeln kann, werden die Informationen normalerweise auf der Festplatte gespeichert. Durch die Verlagerung in den RAM sind schnellere Zugriffszeiten möglich. Zudem wird die Auslastung der Festplatte reduziert. Im Gegenzug belegt der Browser natürlich mehr Arbeitsspeicher, sodass Nutzer mit wenig RAM einen Nachteil haben dürften.
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