Apple hat hunderte Mitarbeiter entlassen, die Siri-Aufnahmen abhörten
Apple hat jetzt Medienberichten zufolge "kurzen Prozess" gemacht und alle Mitarbeiter, die bisher Nutzeranfragen an Siri mitgehört haben, entlassen. Der Konzern hatte zuvor bekannt gegeben, dass man das Mithören zur Qualitätssicherung eingestellt hat.
Infografik: Dafür würden die Deutschen Siri, Alexa und Co. nutzen
Und das dürfte den jüngsten Berichten nach auch so bleiben, denn Apple soll mehrere Hundert Mitarbeiter entlassen haben, die von Irland aus Siri Sprachbefehle auf ihr korrektes Verständnis hin überprüft hatten. Das berichtet jetzt der Irish Examiner, der dazu exklusive Informationen direkt von einem ehemaligen Angestellten erhalten hat. Es soll sich konkret um 300 Mitarbeiter in Cork gehandelt haben, die pro Arbeitsschicht mehrere hundert Aufnahmen kontrolliert hatten. Bis zu 1000 Sprachaufnahmen wurden so je Schichteinsatz ausgewertet.
Dieses Ausmaß war zuvor so konkret nicht benannt worden. Dabei soll es sich nur um Sprachbefehle gehandelt haben, die auf Englisch an Siri gingen. Bisher ist nicht bekannt, ob die Entlassungen nur den Standort Cork und damit die Auswertungen in Europa betreffen.
Bisher war allerdings nicht ganz klar, ob es sich nur um eine Pause handeln sollte, in der Apple schließlich Datenschutz-Probleme angehen wollte. Es hieß, iOS werde dafür eine extra Einwilligungs-Einstellung erhalten, mit der der Nutzer dem Mithören ausdrücklich zustimmen muss.
Nun mit der Massenentlassung dürfte jedoch klar sein: Zumindest bei Apple in Europa ist mit dem Mithören durch menschliche Auswerter erst einmal Schluss. In absehbarer Zukunft wird Apple wohl keine von einer Zustimmung abhängige Auswertung starten.
Infografik: Dafür würden die Deutschen Siri, Alexa und Co. nutzen
Und das dürfte den jüngsten Berichten nach auch so bleiben, denn Apple soll mehrere Hundert Mitarbeiter entlassen haben, die von Irland aus Siri Sprachbefehle auf ihr korrektes Verständnis hin überprüft hatten. Das berichtet jetzt der Irish Examiner, der dazu exklusive Informationen direkt von einem ehemaligen Angestellten erhalten hat. Es soll sich konkret um 300 Mitarbeiter in Cork gehandelt haben, die pro Arbeitsschicht mehrere hundert Aufnahmen kontrolliert hatten. Bis zu 1000 Sprachaufnahmen wurden so je Schichteinsatz ausgewertet.
Dieses Ausmaß war zuvor so konkret nicht benannt worden. Dabei soll es sich nur um Sprachbefehle gehandelt haben, die auf Englisch an Siri gingen. Bisher ist nicht bekannt, ob die Entlassungen nur den Standort Cork und damit die Auswertungen in Europa betreffen.
Verbesserungen
Apple hatte nach Bekanntwerden der Praxis der großen Unternehmen, ihre Sprachassistenten über das Mithören durch Menschen und nicht durch KI verbessern zu wollen, das Programm ganz offiziell gestoppt und sich entschuldigt.Bisher war allerdings nicht ganz klar, ob es sich nur um eine Pause handeln sollte, in der Apple schließlich Datenschutz-Probleme angehen wollte. Es hieß, iOS werde dafür eine extra Einwilligungs-Einstellung erhalten, mit der der Nutzer dem Mithören ausdrücklich zustimmen muss.
Nun mit der Massenentlassung dürfte jedoch klar sein: Zumindest bei Apple in Europa ist mit dem Mithören durch menschliche Auswerter erst einmal Schluss. In absehbarer Zukunft wird Apple wohl keine von einer Zustimmung abhängige Auswertung starten.
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