Größenwahn: 200 Millionen Stadia-Nutzer reichen Google nicht aus
Im November startet Google mit seinem Spiele-Streaming-Dienst Stadia durch. Auf der Gamescom zeigt man sich ambitioniert und spricht von den angepeilten Nutzerzahlen. Hunderte Millionen Spieler wären dem Tech-Riesen nicht genug, es geht um Milliarden.
Die beiden etablierten Konzerne Sony und Microsoft erreichen mit ihren Online-Services PlayStation Network (PSN) und Xbox Live derzeit circa 94 Millionen respektive 64 Millionen Nutzer. Für Stadia backen die beiden Konkurrenten jedoch viel zu kleine Brötchen. Zumindest wenn es nach Google-Manager Jack Buser geht, der sich während der Gamescom 2019 in Köln äußerte: "Die meisten Plattformen erreichen ihr Maximum bei 100 bis 150 Millionen Nutzern. Wir schauen auf Milliarden. Wenn wir nur 100 oder 200 Millionen Menschen erreichen, haben wir etwas falsch gemacht."
Während Xbox-Chef Phil Spencer den Spiele-Streaming-Markt noch als Nische bezeichnet, die vielleicht erst in Jahrzehnten zum Massenphänomen wird, denkt Google direkt in großen Dimensionen. Durch die stetig steigende Leistung der Rechenzentren sollen sich laut Buser die Spiele der nächsten Jahre optisch grundlegend ändern. In welchem Zeitraum Google Stadia diese Revolution anstrebt, bleibt offen. Interessierte Spieler hoffen, dass die Ziele nicht zu hoch gesteckt werden, sodass Google langfristig planen kann und den Cloud-Gaming-Service nicht nach kurzer Zeit wieder einstellt.
Derzeit bietet Google die so genannte Stadia Founder's Edition zum Preis von 129 Euro für Vorbesteller an. Diese erhalten im November dann einen exklusiven Stadia Controller, den Google Chromecast Ultra zur TV-Nutzung und einen Zugangscode für drei Monate Stadia Pro. Zusätzlich enthält die laut Google limitierte Edition einen so genannten Buddy Pass, mit dem Freunde ebenfalls einen dreimonatigen Zugang zu Stadia Pro erhalten. Für die optimale Darstellung in 4K empfiehlt das Unternehmen eine Bandbreite von 35 MBit/s.
Siehe auch:
Quellen: heise online / dpa
Google Stadia - Video zeigt erste Spiele der Streaming-Plattform
Während Xbox-Chef Phil Spencer den Spiele-Streaming-Markt noch als Nische bezeichnet, die vielleicht erst in Jahrzehnten zum Massenphänomen wird, denkt Google direkt in großen Dimensionen. Durch die stetig steigende Leistung der Rechenzentren sollen sich laut Buser die Spiele der nächsten Jahre optisch grundlegend ändern. In welchem Zeitraum Google Stadia diese Revolution anstrebt, bleibt offen. Interessierte Spieler hoffen, dass die Ziele nicht zu hoch gesteckt werden, sodass Google langfristig planen kann und den Cloud-Gaming-Service nicht nach kurzer Zeit wieder einstellt.
Google Stadia: Monatlich werden 10 Euro fällig zzgl. Spiele
Anfänglich ging man davon aus, dass Stadia als "Netflix für Spiele" an den Start gehen wird. Bis auf die Collection von Destiny 2 sind im Stadia Pro-Tarif jedoch (noch) keine weiteren Inklusivspiele enthalten. Titel müssen explizit für die Streaming-Plattform gekauft werden und können auch nur dort gespielt werden. Ein zusätzlicher Download samt Offline-Gaming ist nicht möglich. Stadia Pro schlägt mit knapp 10 Euro pro Monat zu Buche und bietet Spiele in 4K-Auflösung mit 60 FPS, HDR und 5.1 Surround-Sound. Ein kostenloser Stadia Base-Tarif für eine 1080p-Wiedergabe ist für das nächste Jahr angedacht.Derzeit bietet Google die so genannte Stadia Founder's Edition zum Preis von 129 Euro für Vorbesteller an. Diese erhalten im November dann einen exklusiven Stadia Controller, den Google Chromecast Ultra zur TV-Nutzung und einen Zugangscode für drei Monate Stadia Pro. Zusätzlich enthält die laut Google limitierte Edition einen so genannten Buddy Pass, mit dem Freunde ebenfalls einen dreimonatigen Zugang zu Stadia Pro erhalten. Für die optimale Darstellung in 4K empfiehlt das Unternehmen eine Bandbreite von 35 MBit/s.
Siehe auch:
- Google Stadia: Alle wichtigen Infos, Preise & Termine im Überblick
- Gamescom 2019: Diese Spiele sollen für Google Stadia erscheinen
- MagentaGaming: Telekom startet Google Stadia Stream-Konkurrenz
- Gamer enttäuscht: Google Stadia soll kein "Netflix für Spiele" sein
- Google Stadia: Der Hit bei Entwicklern, Nutzer noch nicht überzeugt
Quellen: heise online / dpa
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