Weil es geht: Apollo-Navigationscomputer zu Bitcoin-Miner umgebaut
In den 60er-Jahren zählte der Apollo-Navigationscomputer zur absoluten Spitze der Computertechnik. Jetzt wurde das 32 Kilogramm schwere Stück Computergeschichte von einem Sammler für eine neue Mission angepasst: Bitcoins schürfen. Dabei ging es aber lediglich darum, zu zeigen, was theoretisch möglich ist. Effektiv ist der Apollo-Miner nicht.
Erst auf dem Weg zum Mond, ...
... 60 Jahre später beim Bastler
Wie Shirriff in seinem sehr ausführlichen Blogpost beschreibt, den Arstechnica analysiert, habe der ACG nach langer Vorbereitungszeit einen Sha-256-Hash-Wert in zehn Sekunden berechnen können. Was zunächst akzeptabel klingt, wird mit einem Vergleich vom Entwickler dann schnell in einen klaren Kontext gestellt: "Der Computer ist so langsam, dass es in etwa die milliardenfache Existenzzeit des Universums dauern würde, um erfolgreich einen Bitcoin-Block zu schürfen", so Shirriff.
Auch der Speicher bereitete bei dem Projekt Probleme. Shirriff war darauf angewiesen, viele Speicherbefehle in Subroutinen selbst zu programmieren. Auch die verwendete Speichertechnik mit magnetisierten Ferritringen und die Gesamtgröße von 4 KByte waren Hürden, die überwunden werden mussten: "Mir war es möglich, alles in einer Speicherbank unterzubringen, indem ich 16 Worte für mehrere Zwecke verwendete", so Shirriff.
Nach dem Flug zum Mond darf der Apollo-Computer jetzt Bitcoins schürfen
32 kg schwer, seit 1961 im Einsatz, mit Erfahrung im Weltraumflug: Der Apollo Guidance Computer (AGC) gehört ohne Zweifel zu den wichtigsten Erinnerungsstücken der frühen Computergeschichte. Nach seiner Mission war eines der eingesetzten Modelle in eine private Sammlung übergegangen und durfte jetzt bei einem außergewöhnlichen Bastelprojekt zeigen, dass noch sehr viel Leben in ihm steckt. Wie Golem berichtet, hat der Entwickler Ken Shirriff den Versuch unternommen, das System für Bitcoin-Mining einzusetzen - weil er es kann.
Erst auf dem Weg zum Mond, ...
... 60 Jahre später beim Bastler
Wie Shirriff in seinem sehr ausführlichen Blogpost beschreibt, den Arstechnica analysiert, habe der ACG nach langer Vorbereitungszeit einen Sha-256-Hash-Wert in zehn Sekunden berechnen können. Was zunächst akzeptabel klingt, wird mit einem Vergleich vom Entwickler dann schnell in einen klaren Kontext gestellt: "Der Computer ist so langsam, dass es in etwa die milliardenfache Existenzzeit des Universums dauern würde, um erfolgreich einen Bitcoin-Block zu schürfen", so Shirriff.
50 Jahre Weiterentwicklung
Um überhaupt zu diesem Ergebnis zu kommen, musste der Profi-Bastler aber erst einige Hürden überwinden. Demnach war es nicht leicht, Bitcoin-Algorithmen für den Rechner in eine verständliche Form zu bringen. Der AGC arbeitet mit Instruktionen im 15-Bit-Format, bei modernen Systemen wie Mining-Asics werden 32 oder 64 Bit genutzt - die Operationen von Sha-256 werden mit 32-Bit realisiert. Shirriffs Lösung: Er spaltet den Algorithmus in einen 4-Bit-Teil und zwei 14-Bit-Teile, die eine Verarbeitung nacheinander möglich machen.Auch der Speicher bereitete bei dem Projekt Probleme. Shirriff war darauf angewiesen, viele Speicherbefehle in Subroutinen selbst zu programmieren. Auch die verwendete Speichertechnik mit magnetisierten Ferritringen und die Gesamtgröße von 4 KByte waren Hürden, die überwunden werden mussten: "Mir war es möglich, alles in einer Speicherbank unterzubringen, indem ich 16 Worte für mehrere Zwecke verwendete", so Shirriff.
Thema:
BitCoin-Kurs
Videos zum Thema Bitcoin
Bitcoin Münze (24-Karat Gold-Überzug)
Beiträge aus dem Forum
-
Abfrage meiner Bitcoinadressen per Batsch Schleife
thielemann03 -
Ratenzahlung für Handy, bis heute keine Rate vom Konto abgezogen
Rionaa -
[erledigt] [V] ASRock H81 Pro BTC R2.0, CPU, Graka & DDR3
ephemunch -
Zahlungsoptionen im Xbox Store
DON666 -
EXCEL - Webseite für historische und aktuelle Währungsumrechnung
LutzM
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Neue Weekend-Deals sind da: Media Markt & Saturn senken die Preise
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- Ryzen-CPUs: AMD killt RAM-Verschlüsselung - und rudert jetzt zurück
- Windows 11 26H2: Microsoft veröffentlicht allererste Vorschau-Version
- Apple M6-Prozessoren: TSMC liefert erste 2nm-Chips für neue Macs
- Windows 11 26H2: Microsoft kündigt nächste OS-Version offiziell an
- VW ID.3 Neo GTI: Erlkönig des neuen Elektro-GTI wurde gesichtet
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen