Intel schneidet sich jetzt von allen Mobilfunk-Versuchungen ab
Der Chiphersteller Intel macht bei seinem Ausstieg aus dem Mobilfunk-Bereich keine halben Sachen. Offenbar hat man jetzt wirklich genug von dem Sektor und sorgt mit einer neuen Verkaufsaktion dafür, dass quasi niemand mehr in die Versuchung kommen kann, es doch noch einmal auszuprobieren.
Der Chipkonzern bereitet aktuell eine Versteigerung von rund 8500 so genannten Unternehmenswerten vor. Dabei geht es im Wesentlichen um Patente, die sich rund um Technologien im Mobile-Bereich drehen. Wenn diese erst einmal verkauft sind, wird Intel nicht mehr in der Lage sein, ohne weitergehende Abhängigkeiten von anderen Mobilfunk-Zulieferern Modems und ähnliche Produkte zu entwickeln.
Den größten Teil des Paketes, der jetzt verkauft werden soll, machen rund 6000 Patente aus, die 3G-, 4G- und 5G-Technologien abdecken. Hinzu kommen 1700 weitere, in denen es im weiteren Sinne um die Implementierung drahtloser Technologien in Halbleiterprodukte geht. Ein kleinerer Teil kommt noch in Form allgemeinerer Patente über Halbleiter- und Elektronikverfahren hinzu.
Hintergrund dessen ist das Scheitern Intels, auf dem 5G-Markt Fuß zu fassen. Hier kam man mit der Entwicklung des entsprechenden Modems nicht schnell genug hinterher und letztlich entschied sich auch Apple als einziger bekannter Großkunde, dann doch lieber seine Streitigkeiten mit Qualcomm zu überwinden und mit diesem zusammenzuarbeiten. Angesichts dessen kündigte Intel den Ausstieg aus diesem Markt an.
Siehe auch: Übernahme von Intel-Sparte? 2020 will Apple iPhones mit 5G verkaufen
Den größten Teil des Paketes, der jetzt verkauft werden soll, machen rund 6000 Patente aus, die 3G-, 4G- und 5G-Technologien abdecken. Hinzu kommen 1700 weitere, in denen es im weiteren Sinne um die Implementierung drahtloser Technologien in Halbleiterprodukte geht. Ein kleinerer Teil kommt noch in Form allgemeinerer Patente über Halbleiter- und Elektronikverfahren hinzu.
Kein Teil des Spartenverkaufs
Formal findet diese Auktion erst einmal unabhängig von dem schon länger angekündigten Verkauf der Abteilung statt, in der Intel die Mobilfunkmodems produziert hat. Zu dieser gehören im Wesentlichen auch die Niederlassungen in Deutschland, die man einst von Infineon übernahm. Grundsätzlich spricht allerdings auch nichts dagegen, dass sich für einen Kaufinteressierten eine Paketlösung ergibt - was durchaus sinnvoll wäre.Hintergrund dessen ist das Scheitern Intels, auf dem 5G-Markt Fuß zu fassen. Hier kam man mit der Entwicklung des entsprechenden Modems nicht schnell genug hinterher und letztlich entschied sich auch Apple als einziger bekannter Großkunde, dann doch lieber seine Streitigkeiten mit Qualcomm zu überwinden und mit diesem zusammenzuarbeiten. Angesichts dessen kündigte Intel den Ausstieg aus diesem Markt an.
Siehe auch: Übernahme von Intel-Sparte? 2020 will Apple iPhones mit 5G verkaufen
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