US-Embargo könnte Huawei 60 Millionen Smartphones kosten
Der chinesische Hersteller Huawei hat weiterhin mit den Folgen des US-Embargos zu kämpfen, die nun auch beziffert werden können. Einem Bericht zufolge rechnet der Konzern mit einem Einbruch der internationalen Smartphone-Verkäufe um bis zu 60 Prozent.
Die Kollegen von Bloomberg berichten unter Berufung auf Huawei nahestehende Quellen, dass man sich beim weltweit zweitgrößten Smartphone-Hersteller auf einen massiven Rückgang der Verkaufszahlen vorbereitet. Bezogen auf die internationalen Verkäufe außerhalb des Heimatmarktes China sollen Manager intern bereits einem möglichen Verlust von 40 bis 60 Prozent entgegenblicken. Huawei konnte im letzten Jahr über 200 Millionen Smartphones verkaufen, alle ausgestattet mit dem beliebten Google Android Betriebssystem.
Die Hälfte davon geht auf internationale Verkäufe zurück, womit das Handelsverbot in diesem Jahr eine Lücke von 40 bis 60 Millionen Smartphones hervorrufen könnte. Um diese zu füllen, will man in China durch diverse Marketing-Kampagnen und die Erweiterung der Distributionskanäle die Verkaufszahlen ankurbeln, um den heimischen Marktanteil auf bis zu 50 Prozent auszubauen. Im ersten Quartal 2019 lag dieser bei 34 Prozent.
Die eigens dafür geschaltete Website "Huawei antwortet" gibt Auskunft über sich aktuell verbreitende Mythen in Bezug auf die eigenen Smartphones und das Google Android Betriebssystem.
Die Hälfte davon geht auf internationale Verkäufe zurück, womit das Handelsverbot in diesem Jahr eine Lücke von 40 bis 60 Millionen Smartphones hervorrufen könnte. Um diese zu füllen, will man in China durch diverse Marketing-Kampagnen und die Erweiterung der Distributionskanäle die Verkaufszahlen ankurbeln, um den heimischen Marktanteil auf bis zu 50 Prozent auszubauen. Im ersten Quartal 2019 lag dieser bei 34 Prozent.
Wird das Honor 20 in Europa kurzfristig abgesägt?
Der Bericht spricht zudem davon, dass der Europa-Start des Honor 20 durch den Handelsstreit gefährdet werden könnte. Das Smartphone der Huawei-Tochter wird voraussichtlich im Laufe des Juni eingeführt, wobei der Absatz streng beobachtet werden soll. Bei schlechten Verkaufszahlen soll Huawei bereits planen, die Auslieferung nach Europa zurückzufahren oder gar gänzlich einzustellen. Ebenso ungewiss ist die Zukunft des Flaggschiffs Honor 20 Pro, das zur Vorstellung Ende Mai scheinbar keine Android-Freigabe erhalten haben soll.Auswirkungen auf den deutschen Markt
Auch in Deutschland sind die Sanktionen der US-Regierung unter Donald Trump gegen Huawei zu spüren. Der Anteil an den wöchentlichen Absatzzahlen soll von einstigen 26 Prozent auf 12 Prozent gesunken sein und auch große Online-Händler und Netzbetreiber melden scheinbar einen deutlichen Rückgang bei der Nachfrage nach Huawei-Smartphones. Derweil räumt der chinesische Hersteller mit den Gerüchten rund um die Auswirkungen auf bereits verkaufte Smartphones auf.Die eigens dafür geschaltete Website "Huawei antwortet" gibt Auskunft über sich aktuell verbreitende Mythen in Bezug auf die eigenen Smartphones und das Google Android Betriebssystem.
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