Apfelroute siegt: Apple hat ein Einsehen - Verein darf sein Logo behalten
Der Rhein-Voreifel-Touristik e.V. muss sein Logo für die "Rheinische Apfelroute" nicht ändern. Der Verein war von dem iPhone-Riesen Apple angehalten worden das Logo zu ändern, da man in Cupertino der Meinung war, dass das Logo der Apfelroute eine zu große Ähnlichkeit mit ihrem Firmen-Logo aufweist.
Das berichten jetzt verschiedene Zeitungen aus der Gegend rund um die Voreifel. Der Streit soll nun doch noch außergerichtlich beigelegt worden sein. Laut den Rheinischen Anzeigenblättern hat Apple sich bereit erklärt, seinen Widerspruch gegen die Markeneintragung zurückzunehmen. Im Gegenzug muss der Verein beim Deutschen Patent- und Markenamt (DPMA) einen Zusatz zu der Veröffentlichung eintragen lassen, die den Bezug zu der Fahrrad-Route klarstellt.
Nicht einmal mit viel Fantasie erkennt man hier eine Ähnlichkeit mit dem Apple-Apfel.
Zu dem Hintergrund der Einigung ist bisher nichts nach außen durchgesickert. Der Verein hatte einen hohen finanziellen Schaden befürchtet, falls Apple mit seinem Widerspruch zur Markeneintragung durchgekommen wäre. Aber auch so dürfte der Schriftverkehr mit der Rechtsabteilung von Apple für den kleinen Verein ein teures Vergnügen geworden sein.
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Nicht einmal mit viel Fantasie erkennt man hier eine Ähnlichkeit mit dem Apple-Apfel.
Fahrradweg zwischen Bornheim und Wachtberg
Die Rheinische Apfelroute ist ein Fahrradweg zwischen Bornheim und Wachtberg, der im Mai eingeweiht wurde. Anfang Mai ging die Meldung durch die Medien, dass der Verein mit seinem Logo Apple ein Dorn im Auge ist. Ganz überraschend hatte der Verein kurz vor der Eröffnung der Route Post von Apples Anwälten bekommen. Apple hatte darin den Verein aufgefordert, sein Logo zu ändern. Es zeigt einen stilisierten Apfel mit einem grünen Blatt und trägt dazu den Schriftzug "Apfelroute".Zu nah am "Original"
Nach Auffassung von Apples Anwälten war das vor allem durch die Öffnung des Apfel-Logos nach rechts zu nah am "Original". Dass nun aber irgendjemand das Logo tatsächlich mit dem iPhone-Hersteller in Verbindung bringt, klang von Anfang an sehr unwahrscheinlich.Zu dem Hintergrund der Einigung ist bisher nichts nach außen durchgesickert. Der Verein hatte einen hohen finanziellen Schaden befürchtet, falls Apple mit seinem Widerspruch zur Markeneintragung durchgekommen wäre. Aber auch so dürfte der Schriftverkehr mit der Rechtsabteilung von Apple für den kleinen Verein ein teures Vergnügen geworden sein.
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