Foxconn: Wir können genug iPhones außerhalb Chinas produzieren
Selbst wenn der Handelskrieg zwischen den USA und China bis hin zu einer vollständigen Blockade führen würde, hätte zumindest Apple kein Problem, weiterhin ausreichend iPhones verkaufen zu können. Denn der Partner Foxconn könnte die notwendigen Kapazitäten jederzeit auch außerhalb Chinas bereitstellen.
Infografik: Wie lange läuft der Support für ältere iPhone-Modelle?
Apple dürfte hier den großen Vorteil eines Vorzugskunden genießen. Denn auch wenn Foxconn als weltweit größter Auftragsproduzent ziemlich breit aufgestellt ist, kommen die lukrativsten Aufträge letztlich doch von dem Computerkonzern aus Kalifornien. Und das bedeutet letztlich auch, dass das Management von Hon Hai Precision Industry Co., wie der eigentliche Konzern hinter der Marke Foxconn heißt, so manches möglich machen dürfte, um den wichtigsten Kunden zufriedenzustellen.
Fast die gesamte Produktion von Smartphones unter dem Dach des Auftragsfertigers erfolgt aktuell noch in China. Es gibt aber auch diverse weitere Werke in anderen Ländern Südostasiens und Lateinamerikas, wo verschiedene Produkte hergestellt werden. Im Notfall könnte zumindest ein Teil der iPhone-Produktion auch in diese verlagert werden. Wie aus einem Bericht der US-Nachrichtenagentur Bloomberg hervorgeht, wäre das in einem Umfang möglich, um zumindest die Nachfrage auf dem US-Markt vollständig zu decken.
"5 Prozent unserer Produktionskapazitäten befinden sich außerhalb Chinas und wir können Apple helfen, auf neue Gegebenheiten auf dem US-Markt zu reagieren", erklärte Young Liu, Chef der Halbleiter-Sparte Foxconns, auf einem Treffen mit Investoren im taiwanischen Taipeh. Einige iPhones werden ja auch schon außerhalb Chinas hergestellt - insbesondere jene, die für den indischen Markt gedacht sind, fertigt man schon auf dem Subkontinent.
Siehe auch: Umzugspläne: Apple denkt über iPhone-Fertigung außerhalb Chinas nach
Infografik: Wie lange läuft der Support für ältere iPhone-Modelle?
Apple dürfte hier den großen Vorteil eines Vorzugskunden genießen. Denn auch wenn Foxconn als weltweit größter Auftragsproduzent ziemlich breit aufgestellt ist, kommen die lukrativsten Aufträge letztlich doch von dem Computerkonzern aus Kalifornien. Und das bedeutet letztlich auch, dass das Management von Hon Hai Precision Industry Co., wie der eigentliche Konzern hinter der Marke Foxconn heißt, so manches möglich machen dürfte, um den wichtigsten Kunden zufriedenzustellen.
Fast die gesamte Produktion von Smartphones unter dem Dach des Auftragsfertigers erfolgt aktuell noch in China. Es gibt aber auch diverse weitere Werke in anderen Ländern Südostasiens und Lateinamerikas, wo verschiedene Produkte hergestellt werden. Im Notfall könnte zumindest ein Teil der iPhone-Produktion auch in diese verlagert werden. Wie aus einem Bericht der US-Nachrichtenagentur Bloomberg hervorgeht, wäre das in einem Umfang möglich, um zumindest die Nachfrage auf dem US-Markt vollständig zu decken.
Eher Zoll als Blockade
Zu einer kompletten Handelsblockade dürfte es letztlich kaum kommen - denn dann würden sich die USA selbst von weiten Teilen der Versorgung mit Elektronikprodukten abschneiden. Allerdings drohen jederzeit Ausweitungen der Produktkategorien, die mit hohen Strafzöllen belegt werden und somit nur gegen Aufpreis verkauft werden können."5 Prozent unserer Produktionskapazitäten befinden sich außerhalb Chinas und wir können Apple helfen, auf neue Gegebenheiten auf dem US-Markt zu reagieren", erklärte Young Liu, Chef der Halbleiter-Sparte Foxconns, auf einem Treffen mit Investoren im taiwanischen Taipeh. Einige iPhones werden ja auch schon außerhalb Chinas hergestellt - insbesondere jene, die für den indischen Markt gedacht sind, fertigt man schon auf dem Subkontinent.
Siehe auch: Umzugspläne: Apple denkt über iPhone-Fertigung außerhalb Chinas nach
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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