Highlight
Chuwi Lapbook Pro im Test:
Office-Laptop mit Celeron-CPU und USB-C
Stabilität des Gehäuses weiter verbessert
Die Verarbeitung wurde im Vergleich mit den Vorgänger-Modellen weiter verbessert. Beim Lapbook SE mussten wir einen Fehler im Display-Panel beklagen. Einen solchen Fehler konnten wir beim Lapbook Pro nicht feststellen. Die Stabilität des Gehäuses bringt dem Gerät einige Zusatzpunkte ein. Das Gehäuse besteht jeweils zum Teil aus Metall und Plastik.
Akkulaufzeit und Wartung des Geräts
Die Akkukapazität des Lapbook Pro beträgt 38 Wattstunden. Im Vergleich mit anderen Geräten der entsprechenden Preisklasse lässt sich dieser Wert als ordentlich bezeichnen. In der Praxis werden Laufzeiten von etwa acht Stunden erreicht. Der Hersteller gibt Laufzeiten von sieben bis acht Stunden an. Das Aufladen wird durch ein Fast-Charging-Netzteil mit einer Stromstärke von 2A und einer Spannung von 12V beschleunigt. Der Ladevorgang ist dadurch in zwei bis drei Stunden abgeschlossen. Es ist nicht vorgesehen, den Akku selbst zu wechseln.Performance reicht für Office-Aufgaben
Die meisten Anwendungen, die im Alltag benötigt werden, startet das Lapbook Pro innerhalb von wenigen Sekunden. Es war ohne Ruckler möglich, durch das Internet zu browsen, Full-HD-Videos anzusehen und Office-Programme zu starten. Auch für einige grafische Anwendungen, zum Beispiel einfache Spiele, bringt das Notebook genug Performance mit sich.Den Baukasten-Klassiker Minecraft konnten wir in der Version 1.14.2 mit durchschnittlichen Einstellungen in etwa 20 bis 30 Frames pro Sekunde ausführen. Im Singlecore-Test von Geekbench konnten 1707 Punkte erreicht werden. Im Multicore-Test waren es 5103 Punkte. Damit unterscheidet sich das Gerät von Modellen wie dem Lapbook SE kaum. Die Ergebnisse der Tests von GFXBench lassen sich mit Smartphones wie dem Google Pixel XL und dem Samsung Galaxy S8 vergleichen. Zum Zocken ist das Notebook also eher nicht geeignet.
Lautsprecher reichen für mittelgroße Räume
Mit den Lautsprechern kann Chuwi auch dieses Mal nicht punkten. Der Klang reicht zwar aus, um mittelgroße Räume zu beschallen, jedoch ist wegen der geringen Größe der Membranen kein richtiger Bass zu hören. Für Videos dürften die Lautsprecher hingegen ausreichen. Ein störendes Rauschen konnten wir nicht feststellen. Die Mikrofone des Laptops eignen sich maximal für Anrufe. Zum Aufnehmen sind die Mikrofone nicht geeignet.Weitere Punktabzüge bringt die Kamera. Die Auflösung von zwei Megapixeln lässt eindeutig zu wünschen übrig. Aus Fairness gegenüber dem Gesprächspartner sollten Videoanrufe daher nur mit einer externen Webcam durchgeführt werden.
An der rechten Seite finden sich...
...ein USB-C- & Micro-HDMI-Anschluss.
Darüber hinaus haben die Nutzer von analogen Kopfhörern die Möglichkeit, diese über den 3,5-Millimeter-Klinkenausgang mit dem Lapbook Pro zu verbinden. In letzter Zeit sind immer mehr Hersteller dazu übergegangen, den Port nicht mehr in den eigenen Geräten zu verbauen. Somit wird bei vielen Smartphones ein Adapter benötigt, um kabelgebundene Kopfhörer nutzen zu können. Da das Chuwi Lapbook Pro mit einem Bluetooth-Modem ausgestattet ist, lassen sich zudem auch drahtlose Kopfhörer mit dem Notebook verbinden.
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