Fahrer bewerten Passagiere:
Uber will gegen Problemkunden vorgehen
Der US-amerikanische Mitfahrdienst Uber ist in vielen Ländern der Erde tätig (nicht aber in Deutschland) und ist auch vielerorts als Taxi-Ersatz zum Standard geworden. Uber ist App-basiert und entsprechend "kennen" sich Fahrer und Passagier. Schon bisher spielten Fahrerbewertungen eine wichtige Rolle, nun sollen aber auch die Mitfahrenden (strenger) benotet werden.
Infografik: Fast UBERall verfügbar
Gegenseitige Bewertungen sind auch schon jetzt möglich, bisher spielte das aber nur für die Fahrer eine echte Rolle. Denn wer seine Kunden schlecht transportiert hat oder unfreundlich war, der bekam eine schlechte Bewertung. Wer zu viele schlechte Bewertungen erhält, der muss mit Konsequenzen bis hin zum Lizenzentzug rechnen.
Umgekehrt hatte das bisher kaum Folgen. Zwar können auch Fahrer ihre Passagiere bewerten, doch Konsequenzen hatte das selten bis nie. Das soll sich nach einem Bericht von Fortune nun ändern. Denn die Passagiere, die besonders schlecht bewertet werden, bekommen künftig zunächst Verwarnungen, und wenn das nichts hilft, dann sollen sie den Zugang zu allen Uber-Apps und -Diensten (Mitfahren, Uber Eats-Lieferungen und Jump-Leihräder) verlieren.
Diese Tipps sollen vor allem jene berücksichtigen, die von Uber eine entsprechende Warnung bekommen. Denn einfach so wird kein Kunde ausgeschlossen. Der Zeitpunkt für diese Ankündigung ist kein Zufall: Denn erst vor kurzem haben Uber-Fahrer protestiert, dass sie immer wieder Schäden an ihren Fahrzeugen zu beklagen hätten und auch immer wieder selbst körperlich angegriffen werden. Das Aussieben von "Problemkunden" dürfte ein wichtiger Schritt sein, um die Situation auch für die Fahrer zu verbessern.
Infografik: Fast UBERall verfügbar
Gegenseitige Bewertungen sind auch schon jetzt möglich, bisher spielte das aber nur für die Fahrer eine echte Rolle. Denn wer seine Kunden schlecht transportiert hat oder unfreundlich war, der bekam eine schlechte Bewertung. Wer zu viele schlechte Bewertungen erhält, der muss mit Konsequenzen bis hin zum Lizenzentzug rechnen.
Umgekehrt hatte das bisher kaum Folgen. Zwar können auch Fahrer ihre Passagiere bewerten, doch Konsequenzen hatte das selten bis nie. Das soll sich nach einem Bericht von Fortune nun ändern. Denn die Passagiere, die besonders schlecht bewertet werden, bekommen künftig zunächst Verwarnungen, und wenn das nichts hilft, dann sollen sie den Zugang zu allen Uber-Apps und -Diensten (Mitfahren, Uber Eats-Lieferungen und Jump-Leihräder) verlieren.
Gutes Benehmen
In einem Blogbeitrag gibt Uber den Fahrgästen auch Tipps, wie sie ihre Wertung verbessern können. Vieles davon klingt selbstverständlich bzw. wie das kleine Einmaleins des guten Benehmens: So sollen Passagiere höflich sein und keinen Müll zurücklassen. Uber weist sie aber auch darauf hin, die Fahrer nicht zu bitten, schneller als die vorgegebenen Geschwindigkeitsbegrenzungen zu fahren.Diese Tipps sollen vor allem jene berücksichtigen, die von Uber eine entsprechende Warnung bekommen. Denn einfach so wird kein Kunde ausgeschlossen. Der Zeitpunkt für diese Ankündigung ist kein Zufall: Denn erst vor kurzem haben Uber-Fahrer protestiert, dass sie immer wieder Schäden an ihren Fahrzeugen zu beklagen hätten und auch immer wieder selbst körperlich angegriffen werden. Das Aussieben von "Problemkunden" dürfte ein wichtiger Schritt sein, um die Situation auch für die Fahrer zu verbessern.
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