Ganzer PC im Format einer NES-Cartridge:
Intel NUC Compute Element
Die Compute Card ist tot, lang leben das Compute Element. Intel hat im Zuge der Computex 2019 einen neuen Ansatz gestartet, austauschbare Steckkarten mit sämtlichen Grundkomponenten eines modernen PCs einzuführen. Damit sollen künftig verschiedene Arten von Rechnern einfach mit mehr Leistung bestückt werden können.
Anscheinend hat man bei Intel eingesehen, dass es wohl mehr brauchen würde, um das Konzept der Verwendung einer Art austauschbaren "Rechen-Karte" in Laptops und All-In-One-PCs attraktiver zu machen. Vor allem wohl eine bessere Kühlung und mehr Leistung, lautet wohl die einfachste Antwort, weshalb der US-Halbleiterkonzern nun einen zweiten Versuch startet.
Intel NUC Compute Element: Äußerlich irgendwie einer NES-Cartridge ähnlich
Waren die vor einigen Jahren angekündigten sogenannten Compute Cards zwar sehr kompakt, so boten sie doch mit ihren Intel Core-CPUs aus der Y-Serie nicht viel Leistung. Ab sofort setzt Intel nun auf einen neuen Ansatz mit deutlich größeren Steckmodulen, die zwar wie bisher alle Komponenten eines PCs enthalten, aber nun mehr Leistung bieten und effektiver gekühlt werden können.
Intel NUC Compute Element: Proprietärer Anschluss, flexibler Einsatz
Statt der Y-Serie stecken hier nun neue Intel-SoCs aus der Core-U-Serie in den mit einer großen Abdeckung aus Aluminium versehenen Gehäusen. Diese Chips können mit 15 bis 25 Watt Abwärme erheblich mehr Leistung bieten und zumindest theoretisch vier Rechenkerne bieten. Noch hat Intel kaum Details genannt, verspricht aber einmal mehr, dass sowohl SoC und Chipsatz, Grafikeinheit, Speicher und Konnektivität allesamt auf der kleinen Steckplatine enthalten sein sollen.
Intel hat auch schon einen ersten Partner, der das NUC Compute Element einsetzen will: der portugiesische Anbieter JP will ein Notebook anbieten, das mit unterschiedlich starken Compute Elements bestückt werden kann. Die Kunden sollen so die Wahl haben und bei Bedarf zum Beispiel zum Einstieg ein günstiges Modul mit weniger Leistung wählen können, mit der Option später auf ein leistungsfähigeres Modul zu wechseln, wenn sie im Lauf ihrer Laufbahn an Hochschulen und Universitäten mehr Power benötigen.
Die ersten Systeme auf Basis eines Intel NUC Compute Element sollen in der ersten Jahreshälfte 2020 auf den Markt kommen. Mit den Compute Cards hatte Intel bis vor einigen Monaten ein ähnliches Konzept verfolgt, das aber nur zwei Jahre nach seiner ersten Vorstellung wieder aufgegeben wurde. Die kleinen Rechner-Karten wurden wohl einfach zu warm und waren nicht leistungsfähig genug.
Intel NUC Compute Element: Äußerlich irgendwie einer NES-Cartridge ähnlich
Waren die vor einigen Jahren angekündigten sogenannten Compute Cards zwar sehr kompakt, so boten sie doch mit ihren Intel Core-CPUs aus der Y-Serie nicht viel Leistung. Ab sofort setzt Intel nun auf einen neuen Ansatz mit deutlich größeren Steckmodulen, die zwar wie bisher alle Komponenten eines PCs enthalten, aber nun mehr Leistung bieten und effektiver gekühlt werden können.
Intel NUC Compute Element: Proprietärer Anschluss, flexibler Einsatz
Statt der Y-Serie stecken hier nun neue Intel-SoCs aus der Core-U-Serie in den mit einer großen Abdeckung aus Aluminium versehenen Gehäusen. Diese Chips können mit 15 bis 25 Watt Abwärme erheblich mehr Leistung bieten und zumindest theoretisch vier Rechenkerne bieten. Noch hat Intel kaum Details genannt, verspricht aber einmal mehr, dass sowohl SoC und Chipsatz, Grafikeinheit, Speicher und Konnektivität allesamt auf der kleinen Steckplatine enthalten sein sollen.
Erster Partner will flexibel bestückbaren Laptop bauen
Das Intel NUC Compute Element wird über einen proprietären Anschluss, der so wie das Gehäuse insgesamt entfernt an die Cartridges eines Nintendo Entertainment System erinnert, mit dem Host-Gerät verbunden. Angedacht sind Laptops, Informationssysteme, Smart-TVs, Haushaltsgeräte und AIO-PCs sowie allerhand andere Formfaktoren, die Intel mit dem Compute Element bedienen will.Intel hat auch schon einen ersten Partner, der das NUC Compute Element einsetzen will: der portugiesische Anbieter JP will ein Notebook anbieten, das mit unterschiedlich starken Compute Elements bestückt werden kann. Die Kunden sollen so die Wahl haben und bei Bedarf zum Beispiel zum Einstieg ein günstiges Modul mit weniger Leistung wählen können, mit der Option später auf ein leistungsfähigeres Modul zu wechseln, wenn sie im Lauf ihrer Laufbahn an Hochschulen und Universitäten mehr Power benötigen.
Die ersten Systeme auf Basis eines Intel NUC Compute Element sollen in der ersten Jahreshälfte 2020 auf den Markt kommen. Mit den Compute Cards hatte Intel bis vor einigen Monaten ein ähnliches Konzept verfolgt, das aber nur zwei Jahre nach seiner ersten Vorstellung wieder aufgegeben wurde. Die kleinen Rechner-Karten wurden wohl einfach zu warm und waren nicht leistungsfähig genug.
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