NUC: Intel bringt neue Mini-PC-Serie mit AMD Radeon-Grafikchip
Intel hat wie erwartet eine Serie neuer, sehr kompakter Kleinst-PCs aus seiner NUC-Reihe vorgestellt. Die neuen Intel NUC Mainstream-G Mini-PCs nutzen jeweils einen vierkernigen 15-Watt-Prozessor aus der "Whiskey Lake"-Familie und verfügen zusätzlich über eine Radeon-Grafikeinheit von AMD.
Die bisher unter dem Codenamen "Islay Canyon" entwickelten neuen Mikro-Desktops sind wie ihre vorangegangen Schwestermodelle wieder extrem kompakt gebaut und haben Abmaße von nur rund 11x12 Zentimetern. Sie stecken in weitgehend aus Metall gefertigten Gehäusen, die aktiv gekühlt werden und mit einer überraschend ordentlichen Auswahl an externen Anschlüssen daherkommen.
Intel NUC 8 Mainstream-G mit AMD-Grafik
Der Nutzer hat bei den neuen NUC-8 Mainstream-G-Modellen die Wahl zwischen dem Intel Core i5-8265U und dem Intel Core i7-8565U. Diese sind jeweils mit vier x86-Rechenkernen ausgerüstet und bieten bei einem Basistakt von 1,6 bzw. 1,8 Gigahertz jeweils eine Burst-Frequenz von bis zu 3,9 bzw. 4,6 Gigahertz. Neben der CPU-internen Grafikeinheit von Intel bringt der Hersteller auf dem kleinen Mainboard zusätzlich aber auch noch einen AMD Radeon 540X Grafikchip unter, dem zwei Gigabyte eigener GDDR5-Grafikspeicher zur Verfügung stehen.
Auch vorn sitzt jetzt ein USB-C-Anschluss
Durch die zusätzlich verbaute AMD-GPU dürften die kleinen Rechner deutlich besser für die Nutzung als Spiele- und Medienplattform geeignet sein als ihre Schwestermodelle ohne Zusatz-Grafikchip. Zur weiteren Ausstattung gehören ein HDMI-2.1-Anschluss, ein Mini-DisplayPort-1.2-Ausgang, drei USB-3.1-Ports von voller Größe, ein mit USB 3.1 Gen 2 kompatibler USB-Type-C-Port, ein Gigabit-Ethernet-Anschluss und ein SD-Kartenleser.
Einige Ports sorgen für ordentliche Konnektivität
Es gibt in technischer Hinsicht allerdings einen für manche Nutzer sicherlich schwerwiegenden Unterschied zu den meisten anderen Intel-NUCs: die neuen Modelle mit integrierter Grafik verfügen nicht über die sonst üblichen, frei vom Nutzer belegbaren SODIMM-Steckplätze für Arbeitsspeicher. Stattdessen sind grundsätzlich "nur" acht Gigabyte RAM verbaut, die fest auf das Mainboard gelötet werden. Eine Erweiterbarkeit des Arbeitsspeichers ist hier somit nicht gegeben.
Auch der Grafikchip vom Typ AMD Radeon 540X ist natürlich fest verlötet, kann also nicht ausgetauscht werden. In Sachen Leistung bewegt er sich ungefähr auf dem Niveau der in vielen Notebooks verwendeten Nvidia GeForce MX150. Der kombinierte WLAN- und Bluetooth-Chip der neuen NUC-8-Modelle ist ebenso fest verbaut und bietet immerhin ac-WLAN und Bluetooth 5.0.
Intel bringt seine neuen Mini-Desktops mit Zusatz-Grafikchip wie üblich sowohl in vorkonfigurierten Varianten mit 16 GB Optane-Memory und Festplatte oder nur mit bis zu 256 GB großen SSDs, als auch in Form von Barebone-Modellen auf den Markt. Bei letzteren ist zwar der Arbeitsspeicher wie bei allen anderen Systemen fest verlötet, man kann aber zumindest die Konfiguration des Massenspeichers den eigenen Wünschen anpassen - und ein alternatives Betriebssystem einsetzen.
Folgende Konfigurationen des Intel NUC 8 Mainstream-G gibt es:
Intel NUC 8 Mainstream-G mit AMD-Grafik
Der Nutzer hat bei den neuen NUC-8 Mainstream-G-Modellen die Wahl zwischen dem Intel Core i5-8265U und dem Intel Core i7-8565U. Diese sind jeweils mit vier x86-Rechenkernen ausgerüstet und bieten bei einem Basistakt von 1,6 bzw. 1,8 Gigahertz jeweils eine Burst-Frequenz von bis zu 3,9 bzw. 4,6 Gigahertz. Neben der CPU-internen Grafikeinheit von Intel bringt der Hersteller auf dem kleinen Mainboard zusätzlich aber auch noch einen AMD Radeon 540X Grafikchip unter, dem zwei Gigabyte eigener GDDR5-Grafikspeicher zur Verfügung stehen.
Auch vorn sitzt jetzt ein USB-C-Anschluss
Durch die zusätzlich verbaute AMD-GPU dürften die kleinen Rechner deutlich besser für die Nutzung als Spiele- und Medienplattform geeignet sein als ihre Schwestermodelle ohne Zusatz-Grafikchip. Zur weiteren Ausstattung gehören ein HDMI-2.1-Anschluss, ein Mini-DisplayPort-1.2-Ausgang, drei USB-3.1-Ports von voller Größe, ein mit USB 3.1 Gen 2 kompatibler USB-Type-C-Port, ein Gigabit-Ethernet-Anschluss und ein SD-Kartenleser.
Einige Ports sorgen für ordentliche Konnektivität
Es gibt in technischer Hinsicht allerdings einen für manche Nutzer sicherlich schwerwiegenden Unterschied zu den meisten anderen Intel-NUCs: die neuen Modelle mit integrierter Grafik verfügen nicht über die sonst üblichen, frei vom Nutzer belegbaren SODIMM-Steckplätze für Arbeitsspeicher. Stattdessen sind grundsätzlich "nur" acht Gigabyte RAM verbaut, die fest auf das Mainboard gelötet werden. Eine Erweiterbarkeit des Arbeitsspeichers ist hier somit nicht gegeben.
Auch der Grafikchip vom Typ AMD Radeon 540X ist natürlich fest verlötet, kann also nicht ausgetauscht werden. In Sachen Leistung bewegt er sich ungefähr auf dem Niveau der in vielen Notebooks verwendeten Nvidia GeForce MX150. Der kombinierte WLAN- und Bluetooth-Chip der neuen NUC-8-Modelle ist ebenso fest verbaut und bietet immerhin ac-WLAN und Bluetooth 5.0.
Intel bringt seine neuen Mini-Desktops mit Zusatz-Grafikchip wie üblich sowohl in vorkonfigurierten Varianten mit 16 GB Optane-Memory und Festplatte oder nur mit bis zu 256 GB großen SSDs, als auch in Form von Barebone-Modellen auf den Markt. Bei letzteren ist zwar der Arbeitsspeicher wie bei allen anderen Systemen fest verlötet, man kann aber zumindest die Konfiguration des Massenspeichers den eigenen Wünschen anpassen - und ein alternatives Betriebssystem einsetzen.
Folgende Konfigurationen des Intel NUC 8 Mainstream-G gibt es:
- NUC8i7INHJA - Core i7-8565U / 16GB Optane / 1TB HDD / Win10 Home
- NUC8i7INHPA - Core i7-8565U / 256GB SSD / Win10 Home
- NUC8i7INHX (Kit) - Core i7-8565U/ Kein Festspeicher/ Kein OS
- NUC8i5INHPA - Core i5-8265U / 16GB Optane / 1TB HDD / Win10 Home
- NUC8i5INHJA - Core i5-8265U / 256GB SSD / Win10 Home
- NUC8i5INHX (Kit) - Core i5-8265U / Kein Festspeicher / Kein OS
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