Intel bringt neuen NUC mit AMD Radeon - Zielgruppe ist etwas unklar
Der Chiphersteller Intel schickt demnächst eine neue Modellgeneration seiner "Next Unit of Computing" (NUC)-Systeme ins Rennen. Und in der unter dem Codenamen "Crimson Canyon" entwickelten Serie gibt es einmal mehr eine Besonderheit, die so in den Geräten noch nicht zu finden war: Intel verbaut in einem Modell sogar eine separate AMD-Grafikkarte.
Bisher hat es noch keine richtige offizielle Vorstellung der Systeme gegeben, so dass noch keine Möglichkeit bestand, bei Intel nach der angepeilten Zielgruppe zu fragen. Denn die neuen NUCs stoßen den Betrachter nicht unbedingt auf einen bestimmten Schwerpunkt. Immerhin hatte Intel ja bereits vor einigen Monaten neue Modelle vorgestellt, die im Gaming-Bereich angesiedelt sind. Die "Hades Canyon"-Modelle sind mit ihren Core i7-Chips auch leistungsstark genug, um auch als VR-Maschine zu dienen.
Die neuen NUCs mit AMD-Grafikchip - hier handelt es sich um einen Radeon 540 mit eigenen 2 Gigabyte GDDR5-Speicher - bringen hingegen nur eine zweikernige Core i3 8121U-CPU mit und reichen damit eher nicht an die Leistung der bereits verfügbaren Systeme heran. Und demnächst sollen dann ja auch noch weitere kompakte Rechner aus der Serie auf den Markt kommen, in denen vierkernige Core i-Chips zum Einsatz kommen und die mit der integrierten Iris Plus 655-Grafikeinheit durchaus auch in der Lage sind, etwas mehr zu leisten, als nur eine GUI zu berechnen.
Insofern kann man hier wohl damit rechnen, dass Intel mit den neuen Modellen eher eine möglichst niedrige Preisgruppe erreichen und in dieser trotzdem etwas mehr Grafikleistung zur Verfügung stellen will. Konkreteres wird sich wohl zeigen, wenn die Modelle nach und nach ihre praktischen Anwendungen finden.
Siehe auch: Intel bohrt NUCs auf - Mini-Desktop-PCs bald mit 28-Watt-Prozessoren
Die neuen NUCs mit AMD-Grafikchip - hier handelt es sich um einen Radeon 540 mit eigenen 2 Gigabyte GDDR5-Speicher - bringen hingegen nur eine zweikernige Core i3 8121U-CPU mit und reichen damit eher nicht an die Leistung der bereits verfügbaren Systeme heran. Und demnächst sollen dann ja auch noch weitere kompakte Rechner aus der Serie auf den Markt kommen, in denen vierkernige Core i-Chips zum Einsatz kommen und die mit der integrierten Iris Plus 655-Grafikeinheit durchaus auch in der Lage sind, etwas mehr zu leisten, als nur eine GUI zu berechnen.
Bei Bedarf mit Optane
In den neuen Crimson Canyon-NUCs wird es eine 2,5-Zoll-Festplatte mit einem Terabyte Speicherplatz geben, weiterhin gibt es einen M.2-Steckplatz, der wahlweise mit SSDs oder Intels Optane-Speichern bestückt werden kann. Weiterhin stehen recht magere 4 Gigabyte Arbeitsspeicher zur Verfügung.Insofern kann man hier wohl damit rechnen, dass Intel mit den neuen Modellen eher eine möglichst niedrige Preisgruppe erreichen und in dieser trotzdem etwas mehr Grafikleistung zur Verfügung stellen will. Konkreteres wird sich wohl zeigen, wenn die Modelle nach und nach ihre praktischen Anwendungen finden.
Siehe auch: Intel bohrt NUCs auf - Mini-Desktop-PCs bald mit 28-Watt-Prozessoren
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