100 Kilometer in 6 Minuten: Aral stellt ultraschnelle Ladesäulen auf

Die Aufstell-Dichte und Ladeleistung von Ladesäulen für Elektroautos gilt als eine der großen Hürden für eine echt konkurrenzfähige Elek­tro­mo­bi­li­tät. Jetzt hat der Aral-Konzern damit begonnen, an einem Standort La­de­säulen mit extremer ... mehr... Ladesäule, aral, Stromtankstelle, Zapfsäule Bildquelle: Aral Ladesäule, aral, Stromtankstelle, Zapfsäule Ladesäule, aral, Stromtankstelle, Zapfsäule Aral

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320kW Ladeleistung. An unserem Niederspannungsnetz von 230/400V würde das einen Strom von rund 250A je Außenleiter bedeuten. Wie das bei höheren Auslastungen, also mehr Fahrzeugen, funktionieren soll, dürfte eine interessante Angelegenheit sein.
 
@Zaebba: Ich glaube, da hat jemand Watt und Wattstunden vertauscht.
 
Das passt schon so, aber ich seh‘ da große Probleme.
 
@Zaebba: Eigene Trafostration von der Hochspannungsebene... es sollte jedem dreijährigen klar sein, dass der Strom dafür auch irgendwoher kommen muss. Diese Dinger lösen in Sachen Energieerzeugung überhaupt nichts sondern verkomplizieren die Sachlage derzeit eher noch. Wir bauen stetig gesicherte Leistung ab, das Stromnetz wird nur langsam und Mühsam ertüchtigt und trotzdem wollen alle diese Dinger....
 
@Cosmic7110: Funktionierte nicht so bisher immer Fortschritt? Problem -> Lösung -> Problem -> Lösung -> ect. Es gibt immer Gründe warum etwas nicht geht.
 
@blume666: Das hat mit "nicht gehen" relativ wenig zu tun, sondern viel mehr mit "was hängt mit was zusammen" und was muss ich im Blick haben wenn ich X änder...
 
@Cosmic7110: Ich denke mal schon, dass die Dinger kontrolliert und abgenommen werden und auch. Ich kann mich nicht entsinnen, dass ich mal einen Stromausfall zwecks Überlastung hatte. Da glaube ich schon an die Kompetenzen unserer Netzbetreiber und die werden dem auch einen Riegel vorschieben, falls Probleme aufkommen sollten. Denke ich jedenfalls. :P
 
@blume666: Diese Ausfälle wirst Du erleben wenn erstmal die Grundlastkraftwerke vom Netz sind, aus politischen Gründen. Schon heute haben die Netzbetreiber große Mühe das Netz stabil zu halten und müssen kurzfristig Strom exportieren und importieren um das Netz zu stabilisieren. Es ist nur eine Frage der Zeit bis wir Zusände wie in einem Land der dritten Welt bekommen.
 
@chronos42: wir werden sehen, Herr Meuthen. Ingenieure planen und berechnen ja auch nicht. Sie probieren aus bis es funktioniert. Glaubt eigentlich noch irgendwer an empirische Datenauswertung und darauf aufbauende Planung oder sind nur noch stumpfe Parolen Programm? Die dritte Welt ist scheinbar schon da.
 
@blume666: Ja wo kämen wir denn da hin, wenn jemand einfach dranrum planen würde, das und wie sich die Zahl, Produktionsart, gelieferte Menge und Anbindungsart/ -geschwindigkeit von Stromlieferanten noch ändern / verstärken wird, bis zur Abschaltung des letzten AKW bzw des letzten Notstrom/Grundabsicherungskraftwerks. Das gehört doch bestimmt einfach untersagt, das es dadurch Kompensation gibt, denn sonst erreichen "wir" ja nie gewisse dritte Welt Zustände - mit denen im Rücken bzw. als Kritikerkeule verwendet sich so herrlich (rechts)radikal regieren ließe.. *fg
 
@blume666: Da gibt es nur ein gewaltiges Problem, für das es keine Lösung gibt, ohne das man richtig Geld in die Hand nimmt. Nur als Beispiel... In Deutschland wird 100% Energie Strom erzeugt und verbraucht. Die Energie, die durch Benzin und Diesel bereit gestellt wird, ist jedoch 6 mal höher! Heißt also, wir bräuchten 6 mal so viele Kraftwerke ZUSÄTZLICH, um den Stromhunger der Elektrofahrzeuge zu decken. Gibt ein schönes Video von Harald Lesch, der das mal berechnet hat.
 
@Hanni&Nanni: Jau, sicherlich steigt der Energiebedarf. Aber es ist ja auch nicht so, dass von heute auf morgen alle Autos ausgetauscht werden. Dahingehend braucht es neue Technologien. Das größte Problem ist ja die Speicherung.
 
@Hanni&Nanni:

Das ist Quatsch! Nur weil ein Liter Sprit 6 mal mehr Energie liefert, heißt das nicht dass soviel in die Fortbewegung gesteckt wird. Der Wirkungsgrad von einem Verbrenner liegt im Schnitt bei vielleicht 25 Prozent, d.h. Dreiviertel der Energie gehen in Form von Wärme an und verschwindet einfach so.

Ein Elektromotor liegt hier bei über 90 Prozent!
 
@jo2001: "Ein Elektromotor liegt hier bei über 90 Prozent!"

was genau welchen Wert hat, wenn man die dafür notwendige Energie nur in homöopathischen Mengen speichern kann?
 
@Cosmic7110:
Da die Ladestationen wohl kaum rund um die Uhr ausgelastet sein werden werden die Ladesäulen mit Ladeleistungen über 150 kW wohl mit zusätzlichen lokalen Energiespeichern arbeiten,
das dürfte kostengünstiger sein im Vergleich dazu Stromleitungen zu verstärken u. neue Trafos zu installieren; was immense Anschlusskosten ans Stromnetz zur Folge hätte.
Da dürfte es sogar preisgünstiger sein 50 kWh pro Ladesäule an stationärer Akkukapazität zu nutzen.

Eine heute übliche Tankstelle arbeitet ja auch mit lokalen Tanks.
 
@Winnie2: würde aber bedeuten, dass sie bei steigender Auslastung "Pausenzeiten" einlegen müssten was nicht unbedingt akzeptanzfördernd ist.
 
@Cosmic7110:
Oder die Akkukapazitäten entsprechend der Auslastung ausgelegt, bzw. die Akkukapazitäten flexibel auf alle vorhandenen Ultra-Schnellladesäule verteilt werden.

Es gibt ja bereits heute Unternehmen die eigene Stromspeicher nutzen sobald sich dies fiannziell für diese rechnet.
Wenn ein Unternehmen z.B. nur für 1 Stunde am Tag einen extrem hohen Energiebedarf für einen Fertigungsprozess hat dann müsste ansonsten der Anschluss dafür ausgelegt werden, was sehr kostspielig werden kann.
 
@Winnie2: und dann brauchste wieder lange Leitungen und die Akkus müssen die Leistungen auch abgeben. Gehen tut alles aber ab gewissen Dimensionen wird es halt unrentabel sonst wäre es scon gemacht worden.
 
@Cosmic7110:
Schnellladesäulen mit eingebauten Akkus gibt es bereits.

https://www.electrive.net/2018/12/07/unabhaengig-vom-stromnetz-speicherbasierte-schnelllader-erobern-den-markt/
 
@Zaebba: Hochleistungsladestationen arbeiten mit 800V mit bis 160 A
 
@ichwessnet: Das ist richtig, die sind aber an das 230/400V-Niederspannungsnetz angeschlossen. Da die Leistung sich nicht ändert (Verluste vernachlässige ich hier), sind die Ströme entsprechend höher. Und 160A über eine Steckverbindung klingt für mich schon nicht sonderlich schön...
 
@Zaebba:
Die CCS Steckverbindungen sind bis 400 A ausgelegt, sofern diese gekühlt werden,
ungekühlt sind diese bis ca. 250 A nutzbar.
Und andere Steckverbindungen gibt es nicht. Die Ladesäulen sind fest ans Stromnetz angeschlossen.
 
Na, da bin ich ja schon mal gespannt auf die ersten Meldungen bei denen die Akkus in Flammen aufgehen
 
@BlackByte: Ja, was die leichte Entflammbarkeit angeht ist man mit Benzin sicher besser dran...^^
 
@moribund: Wenn ich die Wahl habe neben einem brennenden Benzinkanister oder einem hochgehenden Lithiumakku zu stehen wähle ich definitiv den Benzinkanister. Wer schon mal selbst erlebt hat wie bei einem Test eine große Hochleistungs Lithiumbatterie hochgeht versteht sehr gut, was ich meine. Die Worte "spektakulär" und "beängstigend" passen sehr gut. Ich möchte so etwas beim Fahren nicht unter meinem Hintern haben.
 
@chronos42: Als ob du sowas schon mal selbst erlebt hast. Sowohl das eine als auch das andere.
 
@KarstenS: Doch, das habe ich. Es gibt tatsächlich Menschen die selbst was erleben. Das war ein Entladungstest einer großen Lithium Primärzelle. Zum Glück wurden alle Sicherheitsvorschriften eingehalten, obwohl eigentlich niemand damit gerechnet hatte das etwas ungewöhnliches passiert. Aufgrund eines Fertigungsfehlers des Packs kam es dann anders. Nach so etwas sieht man Lithiumzellen aus einem ganz anderen Blickwinkel.
 
@chronos42: Und Entladung ist in dem Fall dasselbe, wie das an so ner Tankstelle stattfindende beladen (des FahrzeugAkkus) ?
Nein? Na dann stellt sich mir die Frage, wieso die Fahrzeugelektronik nicht schlicht rechtzeitig auf stur bzw. Komplettabschaltung schalten sollte, statt (d)eine Ultratiefentladung zu dublizieren / zustande kommen zu lassen.
 
@DerTigga: Wo kommt noch mal der Begriff Supergau her? Ah... Richtig... Menschen haben den GAU definitiv unterschätzt und es gab noch etwas heftigeres. Oooops. Auch Menschen machen bei ihren Prophezeiungen deutliche Fehler!
 
@DerTigga: Das war in diesem Fall keine Ultratiefentladung. Auch bei Lithium Primärzellen schaltet eine Überwachungselektronik die entladenen Zellen im Pack komplett weg, da es ansonsten zu sehr unerwünschen Reaktionen kommen kann.
Das ist seit jahrzehnten Stand der Technik bei Lithiumsystemen. Kommt es aber in einer einzigen Zelle aufgrund eines Defektes (meistens Kurzschlüsse wegen Dentritenbildungen und/oder defekten Separatoren) dann kommt es zu einem thermischen Runaway, zuerst in einer Zelle, der dann in kurzer Zeit auf das gesamte Pack übergreift. Dagegen kann keine Ladeelektronik der Welt etwas unternehmen. Da steht man nur noch daneben und schaut fassungslos zu. Telefon und Notebookherstelle kennen das Problem nur zu gut, das ist schon schlimm genug, je nachdem wo das passiert. Und dann stelle man sich das Ereigniss bei Akkupacks vor, die mehrere hunder Kilo wiegen. Wie schon gesagt, ich will da nicht draufsitzen. Teslas sind schon einige abgefackelt, von den DHL Elektrotrasportern ebenfalls. Und diese Fahrzeuge sind alle recht neu, wie sicher ist ein Akkupack der schon viele Jahre durchgeschüttelt wurde in einem Fahrzeug? Für mich steht definitiv fest: So etwas werde ich nie benutzen.
 
Wird bestimmt Gut: Mo 6 Uhr bis 11 Uhr 49cnt/KWh; 11-16 Uhr 38 cnt, 16-20 Uhr 53 cnt, 20-21,42 Uhr 46cnt, Freitags ab 15 Uhr 99cnt, Gründonnerstag ab 14 Uhr 1,55 Euro, .................... Sorry, jedes Elektroauto das seinen strom bei Aral und Shell holt, gehört angezündet. Wenn E-Autos einen Vorteil haben, dann den, das genau diese Drecksäu... aus dem Markt gekickt werden!
 
@Bjorn_Maurer: öhm jo... hast du dir mal die Preisgestaltung der anderen Anbieter solcher Ladesäulen angeguckt?
 
@Cosmic7110: Die wechseln aber nicht 8mal am Tag die Preise um die Kunden abzuzocken. Würde Aldi die Preise für Milch oder Babynahrung mehrmals am Tag ändern, würde sie der Verbraucherschutz in der Luft zerreissen.
 
@Bjorn_Maurer: Ach da ist es wieder, dieses Buzzword...

zwingt dich einer die Dinger zu nutzen? Bist du ohne die größeren Mineralölkonzerne nicht lebensfähig? Schaffst es nicht an einer Tanksteller dieser Konzerne vorbeizufahren?

Oder was zwingt dich, dort ihre Produkte zu kaufen, dass du von "abzocken" sprichst?
 
@Cosmic7110: Ist der Kommentar jetzt ernst gemeint? Was für Alternativen haben wir als Verbrennerfahrer denn? (Und jetzt komm mir nicht mit E-Autos, die Teile kann sich kein sterblicher leisten).
 
@Cheeses: Bei freien zu tanken die den spöckes nicht mitmachen? Dann zu tanken wenn es günstig ist ( das ganze hat oder eher hatte System) etc pp. Brauchst du nun ne Anleitung fürs leben? Ich fahre auch einen Verbrenner... einen recht Hubraumstarken sogar, also erzähl nichts von Spritkosten ;)

Oder soll ch nun in das allgemeine Gejammer mit einsteigen was eh nichts ändert? Ich hasse pauschalurteile und solche tollen Begriffe wie Abzocke... Du hast nunmal die Wahl und wenn auf deinem Arbeitsweg nur eine Aral zu finden ist dann musst du halt Umwege in Kauf nehmen, aber zwingen tut dich nunmal keiner.
 
@Cosmic7110: Also ich weiß ja nicht wo du wohnst aber bei mir hier im Eck sind die freien meistens sogar noch einen cent drüber und die Preise schwanken dort genau so.
 
@Cheeses: Und weil die Unternehmen sich kurzfristig an den Markt anpassen und das in großen Zahlen recht öffentlich passiert sind das also Abzocker?

Hier schwanken sie auch, das System ist nach en paar Tagen durchblickt und man weiß wann sie unten sind, da es eh nur ein paar cent sind und mir die Zeit zu Schade darüber nachzudenken, bzw ich mehr verdiene wenn ich was tue als mich ärger, ists mir recht egal.

Aber Abzocke ist das für mich immernoch nicht, ich kann mir ja auch einen anderen Anbieter suchen wenn mich das stört.
 
@Cosmic7110: Ich kann mir keinen anderen aussuchen weil das alle machen, darum gehts ja. Stell dir mal vor was hier los wäre wenn der Strompreis sich ab morgen alle Stunde ändert um sich dem Markt anzupassen. Da wäre sofort die EU auf der Matte. Bei den Tanken ist es komischerweise egal, hier gilt anscheinend das Gewohnheitsrecht.
 
@Cosmic7110: Tankstellen bilden ein Oligopol. Da sind auch Preisabsprachen häufig üblich - zulässige Preisanspassungen natürlich auch. Alao schlecht für Verbraucher.

Ein Eingreifen des Staates z.B. Preisänderungen nur einmal im Monat zulässig würde zumindest dieses Auf- und Ab anstellen und transparentere Preise bieten. So dumm ist also die Idee gar nicht.
 
@gettin: Es braucht keine Preisabsprache wenn ich die Preise meiner Konkurenzt einfach über die Straße beobachten oder Online einsehen kann... Genau das ist auch das Problem warum man da recht wenig machen kann.
 
@Cheeses: sie ändern sich schon seit Jahren nicht mehr im Stundentakt, hör mal auf zu übertreiben und lass die Kirche im Dorf. Fahr halt fahrrad wenn dir das alles zu teuer ist - simple Marktwirtschaft.
 
@Cosmic7110: es ist auch simple Marktwirtschaft wenn der Staat in solche Oligopole regulierend eingreift.
Toller Vergleich mit dem "Fahrt doch Fahrrad"..
 
@gettin: Wir leben aber in einem Rechtsstaat und wie du merkst und auch das Kartellamt bestätigt können sie da nur bedingt eingreifen weil es nunmal keine direkten Absprachen gibt. Tagespreise etc gibt es auch in vielen anderen Bereichen.

Ich weiß nicht auf was ihr hinaus wollt, soll ich in das kollektive Rumgejammer einsteigen? Bewegt eure Ärsche wenn ihr der Meinung seid da muss was getan werden.
 
In 6 Minuten tanke ich für 700-800km, je nach Fahrweise und inkl. Bezahlen.
 
@Link: E-Autos sind eigentlich auch nicht dafür gedacht "vollzutanken". Eigentlich tankt man, wenn man gerade Zeit hat. Beim Einkaufen, zu Haus oder weiß ich wann. Ich würde nie auf die Idee kommen, falls ich so ein Ding hätte, zu warten bis ich kurz vor leer bin um dann an eine Tanke zu fahren und das Teil voll zu machen.
 
@blume666: Ja, nur was will man machen, wenn man >1000km an einem Tag zurücklegen muss? Das wird ne lange Fahrt...
 
@Link: Wieviel Prozent der Autofahrer fahren 1000km am Tag ??
Und wieviel Prozent fahren überhaupt 100km am Tag ?

Diese armseligen und abenteuerlich zusammenfantasierten "Argumente" gegen E-Mobilität gehen mir sowas von auf den Keks...
 
@vader2: Interessiert mich nicht wirklich. Ich mach das gelegentlich und brauche ein Auto, welches dabei zu gebrauchen ist.
 
@Link: wenn du so eine hohe KM Leistung brauchst, dann fahr doch einfach mit der Bahn, und das ist noch viel enspannter.
 
@tigerchen09: Ja, sicher, und die teilweise über 200kg von unhandlichem Zeug trägst dann du mir hinterher oder wie? Ganz abgesehen davon, dass das i.d.R. mit erheblicher Reisezeitverlängerung verbunden wäre.
 
@Link: fährst du 1000km durch ohne Pausen oder wie? Musst du nicht was essen/Toilette in der Zeit kannste dein Auto laden.
 
@Link: Ein Spediteur der Kühltransporte macht, und "Gelegentlich" auch mal einen Bagger transportieren muß, würde nie einen Tieflader kaufen, sondern dann einen mieten wenn er ihn benötigt.
 
@Bjorn_Maurer: Falsch. Wir haben einen Unternehmer, der eigentlich Schüttgüter befördert. Ab und an setzt er für unsere Firma einen Bagger um. Dafür hat er sich jetzt extra einen neuen Tieflader gekauft, weil der alte schon zu oft geschweißt wurde. Dein Beispiel ist also durch das reale Leben bereits ad absurdum gestellt.
 
@TobiasH: Ohne Pausen nicht, aber so lang sind die i.d.R. nicht, dass man in der Zeit für die nächsten paar Hundert Kilometer laden kann (also bei den aktuellen Reichweiten den Akku bis zum geht nicht mehr vollknallen), die finden auch nicht unbedingt an Tankstellen statt und sie finden bei so einer Strecke auch nicht unbedingt in der Mitte statt, sondern z.B. nach 300km und dann wird der Rest praktisch durchgefahren, von einer 10-minutigen Tank-Pinkel-Pause mal abgesehen, die aber bei einem Elektroauto nicht wirklich viel nutzt.
 
@tigerchen09: Ein bisschen realitätsfern ist der Vorschlag schon. Menschen mit so vielen Km sind meistens beruflich tätig und haben entsprechend auch Unterlagen/Materialien dabei. Zudem müssen sie von Kunde zu Kunde kommen und nicht von Bahnhof zu Bahnhof. Was soll das für eine Reise werden? Taxi-Zug-Taxi? Unbezahlbar.
 
@Krucki: Wenns nur Taxi-Zug-Taxi wäre. Man kann problemlos Taxi-Zug-Zug-Zug-Taxi draus machen, um so halbwegs die durchschnittliche Reise darzustellen. Und so ein Zug fährt auch nicht dann wenn ich es brauche, sondern gerade bei Fernzügen nur paar mal am Tag. Bei mehreren Terminen kann aus einer Tagesreise mit dem Auto völlig problemlos eine 3-Tage-Odyssee mit dem Zug werden. Diese ganzen Vorschläge kommen halt von Leuten, die noch nie ernsthaft ein Auto benutzt haben.
 
@Link: Oder von Leuten, die lechzend auf den Grünen Zusammenbruch unserer Wirtschaft warten, wenn es sich kein Mensch mehr leisten kann, zur Arbeit zu kommen!
 
@MathiasN: Nicht zu vergessen die Gruppe, die schlicht vollkommen damit überfordert ist ein Auto zu fahren und auch kein Interesse daran hat. Diese Gruppe ist auch gar nicht mal so klein, kenne persönlich einige dieser Exemplare.
 
@blume666: doch wenn es möglich wäre, wäre es dafür gedacht. Sie können es halt zur Zeit nicht. Man kann auch Nachteile versuchen schön zu reden lol
 
@Hulk123: Das ist sicher kein Nachteil, auch ihr euch das einreden wollt.
 
@Hulk123: Ich würd das ding laden wie mein handy. Wenn ich mein ich komm damit nicht übern Tag, klemm ichs bei der nächst besten Gelegenheit an. Dabei bin ich aber i.d.R. selten unter 15-20%. Dass man das Ding quasi überall Laden kann und nicht nur an Tankstellen ist ja gerade der gewaltige Vorteil. Geht halt beim Ikea oder Aldi Einkauf. Klar ist das ganze längst nicht ausgereizt, aber so ist es mit jeder Technologie. Verbrenner haben seit 20 Jahren keinen Fortschritt gemacht. Da pumpt die Werbeindustie aus dem letzten loch.
 
@blume666: "Verbrenner haben seit 20 Jahren keinen Fortschritt gemacht."
Nach über 100 Jahren ist da auch nicht mehr viel zu tun, die Effizienz ist nahezu am theoretischen Maximum, mehr ist da nicht zu holen. Deswegen u.A. der Versuch mit Bremsenergierückgewinnung, weil am Motor selbst nicht mehr viel zu tun ist.
 
@blume666: klingt gut sollen sie Induktionslademechanismen in unsere Straßen bauen. Dann können die Elektroautos beim fahren tanken.
 
@MatthiasK2: Man testet lieber Oberleitungen. Btw, wer soll die Umrüstung der Straßen eigentlich bezahlen? Und so ganz wartungsfrei dürfte das auch nicht sein.
 
Gewöhnt euch lieber an solche Meldungen nicht mehr zu kommentieren.
Man macht sich nur die Nerven kaputt und ändern kann man es generell doch nicht.

Es kommt wie es kommen muss, denn es ist in Mode gekommen viele arbeitende Menschen als Umweltsünder zu bezeichnen, und man darf kritisches Wort dagegen sagen oder etwas hinterfragen, auch wenn die Nachfolgepläne derzeit alle nur halb ausgegoren sind und ihr bezahltes Auto von heute auf Morgen ohne Alternative an Wert verliert.
Das letzte AKW ist bald weg und der Strombedarf wird durch die E-Mobilität höher und vielleicht müssen wir uns auch einfach nur mal wieder analog unserer Großeltern daran gewöhnen und mal stundenweise ohne Strom auskommen, da es in der Vergangenheit schon öfters mal knapp war.

Leider müssen irgendwelche Schüler nicht selbst zur Arbeit fahren geschweige denn ein Auto oder eine Familie mit einem Beruf unterhalten noch sitzen die die größten Ökoverfechter nur in kleinen Stromautos. Wenig getestete Technologien analog der Anfangszeit des Verbrennungsmotors werden in Zukunft den Allltag bestimmen und wenn es kaputt geht hat der Verbraucher eben Pech.

Dass jeder für Umweltschutz sein sollte ist klar, aber jetzt kammen schon Meldungen dass man Rind- und Lammfleisch verteuern sollte, so dass der Methanaustoss geringer wird. Die Veganer haben nun auch noch damit Oberwasser, da zuviel Fleisch ja generell schon immer nicht gesund wäre und es doch Fleischersatz gibt. Wo führt das alles hin bzw. habe ich da mit allem noch Spass am Leben?

Die Zukunft kann man mit solchen Überlegungen absehen - die Reichen und auch Politiker können sich weiterhin alles leisten und viele, welche schon bei ein paar Cent Milchverteuerung jammern müssen, bleiben eben auf der Strecke.
 
@Postman1970: Spaß im Leben ist gut. Spaß im Leben ist wichtig. Spaß im Leben braucht allerdings auch Grenzen. Spätestens dann, wenn es auf Kosten anderer geht. Und auch dann, wenn dies nicht unmittelbar greifbar ist.
 
@KarstenS: Es geht im Leben immer auf Kosten aller wenn du erfolgreicher bist, mehr hast oder es dir generell besser geht als dem Durchschnitt oder du einfach nur eine Leidenschaft oder ein Hobby hast, denn das Leben ist immer ein Gleichgewicht.

Jede Aktion löst etwas aus.
Es gibt nichts was ein Lebewesen ohne etwas auszulösen machen kann.

Aber nur weil alle laut schreien ist aber etwas für mich noch keine nachhaltige Lösung.
Ich kenne das beruflich und da nennt man so etwas Aktionismus.

Was anders machen ja - aber nicht mit Strom, welcher vom Menschen mit jeder Menge anderer Nachteile erzeugt werden muss. Nur darin sehe ich auch keine Zukunft.

Wie schon einmal hier von mir beschrieben sollte man auch noch viel mehr überlegen, woran man aber wenig bis nichts tut:
- Homeoffice wenn möglich: Weniger Pendler
- Steuererleichterungen wenn Unternehmen nachweisen möglichst im nahen Umkreis ihr Personal zu rekrutieren
- Verlängerte Garantieleistungen von 5-8 Jahren: Weniger Wegwerfen und Nachhaltigkeit
- Ausbau von öffentlichen Verkehrsmitteln: Weniger Autos da oftmals kein Bedarf
- Generelle Streichung von Inlandsflügen
- Übergroßer Lobbyismus und Parteispenden genauer prüfen und als Bestechung mit Schmiergeld bewerten

und noch vieles mehr ...
 
@Postman1970: Ein Lebewesen? Löst etwas aus? Kettenreaktion? Okay... Welche Reaktion löst eine fliegende Biene aus? Und jetzt komm mir nicht mit dieser beschränkten Schmetterling-Theorie, nachder ein Flügelschlag auf der andern Seite der Welt einen Tornado auslöst!
 
@Postman1970: Bei dem was du schreibst muss ich dran denken das der Bundestag sich jetzt mit Tampons beschäftigen muss.

Will damit sagen: Die spinnen die Römer.
 
Aral. Bei denen habe ich genau zweimal getankt - und beides mal musste ich (den Roller) hinschieben. (Weil Tankanzeige kaputt und verschätzt)
 
@Memfis: und das verbirgt welche wichtige bzw. thematisch relevante Aussage in sich?
 
@DerTigga: Ich denke, er hat die Werbung von Früher im Kopf... :-)
Mit dem netten Titel: "Im walking..."
 
@Memfis: Ist Aral an der mangelhaften Wartung deines Rollers schuld? Oder was möchtest du uns mitteilen?
 
So lange das nicht flächendeckend geht ist das ehr von weniger bedeutung weil: Wenn ich an jeder Tankstelle unterschiedlich lang warten muss bis ich an mein Ziel komme, kann ich mich ja nie drauf verlassen ob ich jetzt nur 10min warten muss oder eine Stunde.
Dann muss man bei jeder Tankstelle überlegen ob das dort jetzt schnell geht oder nicht... man will ja so schnell wie möglich weiter.
 
@MOSkorpion: irgendjemand muss aber anfangen
 
Schnell aufladen schadet den Akku, selber Schuld wers tut !!!! Mein Chef hat nen elektro MINI (sieht aus wie ein Puch Mini von früher) Anfangs waren es 180 kilometer beim Neukauf, jetzt nur mehr 90 kilometer mit einer Ladung im Stadtverkehr.
 
Ich hoffe mal, dass diese Ladesäulen überdacht sind. Sonst wenn es regnet dort zu tanken,..... da "beißen" die Ladepistolen womöglich. ;-)
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