The Dash: Bragi verkauft sein Kopfhörer-Geschäft, Käufer unbekannt
Bragi hatte einst die kabellosen In-Ear-Kopfhörer mit The Dash praktisch erfunden. Doch nun hat der deutsche Hersteller sein Hardwaregeschäft verkauft und zieht sich aus dem Hardware-Bereich vollständig zurück. Der Kaufpreis und auch der Käufer bleiben vorerst unbekannt.
Bragi bestätigte gegenüber der Website Wareable, dass es sein Produktgeschäft im März 2019 verkauft hat. Neue Kopfhörer werde es von Bragi nicht mehr geben. Das Unternehmen will künftig allein von Softwareverkäufen und Lizenzen für seine Technik leben. Bragi will die Identität des Käufers für die Dash-Sparte nicht preisgeben, sagte aber, dass Kunden, die Bragi-Geräte besitzen, weiterhin Support erhalten werden.
Später kooperierte das Unternehmen mit dem US-Hörgerätehersteller Starkey Hearing Technology, um das Design des In-Ear-Kopfhörers zu verändern. Das Ergebnis waren die stark verbesserten Dash Pro, die unter anderem Funktionen wie Echtzeit-Übersetzungen anboten. Mit rund 350 Euro waren sie immerhin fast doppelt so teuer wie Apples AirPods.
2018 kündigte Bragi das Project Ears und eine Partnerschaft mit Mimi Hearing Technologies an, um seine In-Ears mit Funktionen zur Verbesserung des Hörvermögens zu erweitern.
Gegen Apples AirPods kam Bragi trotz des früheren Markteintritts nie an. In einem Bericht der Marktforscher von Counterpoint Research heißt es, dass allein im vierten Quartal 2018 weltweit rund 12,5 Millionen Bluetooth-In-Ears verkauft wurden. Apple soll mit einem Marktanteil von 60 Prozent an der Spitze liegen.
Viele ehemalige Interessenten
Nach Informationen von Wareable war Google 2017 daran interessiert, die Technologie von Bragi für seine eigenen Pixel Buds zu erwerben. Der Deal kam nicht zustande und Bragi sicherte sich im August 2017 eine neue Finanzierung, an der Google nicht beteiligt war. Auch der Wearable-Anbieter Fitbit soll damals an Bragi interessiert gewesen sein.Start mit Kickstarter
Bragi brachte 2015 sein erstes Produkt auf den Markt. Dem ging eine Kickstarter-Kampagne voraus, die etwa 3,4 Millionen Dollar einbrachte. Das erste Produkt namens The Dash war allerdings von Bluetooth-Verbindungsschwierigkeiten geplagt.Später kooperierte das Unternehmen mit dem US-Hörgerätehersteller Starkey Hearing Technology, um das Design des In-Ear-Kopfhörers zu verändern. Das Ergebnis waren die stark verbesserten Dash Pro, die unter anderem Funktionen wie Echtzeit-Übersetzungen anboten. Mit rund 350 Euro waren sie immerhin fast doppelt so teuer wie Apples AirPods.
2018 kündigte Bragi das Project Ears und eine Partnerschaft mit Mimi Hearing Technologies an, um seine In-Ears mit Funktionen zur Verbesserung des Hörvermögens zu erweitern.
Gegen Apples AirPods kam Bragi trotz des früheren Markteintritts nie an. In einem Bericht der Marktforscher von Counterpoint Research heißt es, dass allein im vierten Quartal 2018 weltweit rund 12,5 Millionen Bluetooth-In-Ears verkauft wurden. Apple soll mit einem Marktanteil von 60 Prozent an der Spitze liegen.
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