AirPods-Konkurrent: Amazon soll In-Ear-Kopfhörer mit Alexa planen
Der Erfolg der Apple AirPods hat Amazon dazu inspiriert, selbst In-Ear-Kopfhörer zu entwickeln, die mit Funktionen der Sprachassistentin Alexa ausgestattet sind, so ein Medienbericht. Die Ohrhörer sollen per Bluetooth arbeiten und ein Ladecase mitliefern.
Nach einem Bericht des US-Wirtschaftsnachrichtendienstes Bloomberg sollen die Alexa-Ohrhörer als Konkurrenz zu den AirPods von Apple entwickelt werden und im Oktober 2019 auf den Markt kommen. Sie sollen eine besonders gute Tonqualität liefern, um sich von der Konkurrenz abzuheben. Mittels der Sprachassistenten-Funktion sollen die noch namenlosen Kopfhörer alle Aufgaben bewältigen können, die sich auch mit Amazons Echo-Lautsprechern erledigen lassen. Die Ohrhörer sollen wie alle Konkurrenzprodukte auch mit einer kleinen Ladeschale ausgeliefert werden, die selbst einen Akku enthält, der die Stromspeicher in den Kopfhörern wieder auflädt. Über die Akkulaufzeit gibt es noch keine Informationen.
Wie andere digitale Assistenten muss auch der Amazon-Ohrhörer per Bluetooth mit dem Smartphone oder Tablet des Nutzers verbunden werden, um Informationen aus dem Internet zu ziehen und die aufgenommenen Sprachbefehle zu bearbeiten. In gewisser Weise ist Amazon also davon abhängig, dass die Smartphone-Anbieter die Sprachassistenten auch unterstützen: Wenn immer die Alexa-App auf dem iPhone aufgerufen werden müsste, bevor der Sprachassistent der Ohrhörer funktioniert, wäre das reichlich unkomfortabel.
Doch nach wie vor gibt es bei allen Sprachassistenten von Google, Amazon und Apple Datenschutzprobleme, meinten die Tester in ihrem Fazit Ende März 2019: "Die Anbieter der drei Sprachassistentensysteme von Amazon, Apple und Google setzen in ihren DatenschutzErklärungen grundlegende Prinzipien des strengen europäischen Datenschutzrechts nicht angemessen um", schreibt die Stiftung Warentest.
Siehe auch: Die besseren AirPods? Apple stellt Beats Powerbeats Pro-Kopfhörer vor
Die beliebten Echo-Lautsprecher jetzt auf Amazon.de kaufen:
Wie andere digitale Assistenten muss auch der Amazon-Ohrhörer per Bluetooth mit dem Smartphone oder Tablet des Nutzers verbunden werden, um Informationen aus dem Internet zu ziehen und die aufgenommenen Sprachbefehle zu bearbeiten. In gewisser Weise ist Amazon also davon abhängig, dass die Smartphone-Anbieter die Sprachassistenten auch unterstützen: Wenn immer die Alexa-App auf dem iPhone aufgerufen werden müsste, bevor der Sprachassistent der Ohrhörer funktioniert, wäre das reichlich unkomfortabel.
Kommt im zweiten Halbjahr
Was die Amazon-Alexa-Kopfhörer kosten sollen, ist dem Bloomberg-Bericht nicht zu entnehmen. Auch das Erscheinungsdatum ist nur vage mit der zweiten Jahreshälfte 2019 angegeben worden. Inwiefern der Sprachassistent letztlich einen Vorteil gegenüber Apples Konkurrenzprodukt bietet, muss sich zeigen. Apples Siri wird allgemein als weniger leistungsfähig betrachtet als Amazons Alexa. So urteilte die Stiftung Warentest bei einem Vergleichstest, dass Amazons Alexa die bessere Sprachausgabe hat und die Stimme des Assistenten natürlicher als die Konkurrenz von Google und Apple klinge.Doch nach wie vor gibt es bei allen Sprachassistenten von Google, Amazon und Apple Datenschutzprobleme, meinten die Tester in ihrem Fazit Ende März 2019: "Die Anbieter der drei Sprachassistentensysteme von Amazon, Apple und Google setzen in ihren DatenschutzErklärungen grundlegende Prinzipien des strengen europäischen Datenschutzrechts nicht angemessen um", schreibt die Stiftung Warentest.
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