Russland schreibt VPN-Anbietern vor, was sie zu blocken haben
Eine Reihe von bekannten VPN-Anbietern soll nach dem Willen der russischen Behörden diverse Websites sperren, deren Inhalte von der Regierung nicht erwünscht sind. Sie wurden aufgefordert, sich dem staatlichen Zensursystem anzuschließen, das eine Art Blockliste für Websites betreibt.
Wie TorrentFreak berichtet, erhielten einige Anbieter, namentlich NordVPN, ExpressVPN, TorGuard, IPVanish, VPN Unlimited, VyprVPN, Kaspersky Secure Connection, HideMyAss, Hola VPN und OpenVPN, jüngst Post von der staatlichen Telekommunikationsaufsicht Russlands, weil sie Server innerhalb des Landes betreiben - ohne die staatliche Blockliste einzuhalten.
Die Firmen haben nun knapp einen Monat Zeit, um der Aufforderung durch die russischen Behörden nachzukommen. Als Konsequenz droht den VPN-Anbietern nun nichts anderes, als dass sie selbst auf der Sperrliste landen sollen, so dass die russischen Netzbetreiber keinerlei Verbindungen zu ihren Diensten mehr zulassen würden.
Einer der Anbieter, die Firma TorGuard, hat mittlerweile entsprechende Konsequenzen gezogen und sich aus Russland zurückgezogen. Man habe alle Schritte in die Wege geleitet, um die bisher in Moskau und Sankt Petersburg betriebenen Server des Unternehmens zu entfernen und die Beziehungen zu russischen Rechenzentren zu kappen.
Durch das Vorgehen der Kommunikationsaufsicht ist es den Anbietern der "Virtual Private Networks" nicht mehr möglich, den eigenlichen Zweck ihrer Dienste erfolgreich umzusetzen. Schließlich dienen VPN-Verbindungen vor allem auch dazu, Zensur zu umgehen und den freien Zugriff auf das Internet zu gewährleisten.
Blockliste umsetzen, oder Rückzug aus Russland
Die Roskomnadzor forderte die Firmen auf, ihre Dienste an die sogenannte FGIS-Datenbank anzuschließen, also jenes System, das festlegt, welche Websites und Netzwerke für den Zugriff über russische Internetverbindungen gesperrt sein sollen. Die großen Suchmaschinen und Diensteanbieter Russlands wie etwa Yandex und Mail.ru sind allesamt bereits seit Jahren angebunden und filtern ihre Inhalte entsprechend.Die Firmen haben nun knapp einen Monat Zeit, um der Aufforderung durch die russischen Behörden nachzukommen. Als Konsequenz droht den VPN-Anbietern nun nichts anderes, als dass sie selbst auf der Sperrliste landen sollen, so dass die russischen Netzbetreiber keinerlei Verbindungen zu ihren Diensten mehr zulassen würden.
Einer der Anbieter, die Firma TorGuard, hat mittlerweile entsprechende Konsequenzen gezogen und sich aus Russland zurückgezogen. Man habe alle Schritte in die Wege geleitet, um die bisher in Moskau und Sankt Petersburg betriebenen Server des Unternehmens zu entfernen und die Beziehungen zu russischen Rechenzentren zu kappen.
Durch das Vorgehen der Kommunikationsaufsicht ist es den Anbietern der "Virtual Private Networks" nicht mehr möglich, den eigenlichen Zweck ihrer Dienste erfolgreich umzusetzen. Schließlich dienen VPN-Verbindungen vor allem auch dazu, Zensur zu umgehen und den freien Zugriff auf das Internet zu gewährleisten.
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