Blackbox & mehr: Viele Hightech-Komponenten werden in PKWs Pflicht
In Verhandlungen zwischen Europaparlament und den EU-Staaten hat man sich darauf verständigt, dass Neuwagen ab 2024 eine ganze Reihe an Assistenz- und Überwachungssystemen mitbringen müssen. Unter anderem ist ab dann ein Fahrtenschreiber Vorschrift, der bei Unfällen die entscheidenden Sekunden registriert.
So sieht das Parlament vor, dass Fahrzeuge ab dann automatisierte Notfallbremsungen durchführen können sollen, dazu soll jedes Auto den Fahrer überwachen und bei Abgelenktheit entsprechend warnen. Auch Systeme wie Spurhalteassistenten und Rückfahrwarnsystem sieht die EU für zukünftige Neuwagen als unverzichtbar an. Das Parlament sieht auch eine Erleichterung des Einbaues von Alkoholprüfgeräten vor - eine Pflicht zum Einbau will das Parlament entgegen Medienberichten hier aber nicht beschließen.
Bei LKW und Bussen erwartet das Parlament nach der aktuellen Planung, dass diese zukünftig den Fahrer vor oft schwer sichtbaren Verkehrsteilnehmern wie Fußgängern und Fahrradfahrern warnt, neben Kollisionssensoren sollen dabei auch Systeme zur Überwachung des toten Winkels Pflicht werden.
Für die jetzt getroffene Vereinbarung ist im nächsten Schritt eine Bestätigung durch die Botschafter der Mitgliedstaaten und den Ausschuss für Binnenmarkt und Verbraucherschutz nötig. Danach erfolgt dann die Vorlage zur Genehmigung beim Parlament und dem EU-Ministerrat.
Viele Assistenz- und Sensorsysteme werden in ein paar Jahren Pflicht sein
Viele moderne Autos bringen unzählige Assistenz- und Überwachungssysteme mit, die nicht nur das Fahren erleichtern, sondern vor allem sicherer machen sollen. Jetzt haben sich laut Golem das Europaparlaments und die EU-Staaten nach längeren Verhandlungen auf einen ganzen Katalog an Komponenten geeinigt, die Autobauer ab dem Jahr 2022 in ihren neu konstruierten Autos unterbringen sollen. Für bereits entwickelte Neuwagen sieht das Parlament eine Frist bis 2024 vor, ab dann sollen auch hier eine Vielzahl von Systemen Vorschrift werden. Infografik: Diese Elektroautos rollen am weitesten
So sieht das Parlament vor, dass Fahrzeuge ab dann automatisierte Notfallbremsungen durchführen können sollen, dazu soll jedes Auto den Fahrer überwachen und bei Abgelenktheit entsprechend warnen. Auch Systeme wie Spurhalteassistenten und Rückfahrwarnsystem sieht die EU für zukünftige Neuwagen als unverzichtbar an. Das Parlament sieht auch eine Erleichterung des Einbaues von Alkoholprüfgeräten vor - eine Pflicht zum Einbau will das Parlament entgegen Medienberichten hier aber nicht beschließen.
Die Blackbox für Autos
Die Autobauer sollen außerdem sogenannte Ereignisdatenschreiber - also im Prinzip ein System wie die Black Box bei Flugzeugen - in ihre neuen Modelle einbauen. Diese können Sensordaten kurz vor sowie während des Crashs aufzeichnen und damit wichtige Informationen zur Ursachenforschung bei Unfällen liefern, mit denen letztendlich dann auch Assistenzsysteme verbessert werden können.Bei LKW und Bussen erwartet das Parlament nach der aktuellen Planung, dass diese zukünftig den Fahrer vor oft schwer sichtbaren Verkehrsteilnehmern wie Fußgängern und Fahrradfahrern warnt, neben Kollisionssensoren sollen dabei auch Systeme zur Überwachung des toten Winkels Pflicht werden.
Für die jetzt getroffene Vereinbarung ist im nächsten Schritt eine Bestätigung durch die Botschafter der Mitgliedstaaten und den Ausschuss für Binnenmarkt und Verbraucherschutz nötig. Danach erfolgt dann die Vorlage zur Genehmigung beim Parlament und dem EU-Ministerrat.
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