Aurora: USA stecken Rekordsumme in ersten Exascale-Supercomputer
Der nächste große Sprung in der maximalen Rechenleistung von Computer-Systemen lässt nun schon länger auf sich warten, als ursprünglich angenommen wurde. Doch jetzt geht es wohl endlich los: Das US-Energieministerium hat die Mittel für den Bau eines Supercomputers frei gemacht, der als erstes System die Exaflops-Marke knacken soll.
Vor einigen Jahren nahm man noch an, dass das Exascale-Zeitalter um das Jahr 2018 herum beginnen wird. Das klappte allerdings nicht. Der schnellste Rechner kam zuletzt gerade einmal auf 143,5 Petaflops, was knapp 15 Prozent der großen Zielmarke sind. Jetzt will man den großen Sprung aber in Angriff nehmen und hofft, dass das neue System im Jahr 2021 die gewünschte Leistung erreichen kann.
Das Projekt trägt den Namen "Aurora", wie aus einem Bericht der New York Times hervorgeht. Aus dem Staatshaushalt sollen rund 500 Millionen Dollar für den Bau locker gemacht werden, was die bisher größte Investition in einen Supercomputer wäre. Bei der Konstruktion des Systems werden Cray und Intel zusammenarbeiten, die schon länger gemeinsam in Richtung Exascale marschieren.
Welche Komponenten letztlich genau in Aurora stecken werden, lässt sich jetzt natürlich noch nicht sagen - denn es werden wohl kaum jene Prozessoren sein, die aktuell schon verfügbar sind. Die kommenden Exascale-Systeme sollen vor allem im wissenschaftlichen Bereich Berechnungen ermöglichen, die heute einfach noch nicht möglich sind. Dazu gehören beispielsweise Klimamodelle mit einer wesentlich höheren Auflösung oder auch Simulationen zur Entstehung von komplexen Molekülen, was komplett neue Werkstoffe hervorbringen könnte.
Siehe auch: Top500-Supercomputer: Endlich ist wieder richtig Bewegung in der Liste
Das Projekt trägt den Namen "Aurora", wie aus einem Bericht der New York Times hervorgeht. Aus dem Staatshaushalt sollen rund 500 Millionen Dollar für den Bau locker gemacht werden, was die bisher größte Investition in einen Supercomputer wäre. Bei der Konstruktion des Systems werden Cray und Intel zusammenarbeiten, die schon länger gemeinsam in Richtung Exascale marschieren.
Phi-Ende war ein Rückschlag
Und Kennern der Supercomputer-Szene wird auch der Name Aurora durchaus bekannt sein. Unter diesem wollten Cray und Intel schon 2015 mit der konkreten Arbeit an einem entsprechenden System beginnen. Allerdings setzte man hier noch große Hoffnungen in die Xeon Phi-Prozessoren, die Intel dann allerdings einstellte. Stattdessen werden nun die normalen Xeon-Chips der kommenden Baureihen zum Einsatz kommen. Und Cray bringt die dazugehörige Hardware, insbesondere die Technologien für die performante Verbindung der Rechenknoten mit.Welche Komponenten letztlich genau in Aurora stecken werden, lässt sich jetzt natürlich noch nicht sagen - denn es werden wohl kaum jene Prozessoren sein, die aktuell schon verfügbar sind. Die kommenden Exascale-Systeme sollen vor allem im wissenschaftlichen Bereich Berechnungen ermöglichen, die heute einfach noch nicht möglich sind. Dazu gehören beispielsweise Klimamodelle mit einer wesentlich höheren Auflösung oder auch Simulationen zur Entstehung von komplexen Molekülen, was komplett neue Werkstoffe hervorbringen könnte.
Siehe auch: Top500-Supercomputer: Endlich ist wieder richtig Bewegung in der Liste
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