Gaming-Kids den Spaß verderben:
Aldi UK bietet Cyber-Kopfgeldjäger an
Dass sich Kinder und Jugendliche auch mal nur sehr unwillig von ihren Gaming-Geräten entfernen, ist ein altes Phänomen. Jetzt hat Aldi UK eine kuriose Aktion gestartet, die Eltern dabei helfen soll, ihren allzu eifrig zockenden Nachwuchs an den Essenstisch zu bekommen. Unter der Überschrift "Teatime Takedown" kann man professionelle Gamer anheuern, die jedem dem Spaß am Spielen verderben sollen.
Die Idee: Eltern können bei dem Dienst das Gamer-Tag ihres Kindes hinterlegen - Aldi stellt auf der Webseite einen Guide bereit, wie dieses herausgefunden werden kann. Dann können sich die Erziehungsberechtigten entscheiden, wann ihr Kind im Aktionszeitraum vom 12. bis 31. März von dem professionellen Team "zerlegt" werden soll. "Wir können nicht garantieren, dass jeder Takedown erfolgreich ist, aber wir geben unserer Bestes, um die Mission zu erfüllen", so Aldi auf der Aktionsseite.
Die vermeintliche Logik hinter dem Aldi-Angebot: Sind die Kinder allzu frustriert durch die Attacken der engagierten Kopfgeldjäger, "haben sie auch keine Ausrede mehr nicht am Tisch zu sitzen, wenn das Essen fertig ist", so die Macher - ob dies dann auch die tatsächliche Reaktion der meisten anvisierten Gamer widerspiegelt, darf auf jeden Fall bezweifelt werden.
Für Eltern, die es leid sind, dass ihre Kinder nicht zum Essen kommen
Kinder zuverlässig davon abzuhalten, allzu viel Zeit in Spiele zu investieren, ist für viele Eltern eine echte Aufgabe - auch wenn Methoden wie das Ausschalten des Routers zumindest für Online-Games natürlich eine klare Übergangs-Lösung bieten. Aldi UK bietet verzweifelten Erziehungsberechtigten jetzt noch eine andere Möglichkeit: "Machen sie sich die Dienste einer Elite-Gruppe an professionellen Gamern zunutze."Die Idee: Eltern können bei dem Dienst das Gamer-Tag ihres Kindes hinterlegen - Aldi stellt auf der Webseite einen Guide bereit, wie dieses herausgefunden werden kann. Dann können sich die Erziehungsberechtigten entscheiden, wann ihr Kind im Aktionszeitraum vom 12. bis 31. März von dem professionellen Team "zerlegt" werden soll. "Wir können nicht garantieren, dass jeder Takedown erfolgreich ist, aber wir geben unserer Bestes, um die Mission zu erfüllen", so Aldi auf der Aktionsseite.
Die vermeintliche Logik hinter dem Aldi-Angebot: Sind die Kinder allzu frustriert durch die Attacken der engagierten Kopfgeldjäger, "haben sie auch keine Ausrede mehr nicht am Tisch zu sitzen, wenn das Essen fertig ist", so die Macher - ob dies dann auch die tatsächliche Reaktion der meisten anvisierten Gamer widerspiegelt, darf auf jeden Fall bezweifelt werden.
Reaktionen gemischt
Die Reaktionen auf die Ankündigung von Aldi fallen dabei sehr gemischt aus. Auf Facebook muss sich das Unternehmen den Vorwurf gefallen lassen, Mobbing und Belästigung von Kindern zu fördern: "Das ist doch Werbung für Cyber-Bullying" so ein erzürnter Nutzer. Andere danken dem Konzern aber auch für diesen "brillanten Service". Für Aldi Uk ist die Aktion vor allem ein Marketing-Gag rund um den Muttertag am 31. März.
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