Windows-Alternative? Android Q Beta bringt eigenen Desktop-Modus
Google hat gestern Abend mit der Auslieferung der ersten Beta von Android Q begonnen und dabei nicht nur eine Reihe von offiziell verfügbaren neuen Features für sein mobiles Betriebssystem erstmals zugänglich gemacht. Tüftler haben herausgefunden, dass Android Q erstmals auch einen nativen Desktop-Modus mitbringt, der ähnlich wie die Oberfläche von Windows funktioniert.
Wie XDA Developers unter Berufung auf einen Twitter-Nutzer berichtet, entdeckte man in der jetzt veröffentlichten Vorabversion von Android Q eine neue Komponente des AOSP-Launchers, die beim Start eine Art Android-Desktop hervorbringt. Das Ganze kann von jedermann ausprobiert werden, indem man im Android Studio Emulator ein bestimmtes ADB-Kommando ausführt.
Die neue Desktop-Oberfläche erinnert noch stark an eine Art Tablet-Interface, schließlich werden die Status- und die Navigationsleiste noch in praktisch unveränderter Form angezeigt. Zwar wird das Interface für ein mögliches größeres Display gestreckt, die verschiedenen Elemente der Oberfläche wie der Home-Button, die Uhrzeit und Akku- bzw. Netzwerk-Anzeige und der Bereich für Benachrichtigungen bleiben aber an ihren angestammten Positionen.
Hinterlegt man eine Verknüpfung zu einer App aus dem Launcher auf dem Homescreen bzw. Desktop, kann die App auf diesem Weg noch schneller gestartet werden. Sobald sie geöffnet wird, läuft die App dann nicht mehr im Vollbildmodus, sondern wird in einem frei in seiner Größe veränderbaren Fenster angezeigt, ganz wie man es von Windows und anderen Desktop-Betriebssystemen kennt.
Auch auf den Smartphones der Pixel-Serie, die jetzt als erste mit OTA-Updates für die Android Q Beta versorgt werden, lässt sich der neue Desktop-Modus bereits aktivieren. Dazu muss man lediglich in die Entwickleroptionen in den Einstellungen wechseln, um dort die entsprechende Funktionalität einzuschalten. Der Haken ist aber, dass keines der Pixel-Smartphones die Bildausgabe über den USB-C-Port und ein angeschlossenes HDMI-Kabel unterstützt, so dass der neue, native Android-Desktop auf ihnen bisher im Grunde vollkommen nutzlos ist.
Die neue Desktop-Oberfläche erinnert noch stark an eine Art Tablet-Interface, schließlich werden die Status- und die Navigationsleiste noch in praktisch unveränderter Form angezeigt. Zwar wird das Interface für ein mögliches größeres Display gestreckt, die verschiedenen Elemente der Oberfläche wie der Home-Button, die Uhrzeit und Akku- bzw. Netzwerk-Anzeige und der Bereich für Benachrichtigungen bleiben aber an ihren angestammten Positionen.
Apps laufen in Freiform-Fenstern wie unter Windows
Das Interface bietet aber darüber hinaus auch noch zwei weitere Schaltflächen. Dabei lassen sich über die eine die Einstellungen für den Homescreen bzw. den neuen Desktop zum Festlegen eines Hintergrundbilds und das Hinzufügen eines App-Shortcuts aufrufen. Die zweite Schaltfläche ist nichts anderes als der App-Launcher, also eine Art Startmenü in dem der schnelle Zugriff auf sämtliche auf dem jeweiligen Gerät installierte Apps möglich ist.Hinterlegt man eine Verknüpfung zu einer App aus dem Launcher auf dem Homescreen bzw. Desktop, kann die App auf diesem Weg noch schneller gestartet werden. Sobald sie geöffnet wird, läuft die App dann nicht mehr im Vollbildmodus, sondern wird in einem frei in seiner Größe veränderbaren Fenster angezeigt, ganz wie man es von Windows und anderen Desktop-Betriebssystemen kennt.
Auch auf den Smartphones der Pixel-Serie, die jetzt als erste mit OTA-Updates für die Android Q Beta versorgt werden, lässt sich der neue Desktop-Modus bereits aktivieren. Dazu muss man lediglich in die Entwickleroptionen in den Einstellungen wechseln, um dort die entsprechende Funktionalität einzuschalten. Der Haken ist aber, dass keines der Pixel-Smartphones die Bildausgabe über den USB-C-Port und ein angeschlossenes HDMI-Kabel unterstützt, so dass der neue, native Android-Desktop auf ihnen bisher im Grunde vollkommen nutzlos ist.
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