Spannender Deal: Amazon bekommt "Herr der Ringe" nur über Umwege
Dass sich Amazon im Bieterkampf um die Rechte für eine "Herr der Ringe"-Serie gegen Schwergewichte wie Netflix, HBO und Apple durchsetzen konnte, hatte viele Beobachter erstaunt. Jetzt gibt es interessante Hintergrundberichte, die den Deal genauer beleuchten: Demnach hatte Amazon nicht einmal das höchste Gebot abgegeben, für die Rechteinhaber war aber die Aussicht auf gesteigerte Buchverkäufe am Ende zu verlockend.
Wie CNBC von einer "mit der Sache vertrauten Quelle" erfahren haben will, hatte Amazon mit 250 Millionen US-Dollar nicht einmal das höchste Gebot für die Rechte an der Show abgegeben. Vielmehr soll der Konzern bei den Rechteinhabern von J.R.R. Tolkiens Werken wegen seiner unbestreitbaren Stärke in einem anderen Bereich als Favorit aus den Verhandlungen hervorgegangen sein: Bücher verkaufen.
So seien die Tolkien-Erben davon überzeugt gewesen, dass durch das Bewerben der Serie durch Amazon auch die Bücher des Kult-Autoren viel neue Aufmerksamkeit erhalten - die sich dann natürlich im besten Fall auch in Verkäufen niederschlägt. Wahrscheinlich nicht ausschlaggebend für die Verhandlungen, aber ein interessantes kleines Detail: Laut der von CNBC zitierten Quelle soll Amazon die Erben inklusive der vertretenden Anwaltskanzlei auch noch mit "Kisten voller brandneuer Echo-Lautsprecher" versorgt haben.
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Amazon schnappt sich die Rechte am "Herr der Ringe" mit seiner Marktmacht
Den Aufbau seiner Streaming-Abteilung Prime Video verfolgt Amazon seit wenigen Jahren mit spürbar mehr Ehrgeiz. 2017 hatte sich die Branche durchaus erstaunt gezeigt, als das Unternehmen bekannt geben konnte, dass man die Rechte für eine TV-Serie zu "Herr der Ringe" von J.R.R. Tolkien erstanden hatte. Wie CNBC schreibt, galten damals auch Schwergewichte wie Netflix, HBO und Apple als sehr interessiert an den Rechten. Wie der Bericht ausführt, gibt es jetzt Hintergrundinformationen, warum Amazon den Zuschlag erhalten hat.Wie CNBC von einer "mit der Sache vertrauten Quelle" erfahren haben will, hatte Amazon mit 250 Millionen US-Dollar nicht einmal das höchste Gebot für die Rechte an der Show abgegeben. Vielmehr soll der Konzern bei den Rechteinhabern von J.R.R. Tolkiens Werken wegen seiner unbestreitbaren Stärke in einem anderen Bereich als Favorit aus den Verhandlungen hervorgegangen sein: Bücher verkaufen.
So seien die Tolkien-Erben davon überzeugt gewesen, dass durch das Bewerben der Serie durch Amazon auch die Bücher des Kult-Autoren viel neue Aufmerksamkeit erhalten - die sich dann natürlich im besten Fall auch in Verkäufen niederschlägt. Wahrscheinlich nicht ausschlaggebend für die Verhandlungen, aber ein interessantes kleines Detail: Laut der von CNBC zitierten Quelle soll Amazon die Erben inklusive der vertretenden Anwaltskanzlei auch noch mit "Kisten voller brandneuer Echo-Lautsprecher" versorgt haben.
Das will Bezos ausgeben
Dass es sich Amazon und Konzernchef Jeff Bezos leisten können, viel in neue Streaming-Inhalte zu investieren, scheint klar. Das Unternehmen wird nach Schätzung von Analysten alleine in diesem Jahr bis zu 6 Milliarden in Inhalte investieren - zum Vergleich: Netflix Ausgaben in diesem Bereich werden auf 15 Milliarden geschätzt. Allerdings verfolge Amazon keine langfristige Ausgabe Strategie. Jeff Bezos und Jeff Blackburn, Vizepräsident der Business Development and Digital Entertainment bei dem Konzern, "ziehen es vor, nicht mehr als 12 Monate im Voraus zu planen", so die Quelle.Amazon Prime Video Das sind die neuen Serien und Filme im März Amazon Prime 30 Tage lang kostenlos testen Amazon Prime Abo Diese Vorteile bringt das Premium-Angebot Die Netflix-Highlights im März Neue Serien und Filme im Überblick
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