Apple AirPods: Nutzer klagen über Akkuprobleme - Teure Reparatur
Die kabellosen Apple AirPods erfreuen sich derzeit großer Beliebtheit. Ganz fehlerfrei scheinen die so genannten Truly-Wireless-Kopfhörer allerdings nicht zu sein. Immer mehr Nutzer beschweren sich über sinkende Akkulaufzeiten und viel zu teure Austausch- oder Reparaturkosten.
Die Kollegen der heise-Tochter Mac & i haben sich in der Apple-Community umgehört und festgestellt, dass sich über die Dauer von mehr als 2 Jahren seit Erscheinen der AirPods, immer mehr Nutzer mit Kritik zu Wort melden. Dabei geht es jedoch nicht um das eventuell gewöhnungsbedürftige Design oder den Halt in den Ohren, sondern um teilweise deutlich verminderte Akkulaufzeiten.
Natürlich, bei täglicher Nutzung und Ladung der kabellosen Apple-Kopfhörer kommt es nach einer gewissen Zeit zu eine Verkürzung der Batterielebensdauer. Das kennt man auch von Smartphones, Tablets und Notebooks. AirPods-Nutzer berichten allerdings davon, dass vor allem bei Telefonaten die Akkulaufzeit auf ein Viertel absinkt, was in etwa nur noch 30 Minuten entspricht. Vielleicht ein Härtefall: Eine Reduzierung der Akkulaufzeit um 20 bis 40 Prozent scheint aber üblich zu sein, wenn die Kopfhörer lange Zeit im Einsatz waren.
Will man also die Batterien beider Kopfhörer und des Ladecase austauschen lassen, schlägt das bei Apple mit 165 Euro zu Buche, was in etwa dem aktuellen Neukaufpreis entspricht. Außerhalb der Garantie erhöhen sich die Kosten auf jeweils 79 Euro (237 Euro gesamt). Wenn dann noch Versandkosten von bis zu 12,10 Euro zusätzlich fällig werden, dürfte wohl jeder Käufer eher an eine Neuanschaffung denken. Ob Apple dieses "Problem" mit den erwarteten AirPods 2 löst, wird sich zeigen.
"Normale" Wireless-Kopfhörer sind schwer zu finden
Wer auf der Suche nach ganz normalen, kabellosen In-Ear-Kopfhörern ist, die den Gehörgang nicht mit so genannten "EarPlugs" verschließen, der wird ziemlich schnell auf Apples AirPods stoßen. Die drahtlosen Ohrhörer versprechen eine Akkulaufzeit von bis zu 5 Stunden beim Musikhören und bis zu 2 Stunden bei Telefonaten. Im mitgelieferten Ladecase steht zudem Kapazität für weitere 11 bis 24 Stunden Nutzungszeit zur Verfügung.Die Kollegen der heise-Tochter Mac & i haben sich in der Apple-Community umgehört und festgestellt, dass sich über die Dauer von mehr als 2 Jahren seit Erscheinen der AirPods, immer mehr Nutzer mit Kritik zu Wort melden. Dabei geht es jedoch nicht um das eventuell gewöhnungsbedürftige Design oder den Halt in den Ohren, sondern um teilweise deutlich verminderte Akkulaufzeiten.
Natürlich, bei täglicher Nutzung und Ladung der kabellosen Apple-Kopfhörer kommt es nach einer gewissen Zeit zu eine Verkürzung der Batterielebensdauer. Das kennt man auch von Smartphones, Tablets und Notebooks. AirPods-Nutzer berichten allerdings davon, dass vor allem bei Telefonaten die Akkulaufzeit auf ein Viertel absinkt, was in etwa nur noch 30 Minuten entspricht. Vielleicht ein Härtefall: Eine Reduzierung der Akkulaufzeit um 20 bis 40 Prozent scheint aber üblich zu sein, wenn die Kopfhörer lange Zeit im Einsatz waren.
Reparatur außerhalb der Garantie extrem teuer
Viel kritischer betrachten Verwender der Apple AirPods jedoch die Kosten für die Reparatur oder den Austausch der drahtlosen EarPods. Innerhalb des Garantiezeitraumes kann der Batterieservice von Apple genutzt werden, bei dem der Akku für 55 Euro bzw. der gesamte Ohrstöpsel getauscht wird. Der Preis fällt allerdings pro AirPod und Ladecase an.Will man also die Batterien beider Kopfhörer und des Ladecase austauschen lassen, schlägt das bei Apple mit 165 Euro zu Buche, was in etwa dem aktuellen Neukaufpreis entspricht. Außerhalb der Garantie erhöhen sich die Kosten auf jeweils 79 Euro (237 Euro gesamt). Wenn dann noch Versandkosten von bis zu 12,10 Euro zusätzlich fällig werden, dürfte wohl jeder Käufer eher an eine Neuanschaffung denken. Ob Apple dieses "Problem" mit den erwarteten AirPods 2 löst, wird sich zeigen.
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