Google steckt Unmengen an Geld in neue Büros und Datenzentren
Bei den Ausgaben Googles dürften den meisten wohl Investitionen in die Technik, das Personal und die Entwicklung neuer Dienste in den Sinn kommen. Ein riesiger Posten sind allerdings die Immobilien. Der Kauf von Flächen und Gebäuden, die Baumaßnahmen und die anschließende Ausstattung bis zur Betriebsbereitschaft verschlingen Milliarden.
Und es geht steil nach oben: Allein in den USA plant Konzernchef Sundar Pichai für dieses Jahr ein Investitionsvolumen von 13 Milliarden Dollar ein, mit dem neue Büros bereitgestellt und Datenzentren errichtet werden sollen. Wie der Manager ausführte, sollen unter anderem in den US-Bundesstaaten Nevada, Ohio, Texas und Nebraska neue Rechenzentren eingerichtet werden - das ist für alle vier eine Premiere.
Und auch in anderen Regionen sind aufgrund der dort anfallenden Aufgaben weitere Investitionen nötig. Laut Pichai betrifft dies beispielsweise die Niederlassungen im Bundesstaat Virginia. Hier sind vor allem Lobbyisten und PR-Leute vertreten, die in der nahegelegenen Bundeshauptstadt Washington, D.C., zu tun haben, um die Interessen des Unternehmens zu vertreten. Hier soll die Belegschaftsstärke im Laufe des Jahres immerhin verdoppelt werden.
Eine der Überlegungen, die dazu führen, dürfte die Tatsache sein, dass Google im Cloud-Geschäft ziemlich zurückgefallen ist. Insbesondere in Sachen Business-IT gilt der Bereich als einer der stärksten und lukrativsten Wachstumsmärkte der Zukunft. In den letzten Jahren hatten sich hier aber Amazon und Microsoft weit abgesetzt und tragen den Kampf um die Krone aktuell aus, ohne dass Google auch nur annähernd eingreifen könnte.
Siehe auch: Google kommt uns ein Stück näher: Neues Datenzentrum in Dänemark
Und auch in anderen Regionen sind aufgrund der dort anfallenden Aufgaben weitere Investitionen nötig. Laut Pichai betrifft dies beispielsweise die Niederlassungen im Bundesstaat Virginia. Hier sind vor allem Lobbyisten und PR-Leute vertreten, die in der nahegelegenen Bundeshauptstadt Washington, D.C., zu tun haben, um die Interessen des Unternehmens zu vertreten. Hier soll die Belegschaftsstärke im Laufe des Jahres immerhin verdoppelt werden.
Ausgaben steigen rasant
Die geplanten 13 Milliarden für den Auf- und Ausbau von Standorten ist dabei der größte Posten in den Investitionsplanungen. Im vergangenen Jahr wurden hier 9 Milliarden Dollar ausgegeben. Daraus deutet sich einer erneute starke Steigerung der Investitionen an. Im vergangenen Jahr hatte der Konzern seine Gesamtausgaben im Jahresvergleich bereits auf 25,46 Milliarden Dollar verdoppelt.Eine der Überlegungen, die dazu führen, dürfte die Tatsache sein, dass Google im Cloud-Geschäft ziemlich zurückgefallen ist. Insbesondere in Sachen Business-IT gilt der Bereich als einer der stärksten und lukrativsten Wachstumsmärkte der Zukunft. In den letzten Jahren hatten sich hier aber Amazon und Microsoft weit abgesetzt und tragen den Kampf um die Krone aktuell aus, ohne dass Google auch nur annähernd eingreifen könnte.
Siehe auch: Google kommt uns ein Stück näher: Neues Datenzentrum in Dänemark
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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