Google kommt uns ein Stück näher:
Neues Datenzentrum in Dänemark
Billiger Ökostrom und ein guter Zugang zu wichtigen Märkten wird für die Länder im nördlichen Europa zu einem hervorragenden Standort-Vorteil. Dänemark konnte sich so nun auch Google ins Land holen. Der Suchmaschinenkonzern wird bei unseren nördlichen Nachbarn ein neues großes Datenzentrum errichten.
Rund 700 Millionen Dollar will der US-Konzern für die Errichtung der neuen Anlage investieren. Wie aus einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters hervorgeht, ging die Standort-Entscheidung damit einher, dass Google mit der lokalen Energiewirtschaft einen ausreichenden Vertrag über die Bereitstellung von Strom aus erneuerbaren Quellen abschließen konnte. Das Unternehmen unterzeichnete demnach unter anderem einen 10-Jahres-Kontrakt mit drei Windfarmen.
Die Länder im Norden konnten in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder mit preiswerter Energie aus Wasser- und zunehmend auch Windkraft punkten und vor allem stromhungrige Industrien anziehen. Inzwischen werden diese zunehmend durch Datenzentren ersetzt, die ebenfalls einen enormen Hunger mitbringen. Und da Dänemark enorme Überschüsse bei der Windenergie-Gewinnung hat, sind die Kosten für die Kilowattstunde niedrig und ganz nebenbei können sich die Tech-Unternehmen auch noch als saubere Klimaschützer präsentieren.
Aktuell hat Nordeuropa noch das Problem, dass die Backbone-Anbindung an Zentraleuropa noch nicht ideal ist. Das wird sich aber ebenfalls ändern. Es gibt bereits Bauprojekte, die Glasfasern in mehrere Richtungen ziehen. In einigen Jahren werden die dänischen Datenzentren so nicht nur über dicke Leitungen nach Frankfurt am Main haben, sondern auch direkte Verbindungen nach Nordamerika und Asien.
Siehe auch: Apple geht zum guten Strom - Noch ein Datenzentrum in Dänemark
Die Länder im Norden konnten in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder mit preiswerter Energie aus Wasser- und zunehmend auch Windkraft punkten und vor allem stromhungrige Industrien anziehen. Inzwischen werden diese zunehmend durch Datenzentren ersetzt, die ebenfalls einen enormen Hunger mitbringen. Und da Dänemark enorme Überschüsse bei der Windenergie-Gewinnung hat, sind die Kosten für die Kilowattstunde niedrig und ganz nebenbei können sich die Tech-Unternehmen auch noch als saubere Klimaschützer präsentieren.
Auch neue Datenleitungen kommen
Googles neues Datenzentrum wird in der kleinen Stadt Fredericia gebaut und soll dort ab 2021 nach der Fertigstellung 150 bis 200 Beschäftigten direkt einen Arbeitsplatz bieten. Weiterhin laufen die Planungen für ein weiteres Datenzentrum in Aabenraa, wo auch schon Apple eine Anlage errichtet. Das Bauland hierfür hat der Suchmaschinenkonzern auch schon gekauft.Aktuell hat Nordeuropa noch das Problem, dass die Backbone-Anbindung an Zentraleuropa noch nicht ideal ist. Das wird sich aber ebenfalls ändern. Es gibt bereits Bauprojekte, die Glasfasern in mehrere Richtungen ziehen. In einigen Jahren werden die dänischen Datenzentren so nicht nur über dicke Leitungen nach Frankfurt am Main haben, sondern auch direkte Verbindungen nach Nordamerika und Asien.
Siehe auch: Apple geht zum guten Strom - Noch ein Datenzentrum in Dänemark
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