Boiling Water Challenge: Neuer Social-Hype beschäftigt Krankenhäuser
Einmal mehr scheint es eine gute Idee zu sein, den Zugang zum Web grundsätzlich mit dicken Warnhinweisen auszustatten. Denn schon wieder kommt es zu Verletzten, weil Nutzer versuchen, ebenfalls in einer informellen Social Media-Challenge zu glänzen. Im Zuge der Boiling Water Challenge kam es in diversen Fällen zu schweren Verbrühungen.
Aufgegriffen wurden hier Videos, die schon vor Jahren aus Sibirien kamen: Wenn dort starker Frost herrscht, schleudern Menschen Wasser in die Luft, das auf der Stelle gefriert und sich in einen glitzernden Schneestaub verwandelt. Dabei setzt man Wasser ein, das zuvor stark erhitzt wurde, denn aufgrund des Mpemba-Effekts ändert heißes Wasser bei schneller Abkühlung seinen Aggregatzustand schneller, als wenn man kaltes Wasser verwendet.
Damit der gewünschte Effekt auftritt, muss allerdings wirklich starker Frost herrschen und man muss auch beim "werfen" einiges Geschick an den Tag legen. Bei diversen Nutzern in den USA, die vermeintlich einen extremen Winter erleben, war allerdings einer der Faktoren oder eben auch beide nicht gegeben. Aus diversen Regionen gibt es bereits Meldungen aus dem medizinischen Sektor, dass vermehrt Menschen mit schweren Verbrühungen in den Notaufnahmen der Krankenhäuser landen, weil sie mit kochendem Wasser übergossen wurden.
Verschiedene Ärzte versuchen bereits, Warnungen vor der Beteiligung an der Boiling Water Challenge bekannt zu machen. Alternativ hieß es auch: Wenn man es denn unbedingt ausprobieren will, sollte man doch zumindest darauf achten, dass keine anderen Personen in der direkten Umgebung herumstehen. Und man sollte nicht zu viel anziehen - denn das kochende Wasser wird von dicker Winterkleidung zwar teilweise abgehalten - wenn es aber durchkommt, ist die Haut der Hitze viel länger ausgesetzt, als wenn die Flüssigkeit schnell abkühlen kann.
Siehe auch: Augen auf im Alltag! - Netflix warnt offiziell vor der Bird Box Challenge
Damit der gewünschte Effekt auftritt, muss allerdings wirklich starker Frost herrschen und man muss auch beim "werfen" einiges Geschick an den Tag legen. Bei diversen Nutzern in den USA, die vermeintlich einen extremen Winter erleben, war allerdings einer der Faktoren oder eben auch beide nicht gegeben. Aus diversen Regionen gibt es bereits Meldungen aus dem medizinischen Sektor, dass vermehrt Menschen mit schweren Verbrühungen in den Notaufnahmen der Krankenhäuser landen, weil sie mit kochendem Wasser übergossen wurden.
Betroffen sind vor allem Dritte
Laut einem Bericht des Lokalsenders ABC13 sind allein vom Loyola University Medical Center in Chicago acht entsprechende Fälle zu vermelden. Nicht immer traf es den Werfer selbst, sondern auch Personen, die sich unglücklicherweise in der Nähe aufhielten. Der jüngste Patient war dabei gerade einmal drei Jahre alt. Überregionale Medien wissen auch aus anderen Regionen von entsprechenden Fällen zu berichten - teils auch aus Gegenden, in denen es zwar winterlich kalt ist, die Minus-Grade aber nicht ausreichen, um das Wasser schnell genug abzukühlen.Verschiedene Ärzte versuchen bereits, Warnungen vor der Beteiligung an der Boiling Water Challenge bekannt zu machen. Alternativ hieß es auch: Wenn man es denn unbedingt ausprobieren will, sollte man doch zumindest darauf achten, dass keine anderen Personen in der direkten Umgebung herumstehen. Und man sollte nicht zu viel anziehen - denn das kochende Wasser wird von dicker Winterkleidung zwar teilweise abgehalten - wenn es aber durchkommt, ist die Haut der Hitze viel länger ausgesetzt, als wenn die Flüssigkeit schnell abkühlen kann.
Siehe auch: Augen auf im Alltag! - Netflix warnt offiziell vor der Bird Box Challenge
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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